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Chi oder die Saftigkeit des Lebens



von Birgit Faschinger-Reitsam

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"Ich bin sehr langweilig geworden. Ich habe mich vernachlässigt und meine Wünsche tief begraben. Ich sagte nicht JA zum Leben und wunderte mich, dass das Leben nicht JA sagt zu mir...“

Renate ist Geschäftsfrau und jammert auf hohem Niveau, könnte man sagen, denn sie ist wohlhabend und die Geschäfte laufen gut. Nur sie selbst kommt zu kurz. Nicht verwunderlich, denn sie ist eine Macherin und obwohl alles gut läuft, hat sie stets das Gefühl, etwas anschieben zu müssen.
Renate ist müde, fühlt sich ausgelaugt und abends, so erklärt sie mir, sucht sie nur noch Zerstreuung. Interessantes Wort, denke ich mir. Wenn sie den Fernseher einschaltet, dann nicht, ums sich zu unterhalten, sondern um sich abzulenken. Von sich selbst…

„Ich kann nicht Nichts Tun“, erklärt sie mir, „ich habe dann Angst, mich selbst zu verlieren.“ Sie schweigt und ergänzt: „Ich habe das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen, wenn ich mal nichts tue.“ Nichts tun ist ihr unmöglich.

Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Wunder brauchen Training.

Ich animiere sie, sich zu bewegen. Einfache, sanfte Bewegungen. Spielereien mit ihrem Körper. Renate seufzt. „Das tut so gut. Warum macht man das nicht öfter?“ sinniert sie. Danach ist sie entspannt und bereit für eine Hypnose, in der sie - nichts tut…


Chi oder die Saftigkeit des Lebens
© Daria Shevtsova/pexels.de


Als sie nach 20 Minuten wieder auftaucht, hat sich viel getan. „Ich fühle mich reich, ich meine – da drinnen“, und deutet auf ihre Herzgegend.

Dann will sie wissen, warum sich so viel Spucke im Mund ansammelt. Völlig ungewohnt für sie. Die Sache mit dem Speichel verwundert meine Kundinnen und Kunden immer wieder. Das kommt, wenn sich die Lebensenergie, das Chi, im Körper bewegt und das ist ein gutes Zeichen. Denn vermehrte Speichelbildung geht einher mit mehr Saftigkeit in den Zellen und Organen. Auch der Haut kommt das zugute.
Monotone Arbeit, geistlose Wiederholungen, aufreibende Tätigkeit, Geschäftigkeit – all das trocknet aus.

Bei Aufregung oder Stress schaltet unser Organismus automatisch auf Flucht und Kampf um. Dabei reduziert der Körper seine Funktionen, um unser Überleben zu sichern, der Verdauungsvorgang wird verlangsamt. Dadurch bleibt uns sprichwörtlich die Spucke weg.


Birgit Faschinger-Reitsam & Sabine M. Paul: Das Leben schmecken: Weiblichkeit ist kostbar
Birgit Faschinger-Reitsam & Sabine M. Paul (Autorinnen)

Das Leben schmecken

Weiblichkeit ist kostbar
Wer Märchen liebt, wird entzückt sein. Nur – in "Das Leben schmecken" erfährst du, wie die Geschichten weitergehen. Ist es doch so, dass die Prinzessinnen ihre Weisheit und erworbenen Fähigkeiten eintauschen gegen ein Leben voller Pflichten. Ein Leben, indem ihre strahlende Schönheit nun als oberflächlich gilt, gefährlich gar, und Weisheit sich angesichts durchgetakteter Termine nicht weiter entfalten kann. Ein Leben, das vergessen lässt, dass sie Prinzessinnen sind und ihre Männer Helden. Das "Leben schmecken" kommt zur rechten Zeit, nämlich genau an der Schwelle, an der aus Prinzessinnen Königinnen werden. Es geht um dich. Und es geht darum, dass wir Frauen uns das zurückholen, was wir leichtfertig aus der Hand gegeben haben: unsere weibliche Kraft.


Renate staunt und bekommt Lust, ihrem Körper mehr Beachtung zu schenken. Die Erfahrung, dass sich im Nichts Tun so viel bewegt, bringt ihr Entspannung.
Im Arbeitsalltag vergessen wir häufig unseren Körper. Dabei wollen wir doch etwas auf die Beine stellen. Sind an Fortschritt interessiert. Und an Wohl:Stand. Viel zu verkopft sind die Menschen fragen sich, woran es liegt, dass sie still und leise aus der Freude fallen.

Umso mehr freut mich Renates Feedback: „Nachdem ich Ja gesagt habe zu mir und zu meinem Körper, genieße ich mein Leben. Feiere, schmuse, flirte, koste es aus... Die Party findet hier statt.

Ich hab mich wieder mitten ins Leben gestellt, die Musik aufgedreht, gelächelt und mir gesagt: Und jetzt tanz den Tanz deines Lebens! DANKE, ich bin jetzt richtig scharf auf Abenteuer."



Ich gebe weiter, was ich selbst erlebt habe

Ich gebe weiter, was ich selbst erlebt habe. Sich der eigenen Körperlichkeit zu widmen, lässt uns staunend neue Dimensionen entdecken.

Lustvolle Körperspiele und Tipps, wie du deinen Alltag genussvoll und gesund gestalten kannst, findest du in DAS LEBEN SCHMECKEN – Weiblichkeit ist kostbar.

Artikel, der dazu passt:
Wohlstand - Birgit Faschinger-Reitsam (birgit-faschinger-reitsam.de)


Birgit Faschinger-Reitsam
© Birgit Faschinger-Reitsam
Birgit Faschinger-Reitsam
ist Autorin, Bloggerin und Körpercoach für Frauen, die sich spüren wollen. Neben ihrer Karriere in einer männlich geprägten Businesswelt, fand sie im argentinischen Tango einen willkommenen Ausgleich, bis sie von extremen Fußproblemen ausgebremst wurde.

Über die intensive Beschäftigung mit Füßen kam sie zu ihrer Berufung: Körperintelligenz. Darüber, wie Frauen Zugang zu ihrem Körper und mit ihm in Führung gehen können, hat sie mehrere Bücher und über 100 Artikel verfasst. Ihr ganzheitlicher Ansatz überzeugt auch Ärzte verschiedener Fachrichtungen. In Coaching, Onlinekursen und Seminaren zeigt sie, dass „Zu sich stehen“ bei den Füßen beginnt.

Direkt zur Homepage von Birgit Faschinger-Reitsam: www.birgit-faschinger-reitsam.de

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