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5 Elemente Ernährung: Mittel zum Leben - Lebensmittel



Auch wenn die Wurzeln der Fünf Elemente Ernährung in China liegen, ist sie an keine spezielle Küche gebunden. Vielmehr werden das Konzept und die Denkweise der TCM auf heimische Lebensmittel übertragen, indem „unsere“ Nahrungsmittel nach den Richtlinien der TCM klassifiziert werden.

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Kochbücher Capri23auto/pixabay 9
© Capri23auto/pixabay

Ein Blick in „alte“ Kochbücher zeigt, dass bereits unsere Großmütter um die Wichtigkeit einer angepassten Ernährung wussten. Sie wussten um die Verdauungsfördernde Wirkung von Kümmel und um die stärkende Wirkung einer Hühnersuppe nach einer Geburt. Gefrühstückt wurde Polenta, Grießbrei oder die Suppe vom Vorabend, da damit der Körper auf Touren gebracht werden konnte. So erhielt er die nötige Kraft für den Start in den Tag.

Nichts anderes wird in der Fünf Elemente Ernährung auch angewandt. Nährendes wird verabreicht, wenn der Körper Kraft braucht um zu wachsen oder wenn Muskelkraft gefragt ist. Stärkendes wenn die Genesung im Vordergrund steht und Wärmendes wenn der Winterwind kalt um die Ohren pfeift.



Speiseplan nach TCM


Durch die Betrachtung der Nahrung nach den Fünf Elementen erhalten Sie ein wunderbares Handwerkszeug zur Gestaltung des eigenen Speiseplans. Eigenverantwortlichkeit im Tun und auf seinen Körper hören gehören zum täglichen Ablauf. Fragen wie: Ist mir kalt? Ist mir heiß? Bin ich schwächlich? Bin ich viel müde? Habe ich Heißhunger auf Süß? werden bei der Speiseauswahl ebenso mitberücksichtigt wie die Frage nach dem Hunger. Unter der Verwendung eines sehr alten und empirisch fundierten Wissens über die Natur und die daraus erzeugten Produkte können wertvolle therapeutische Effekte erzielt werden.

Keine Diät

Die Ernährung nach den Fünf Elementen stellt keine Diät dar, sondern einen Weg, eine Lebenseinstellung. Eine Lebenseinstellung die nicht nur auf den Bereich Ernährung sondern auf die ganze Lebensführung wirkt. Die Fünf Elemente Ernährung arbeitet mit Empfehlungen und keinen Verboten. Sie lehrt den eigenverantwortlichen Umgang mit sich selbst.



5 Gründe für 5 Elemente


Vorbeugung und Wohlbefinden


Der Schwerpunkt der Fünf Elemente Ernährung liegt in der Vorbeugung von Krankheiten durch eine gesunde und angepasste Lebensführung. Das bedeutet, dass Nahrung nicht nur die Aufgabe hat uns zu sättigen, sondern auch einen wesentlichen Beitrag für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden liefert. Lebensmittel werden als Mittel zum Leben betrachtet.


Anpassung an individuelle Bedürfnisse

Die Fünf Elemente Ernährung geht auf die individuellen Bedürfnisse eines Einzelnen ein; was benötigt ein Leistungssportler, eine Frau, die gerade ein Baby zur Welt gebracht hat oder ein Mann, der beruflich ständig im Freien unterwegs ist?


Die Fünf Elemente Ernährung kann die Nahrung zum Heilmittel machen. Sie ermöglicht es, sich so zu ernähren, dass der Körper, der Geist (Verstand) und die Seele in jeder Lebenssituation entsprechend geschützt, unterstützt, gestärkt und genährt wird. Die Ernährung muss passen wie ein maßgeschneidertes Kleid!

Asiatische Esskultur | Objekte » Wohnen | Marianne J. / pixelio
© Marianne J./PIXELIO
Wirkungen von Lebensmitteln


Die Fünf Elemente Ernährung arbeitet im Gegensatz zur westlichen Ernährungslehre nicht mit Inhaltsstoffen sondern mit der Wirkung von Lebensmitteln und deren spezifischen Eigenschaften auf den Körper. Diese werden gezielt eingesetzt, um Disharmonien im Körper auszugleichen. Disharmonien können sich in Form von Unwohlsein, Müdigkeit,

Schlaflosigkeit und innerer Ruhe zeigen, aber auch in Form von Entzündungen und Schmerzen. Ein echt erfrischender Ansatz – Kalorienzählen gehört damit der Vergangenheit an.


Fünf Gründe für die Fünf Elemente Ernährung

  •  Individualität statt Einheitsbrei
  •  Geschmack und Genuss stehen an erster Stelle – Essen muss Spaß machen
  •  Nachhaltige und eigenverantwortliche Gesunderhaltung
  •  Leichte Integration in den Alltag
  •  Geistige und körperliche Kraft statt Müdigkeit und das Gefühl ausgelaugt zu sein



Mittel zum Leben - Lebensmittel

Dieser „andere Zugang“ zu Lebensmittel – Mittel zum Leben – eröffnet einen weiten Blick auf die Auswirkungen der Nahrung auf den Körper und damit auf die „Macht der Nahrung“. Wie stark diese ist, hat wohl jeder schon nach einem üppigen Mittagsmahl durch die anschließend auftretende Müdigkeit erfahren. Nahrung kann stärken, aber auch schwächen. Nahrung kann Symptome mildern oder aber auch verstärken. Lebensmittel sind mächtig! Es wird Zeit, dass wir uns dessen bewusst werden und diese Macht für unsere Gesundheit nutzen.



QI - Die Lebenskraft



Qi stellt einen sehr zentralen Aspekt in der Chinesischen Denkweise dar. In unseren Breiten wird Qi oft als Energie übersetzt. Diese Bezeichnung kommt nicht annähernd an die Komplexität der dahinter stehenden Bedeutung heran. Qi wird verwendet um die Lebenskraft zu beschreiben.

QI - schöpferische Kraft

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© fxxu/pixabay

Mit Qi wird die schöpferische Kraft, die Lebenskraft, die als energiegeladener Funke bei der Begegnung von den polaren Kräften Yin und Yang (in diesem Fall Mann und Frau) entsteht, beschrieben. Qi hält das Leben, den Körper, das Universum in Bewegung. Das Qi spürt man z.B., wenn man zufrieden und entspannt im Warmen sitzt, als angenehmes Rieseln im Körper.


Qi ist sichtbar, wenn man vor Verlegenheit eine rote Gesichtsfärbung bekommt. Das Qi blitzt Kindern oft aus den Augen („das ist ein echter Lausbub!“).

QI ist Bewegung

Qi ist Bewegung, ist Aktivität, ist Leben. Ohne Qi herrscht Stillstand, es gibt keine Gedanken, keine emotionale Bewegung, kein Leben. Daher ist Qi der Ursprung aller Bewegungen im Körper. Qi begleitet jede Bewegung und gibt Impulse. Qi zeigt seine Kraft z.B. in glänzenden und starken Haaren. Qi fehlt, wenn man sich träge und müde fühlt und Qi verliert man bei großem Blutverlust.


Denaturierte Lebensmittel meiden

Damit unser Körper Qi „produzieren“ kann, benötigt er guten Brennstoff in Form von Atmung und Nahrung. Wie wichtig die Aufnahme der Nahrung und deren Umwandlung in Qi ist, merkt man schnell, wenn man krank ist. Dasselbe gilt für die Atmung. Bei einer Bronchitis z.B. ist die Aufnahme der Atem Energie eingeschränkt und die Auswirkungen auf die eigene Leistungsfähigkeit unmittelbar erkennbar.

Um Qi aus den Speisen aufnehmen zu können, müssen die Speisen Qi enthalten. Unter diesem Gesichtspunkt verwundert es nicht, dass die Fünf Elemente Ernährung rät, denaturierte Lebensmittel zu vermeiden. Denn wie soll aus stark veränderten Leben, Leben entstehen bzw. erhalten bleiben. D.h., dass bei der Auswahl der Lebensmittel auch auf deren Herstellung, deren Anbauform zu achten ist. Dem Aspekt, dass die Lebensmittel aus anderem Leben stammen, sollte wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Denn nur Leben kann Leben erzeugen! Dieses Leben sollte möglichst artgerecht und angemessen wachsen und leben dürfen, bevor wir es unserm Körper einverleiben. Dies wird sich im eigenen Wohlbefinden niederschlagen.



Yin und Yang


Yin und Yang werden in den klassischen Texten immer mit einem Berg verglichen, der teils im Schatten und teils in der Sonne liegt. Die Schattenseite ist kühl, feucht und dunkel wie das Yin. Die Sonnenseite, heiß, trocken und hell, sie gehört zum Yang. Menschen, denen oft kalt ist und die ein großes Wärmebedürfnis haben, sind energetisch im Yin. Sie lieben die Wärme, die Sonne und fühlen sich im sonnigen Süden sehr wohl. Hitzköpfe dagegen, suchen gerne ein schattiges und kühles Plätzchen und lieben feuchte Erfrischungen.

Ungleichgewicht


Um Ungleichgewichte dieser Art, also zuviel Hitze bzw. zuviel Kälte, ausgleichen zu können, werden entsprechende Lebensmittel gezielt eingesetzt. So sind z.B. feuchte, kühlende Lebensmittel für den Hitzkopf eine Wohltat, da sie ihm die fehlende Kühlung spenden. Trocknende und wärmende Lebensmittel werden dem „kalten“ Menschen wohlige Wärme und Zufriedenheit geben können. Das ist das Prinzip der Fünf Elemente Ernährung: „Lokalisiere das Ungleichgewicht und unterstütze dem Körper mit entsprechender Nahrung beim Herstellen des Gleichgewichts.“


Gleichgewicht


Sind Yin und Yang im Gleichgewicht, spricht man von Gesundheit. Ist von einem der beiden zu viel bzw. zu wenig vorhanden, dann liegt ein Ungleichgewicht vor und dieses führt zu einem verminderten Wohlbefinden und in weiterer Folge zu körperlichen Symptomen und Krankheiten.


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