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Astrologie & Philosophie: Die Magie des Lebens


von Astrologin Tina Peel


Vom Zauberlehrling zum Meister werden


Seit dem Ding, dem wir die Krone aufgesetzt haben und ihm über alle Kanäle folgten wie Moses Volk anno dazumal dem goldenen Kalb, wissen wir, wie zerstörerisch Gedanken sind. Ja es wohnt ihnen sogar eine regelrechte Sprengkraft inne. An und für sich ist das weder gut noch schlecht, es liegt in ihrer Natur.

Und, da Körper, Geist und Seele bekanntlich eine Einheit sind, liegt es auch auf der Hand, dass sie Auswirkungen haben, in welche Richtung sie auch gehen.

Das ist ein alter Hut, wir wissen es längst, aber begriffen haben wir es wohl noch nicht so richtig. Wie Zauberlehrlinge gehen wir mit dieser Kraft um, schlafwandlerisch, unreflektiert, als ob es nur heiße Luft wäre, derer man sich entledigt zwecks geistiger Verdauung. Wir wünschen uns alles Mögliche und sind enttäuscht, wenn es sich nicht erfüllt. Manchmal staunen wir auch, dass es sich erfüllt. Nur sind wir oft „not amused“, auf welche Weise. Hat das Echo vielleicht ein kindliches Gemüt, oder einfach nur viel Humor?


Astrologie & Philosophie: Die Magie des Lebens
© Alena Shekhovtcova/pexels.com


Die Kraft der Gedanken


Wahrscheinlich beides, doch das ist nicht des Pudels Kern. Wie stark sie ausfallen und in welcher Weise, und wo genau sie sich manifestieren, hängt nebst ihrer Beschaffenheit von der Konzentration ab, zu der wir fähig sind. Sind die Gedanken widersprüchlich, kann das Ergebnis nur widersprüchlich sein, denn das ist die Schwingung, die wir ausgegeben haben. Sind sie heftig widersprüchlich oder sonst irgendwie nachdrücklich, dann fällt auch das Ergebnis entsprechend aus. Das Ergebnis entspricht also genau dem, was wir mental losgeschickt haben. Ist das nicht genial?

Zugegeben, bei manchem Gedankengut ist Konzentrationsmangel von Vorteil. Die Sprengkraft fällt gnädigerweise entsprechend bescheiden aus. Wir würden uns sonst noch viel mehr schaden, sabotieren und blockieren als wir es ohnehin schon tun. Obwohl wir darin öfters schon nahe an der Meisterschaft sind, wie wir erfahren konnten.

Jedoch, nichts schult uns besser, klarer, bewusster und konzentrierter zu werden im Umgang mit der Kraft der Gedanken, als das Echo, das zurückkommt – vorausgesetzt, wir stellen überhaupt die Verbindung her zwischen dem, was auf uns zukommt und der Energie, die wir losgeschickt haben. Dass wir das zunehmend auch tun, zwangsläufig natürlich, zeigt eine entsprechende Himmelskonstellation jetzt an.


Die Kraft der Gedanken
© Rachel Claire/pexels.com


Zur Wandlung gezwungen


Seit der großen Krise, hat sich etwas grundlegend geändert. Der Pluto-Saturn-Transit im Steinbock bescherte uns pauschal global eine Art von Einweihung, die immer noch im Gange ist. Wir wurden und werden wie angehende Schamanen (Zauberlehrlinge) mit unseren tiefsten Ängsten konfrontiert und zum Loslassen gezwungen, auf mannigfaltige Weise. Nicht alle litten an denselben und mit der gleichen Intensität. Dieser schwergewichtige Transit brachte Blockaden ans Licht, die bisher verborgen waren.

So mancher begriff, dass er zu lange Raubbau an seinen Kräften betrieben hatte, über seine Grenzen ging, pausenlos gehetzt und getrieben. Der Transit fand ja im Erdzeichen Steinbock statt, wo es um den Umgang mit Körper und Leben geht, mit Selbstbewusstsein und Selbstverantwortung. Da war das zu erwarten. Der Transit hat sich aufgelöst, der Prozess ist immer noch im Gange. Das Ding mit Krönchen war jedoch nicht die Ursache, sondern ein Symptom und das beste Ansichtsmaterial, wie man sich mit seiner Denkweise blockieren und schaden kann, und wie sich das nicht nur auf uns, sondern auch auf andere auswirkt. Es zeigt anschaulich, wie sehr alles mit allem verbunden und vernetzt ist. Eingeweiht in unbewusste innere Vorgänge diesbezüglich wurden also auch jene, die davon nicht direkt betroffen sind. Plutos Transformationskraft ist eben einfach unwiderstehlich.


Geistige Selbstdisziplinierung
© emre keshavarz/pexels.com



Geistige Selbstdisziplinierung


Nach einer Einweihung ist jedenfalls nichts mehr, wie es war, sogar dann, falls es scheinbar immer noch gleich sein sollte, das gleiche Leben, derselbe Brotjob, das alte Umfeld. Eine Yoga-Weisheit bringt es auf den Punkt: „Vor der Erleuchtung fegst du den Boden – nach der Erleuchtung fegst du den Boden“, was ganz einfach daran liegt, dass sich die ganzen banalen Alltagsbedürfnisse nicht erledigen und immer miteinbezogen werden müssen, egal wie tief wir in Hintergründe und ihre Zusammenhänge zu blicken vermögen. Doch wir gehen nicht mehr gleich damit um, ja wir sollen keinesfalls mehr gleich damit umgehen.

Saturn hat in den Wassermann gewechselt und verleiht dem Thema „geistige Selbstdisziplinierung“ Nachdruck. Das ist auch nötig, denn die alte unreflektierte und unbewusste Sichtweise hat nun viel stärkere Konsequenzen. Das gilt natürlich auch für die Art, wie wir diese nie endende Versorgungslast betrachten. Auch hier braucht es eine völlig neue Betrachtungsweise. Geben wir den Widerstand auf und schauen genau hin, entdecken wir, dass ein verantwortungsvoller UND liebevoller Umgang mit existenziellen Bedürfnissen die Basis zur Entwicklung von Selbstwert und Selbstliebe bildet. Das wiederum ist ja das A und O jeder gesunden Liebesbeziehung, jedes soliden Beziehungsnetzes. Wir können unser Dasein genießen. Mit dieser Erkenntnis verändert sich die Einstellung grundlegend, und so wird dann aus der Versorgungslast unter Umständen sogar eine Versorgungslust.


Tina Peel: Astrophilosophisches: witzig weise auf den Punkt gebracht
Tina Peel (Autor)

Astrophilosophisches
witzig weise auf den Punkt gebracht
Betrachten wir das Leben in einem größeren Rahmen, entdecken wir energetische Zusammenhänge, die uns im Alltag sonst entgehen. Das ganz normale Banale erhält Tiefe und eine Klarheit, die wir nie für möglich gehalten hätten. Es ist, als ob wir auf seinen Avocadokern gestoßen wären, exotisch und doch seltsam vertraut.
Das peppt nicht nur den Alltag auf, dass es eine Freude ist, es erklärt auch so manches, was wir bisher nicht verstanden hatten. Und haben wir erst einmal damit begonnen, alles in einem größeren Rahmen zu betrachten und das Leben so richtig farbig wird, wollen wir nicht mehr zurück. Ja wir genießen sogar mehr und mehr den wilden Ritt. Zum Glück!
Dieses Buch wirft einen etwas anderen, einen tieferen Blick aufs Leben und bezieht die astrologische Sichtweise nebenbei mit ein. In der Symbolik der Astrologie ist die Lebensphilosophie ebenfalls enthalten. Im Grunde ist sie überall enthalten, das Leben steckt voller Sinn.
Wie immer ist der Inhalt witzig spritzig und humorvoll, lesbar für astrologisch Bewanderte wie auch Unbewanderte.


Tatsache ist, wir können es uns jetzt einfach nicht mehr erlauben, liederlich und gedankenlos mit Gedanken umzugehen, egal in welchem Lebensbereich. Zu stark sind die Auswirkungen. Wir können uns jedoch darauf verlassen, dass das Echo von außen uns umgehend zeigt, wo wir damit stehen. Das hilft ungemein beim Tuning und Feintuning.

Auch dafür gibt es einen Spruch, diesmal aus China: „Der Mensch bringt sein Haar täglich in Ordnung, warum nicht auch sein Herz?“. Man könnte ihn noch erweitern „ … warum nicht auch sein Herz und – ebenso dringlich – seine Gedanken?“. So wird aus dem Zauberlehrling, Kraft seiner Gedanken, ein wahrer Meister im bewussten Umgang mit der Magie des Lebens.

© tina peel

www.astro-lebensberatung.ch
 



Tina Peel über Tina Peel

Tina Peel Horoskope
© www.astro-lebensberatung.ch
...seit 1989 (inoffiziell um einiges länger) inspiriere ich Leute beruflich auf ihrem Entwicklungsweg in Form von Kursen, Beratungen, Büchern und Artikeln, sei es astrologisch, spirituell, philosophisch oder was auch immer nötig ist, um sie zu mehr Lebensfreude und Freiheit, zur persönlichen Entfaltung, oder auch nur einen Schritt näher zu sich selbst zu bringen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man das Licht manchmal aus den Augen verliert, nicht selten auch das eigene unter den Scheffel stellt und es ein wenig Hilfe zur Selbsthilfe braucht, um es im Dunkeln wiederzufinden. Würden wir es nicht ab und zu aus den Augen verlieren, gäbe es auch keine Entwicklung. Wir hätten keinen Grund, uns auf die Suche nach Lösungen, Auflösung von Leid und Schmerz zu machen.

Da uns Krisen und Probleme glücklicherweise nie ausgehen, finden wir es immer wieder und jedes Mal strahlt es noch ein wenig heller. Je mehr Einblick wir ins Leben erhalten, je bewusster wir werden, umso weniger be- und verurteilen wir, was wir erleben und umso beglückender empfinden wir unser Dasein!

Ich bin Mutter zweier erwachsener Kinder, zum zweiten Mal und mit Vergnügen verheiratet und trotz, oder gerade wegen, der alltäglichen Turbulenzen ständig unterwegs zu neuen Einsichten und Erkenntnissen, Ansichten und Aussichten, was nicht nur mein persönliches Leben bereichert, sondern auch in meine Arbeit als Autorin, Ratgeber-Kolumnistin, Lebensberaterin und Astrologin einfließt.

Mehr von und über Tina Peel finden Sie unter: www.astro-lebensberatung.ch



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