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„Der Vergleich ist das Ende des Glücks“


von Dipl. Mentaltrainerin Sabine Linser


Warum neigen so viele von uns dazu, sich mit anderen zu vergleichen?

Gerade auch wir Frauen 50plus riskieren gern mal einen Blick nach rechts oder links,
um uns zu vergewissern, ob die Freundin, Bekannte, Nachbarin oder Kollegin in unserem Alter auch schon viele Falten hat und ob sie nicht genau wie wir, schon mal schlanker war.

Als wir jünger waren, wurden die Kinder verglichen. Wessen Kind krabbelte schon, welches ging aufs Gymnasium und bei welchem Kind reichte es nur für die Real- oder Hauptschule? Welcher Mann verdiente mehr und welcher Haushalt konnte sich zwei Autos leisten. Später dann wird verglichen wie erfolgreich die Kinder beruflich sind. Welches Kind studiert oder gar eine gute Partie heiratet.

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Der Vergleich ist das Ende des Glücks
© cottonbro/pexels.de

Es wird verglichen, wie viel Freunde wir haben, wie gut wir sozial integriert sind und welches sozialen Status wir pflegen. Die sozialen Medien machen die Sache nicht besser. Hier wird uns oftmals vorgegaukelt, dass alle anderen ihr Traumleben haben, dass es in allen Lebensbereichen richtig gut läuft.


Warum tun wir uns das an?

Um unsere Wertigkeit zu "messen" haben unsere Eltern (ohne das sie es besser wussten) uns immer mit anderen Kindern verglichen. So glauben wir heute als Erwachsene, dass das der einzige Maßstab sei, den wir zugrunde legen können. Offensichtlich können wir unseren Wert nur im Vergleich beurteilen.

„Schau mal die Elke, hat schon wieder eine eins geschrieben.“ „Die Gaby ist zu Hause so fleißig, seit ihre Mutter wieder arbeiten geht. Da kannst du dir ruhig mal eine Beispiel nehmen.“ „Die Ursula macht ihren Eltern nie Kummer. So ein braves Mädchen.“

Unsere Eltern haben es nicht besser gewusst, weil sie selbst durch dieses Weltbild geprägt wurden. Doch es wird Zeit die Verantwortung zu übernehmen, uns dessen bewusst zu werden und keinen Schuldigen mehr zu suchen.


Was macht das mit uns?

Wir haben verlernt hinzuschauen, wer wir selber sind.

Wir schneiden im Vergleich immer schlecht ab, weil wir aufgrund mangelndem Selbstbewusstseins unseren Fokus genau dahin richten, wo wir nicht mithalten können, um unseren Glauben zu bestätigen. So tickt unser Gehirn. Bei manchen Menschen kann das richtig zur Sucht werden. Je mehr wir uns mit anderen vergleichen, desto weniger lieben und wertschätzen wir uns selbst. Wir verletzen uns sogar selbst. Empfinden Traurigkeit, Verzweiflung und Minderwertigkeitsgefühle treten auf, die uns ein  unglückliches und trauriges Leben führen lassen.


Was können wir tun?

Da die Dinge im Außen liegen, haben sie NIE etwas mit unserem Wert als Person zu tun.

Wir dürfen erkennen, dass wir einzigartig und somit nicht vergleichbar sind. So einzigartig wie unsere Gene und unser Fingerabdruck. Wenn du selbstbewusst bist, deinen Selbstwert kennst, dir darüber im Klaren bist, wer du bist und vor allem wie wertvoll  und welches Geschenk du bist, besteht kein Grund mehr dich zu vergleichen. Dann erschaffst du dir dein eigenes selbstbestimmtes Leben, in dem du dich selbst mit Liebe, Respekt und Wertschätzung behandelst. Du hast es verdient. 


Frage dich, ob du das tust, was gut für dich ist
© Yaroslav Shuraev/pexels.de


Wie so viele Dinge, die uns für ein glückliches Leben im Weg stehen, fußt auch der Vergleich in unserem fehlenden Selbstbewusstsein.



Frage dich, ob du das tust, was gut für dich ist.

Frage dich, ob du Entscheidungen triffst, die deinem wahren Selbst entsprechen und dich deinem erträumten Leben näher bringen.

Frage dich, ob du dir ein Leben erschaffst, was dich glücklich macht. Hierzu gibt es nie die richtige Zeit, den richtigen Plan oder den richtigen Zeitpunkt.

Deshalb müssen wir auch nicht auf ihn warten. Denn er ist JETZT. Wir verschieben oft Vorhaben, die wir immer schon mal machen wollten. „Lass die Kinder erstmal aus dem Haus sein“ oder „wenn ich dann mal in Retne bin, dann bin ich dran“ Du bist jetzt dran. Du kannst jetzt die Entscheidung treffen, deinem Leben eine andere Richtung zu geben. Eine Richtung, die dich näher zu dir selber führt. Zu der Frau, die du bist, wenn du niemand sein musst. Zu der, die keine Rolle als Mutter, Tochter, Partnerin oder Oma spielt. In Liebe und Dankbarkeit darfst du dich ganz klar für dich entscheiden.

Wenn wir das beherrschen, stellt sich die Frage nach dem Vergleich nicht mehr, weil wir uns dann so angenommen haben, wie wir sind. Weil wir die Einzigartigkeit unseres Seins entdeckt haben und leben können.

So leicht ist das aber nicht? Stimmt. Von leicht war nicht die Rede. Aber möglich ist.

Ich wünsche dir von Herzen, dass es dir jeden Tag ein bisschen besser gelingt.


Der Vergleich das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

- Søren Kierkegaard -



Sabine Linser über Sabine Linser

Sabine Linser
© Sabine Linser

Sabine Linser - Dipl. Mentaltrainerin und Emotionscoach Frauen 50plus

Ich begleite Frauen 50plus auf ihrer Reise raus aus den Selbstzweifeln und Ängsten, hinein in ein selbstbestimmtes und glückliches Leben.

Wer bist du, wenn du niemand sein musst? Wenn du keine der dir zugetragenen Rollen spielst.
Die meisten Frauen 50plus können diese Frage nur schwer beantworten.
Sie haben nie gelernt hinzuschauen, wissen oft nicht um ihre Potentiale und wenn, trauen sie sich nicht, diese zu leben.

Ich begleite Frauen auf ihrer Reise zu sich selbst, zu mehr Klarheit, Angstfreiheit und Zufriedenheit. Unterstütze sie dabei, verkrustete Glaubenssätze zu sprengen, um eine achtsame und authentische Zukunft zu leben. Ermutige sie, die beste Version ihrer selbst zu werden. Zum Autor ihres eigenen Reisetagebuches.

Unfreiwillig mit Mitte 50 aus der Wirtschaft ausgeschieden entschloss ich mich als „Spätberufene“ endlich meiner Passion hauptberuflich nachzugehen. Ich selbst habe erst im „Alter“ mein komplettes Potential entfaltet und begonnen meinen Traum zu leben, meine Ängste und Selbstzweifel ziehen zu lassen.


Direkt zur Homepage von Sabine Linser: www.sabine-linser.com
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