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ERST FÜHLEN, DANN FÜHREN


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von Sabine Linser


“In the past jobs were about muscles, now they're about brains, but in future they'll be about the heart.”

- Director Minouche Shafik - (britisch-US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftlerin)

Genau so ist es, genau darauf wird es in Zukunft ankommen.
Es wird um Emotional Intelligence, Emotional Leadership & Selfleadership gehen.

Eine gute Leaderin ist in der Lage, sich selbst durch ihre Emotionen navigieren zu können, um andere gut führen zu können.


ERST FÜHLEN, DANN FÜHREN
© Edmond Dantès/pexels.com


Welche Emotionen stehen uns oftmals im Weg, um unser ganzes Potential auszuschöpfen, um unser wahres ICH zu zeigen und so ein Vorbild für andere zu sein. 
Im Job, in der Familie und in der Gesellschaft?

Gerade bei uns Frauen sind das (immer noch) die Angst vor Be- oder Verurteilung, die Angst davor nicht dazu zu gehören, nicht anerkannt oder verletzt zu werden.
Was uns davon abhält, uns mit Kunden, Klienten oder Team-Mitgliedern verbunden zu fühlen ist der Glaube, es nicht wert zu sein oder (noch) nicht gut genug zu sein. 
Da wird schnell eine weitere Ausbildung oder ein Zertifikat angestrebt, in dem Irrglauben, dass uns das dann ein Gefühl der Sicherheit gibt.

Alles, was wir tun, um nicht aufzufallen und unter dem Radar zu fliegen bewahrt uns vielleicht davor, verletzt zu werden, aber auch davor, gesehen zu werden.
Damit nehmen wir uns selber die Möglichkeit einen Einfluss in unserem Umfeld und in der Gesellschaft zu haben.

Wenn wir diese Angst nicht lösen, wenn wir nicht ins Vertrauen zu gehen, wenn wir nicht lernen, diese Emotionen zu handeln, werden wir IMMER unter unseren Möglichkeiten bleiben.
Wir verpulvern soviel Energie und Anstrengung damit, um nicht wir selber zu sein, anstatt die Energie zu nutzen, um endlich die zu sein, die wir sein wollen. 
Mit all dem, was uns ausmacht, was wir gut können, was unseren Werten und Potentialen entspricht - auch mit unseren Schwächen

Warum geht es also? Es geht nicht darum, zu versuchen im Außen die Angriffsfläche zu minimieren, sondern es geht darum, mit den zu erwartenden Emotionen umzugehen.
Sich der Scham, der Verletzlichkeit, der Kritik zu stellen. 
Es geht darum zu entdecken, dass wir nicht unsere Gefühle sind.
Es geht darum, sich bewusst zu machen, dass es kein Scheitern gibt, sondern allenfalls ein Gelingen und eine Erfahrung. 
Es geht darum Emotionen auszuhalten, zu fühlen. Sie zuzulassen und sie anzunehmen.

Gern kategorisieren wir Emotionen ein in „gut“ und „schlecht“. 
Das ist unsere Bewertung. Gern würden wir die vermeintlich guten öfter fühlen und die vermeintlich nicht so angenehmen, ausschließen. 

So funktioniert es aber nicht. Wir müssen alle Gefühle zulassen und annehmen.
Und, wenn nötig, auch mal bist zum Ende „durchfühlen“.
Tun wird das nicht, entlädt es sich irgendwo im Körper oder kommt an einer anderen Stelle in einem unserer Lebensbereiche zum Vorschein und vergiftet dort unnötigerweise die Stimmung. 

Wir neigen dazu, eine Emotion kurz zu fühlen und machen schnell wieder den Deckel drauf, denn wir lesen ja überall, dass wir nach vorne schauen, positiv denken müssen und das ein Glas immer halb voll ist.
Und ja, zu lange in einem Gefühl zu verharren und sich darin zu suhlen ist nicht zielführend. Auf diese Weise kommen wir schnell in diesen Opferstatus mit dem wir komplett unsere Macht an andere abgeben.



Aber dieses „toxische“ positive Denken setzt uns viel zu sehr unter Druck und verhindert, dass wir die Botschaft hinter einem Gefühl erkennen können und dass wir es heilen können. 
Das sagt die, deren zweiter Vorname Optimismus und Positivität ist.
 
Die Kunst ist es, die Balance zwischen diesen Extremen zu finden. 
Beherrscht du das, beherrschst du Selfleadership.

Emotionale Führung bedeutet, dein ganzes ICH einzubringen. Warum sollen Mitarbeiter dir „folgen“ und mit dir gemeinsam ein Ziel erreichen wollen? Sie wollen sich verbunden fühlen. 
Mit dem Ziel und mit dir. Du musst den Raum schaffen, damit sich deine Mitarbeiter verbunden fühlen.
Dabei geht es nicht um einen Kuschelkurs, denn ein Unternehmen hat Unternehmensziele, die erreicht werden müssen. Dabei geht es um emotionale Führung - mit Herz, aber nicht schwach.

Dieses toxische positive Denken setzt uns viel zu sehr unter Druck
© RODNAE Productions/pexels.com


Zuviel Zeit wird in Unternehmen immer noch darauf verwendet, Konversationen und Feedback zu vermeiden, weil der Mut fehlt oder auch die Fähigkeit eine solche Unterhaltung konstruktiv und zielführend zu leiten. Scham und Schuldzuweisungen sind an der Tagesordnung und damit potenziert sich meist das Problem und die Lösung wird immer schwieriger.

Ein erfülltes und glückliches (Berufs)leben beginnt immer bei dir.
Deine eigene Wahrheit, deine Wahrnehmung und deine Glaubensmuster bestimmen, was du in Geldfragen, im Job oder in deiner privaten Entwicklung für möglich hältst. 
Wir alle sind gut darin, uns selber zu limitieren, deshalb wäre es von Vorteil und hilfreich, den ein oder anderen Glaubenssatz zu überprüfen und vielleicht upzudaten.

Das einzige was du dafür tun musst ist die Entscheidung treffen und losgehen.

Es wird nie den „richtigen“ Moment dafür geben, es wird auch niemand kommen und dir den Weg zeigen. Du musst es initiieren, du musst für dich einstehen und ins TUN kommen. 


Auch wenn dein Kopf dich wieder davon abhalten will mit den Gedanken: 




Wenn du mehr zu dem Thema erfahren möchtest, dann kannst du hier die Aufzeichnung meines Workshops zu diesem Thema buchen:

https://elopage.com/s/sabinelinser/erst-fuehlen-dann-fuehren



Sabine Linser
© Sabine Linser


FÜR UNTERNEHMEN

Ich arbeite für Unternehmen, die eine neue Unternehmenskultur schaffen möchten. Mitarbeiter:innen, die den Schlüssel zu sich und ihrem Inneren gefunden haben, die souverän, authentisch und auf Augenhöhe kommunizieren sind als Führungskraft und im Team eine Bereicherung für das Unternehmen. Sie arbeiten im Einklang mit Ihren Werten, ihren Stärken und ihrem höchstmöglichen Potential und können dies bestmöglich im Unternehmen einbringen. 

Unter info@sabine-linser.com können Sie gern Kontakt mit mir aufnehmen.
Magst Du, was wir bei LEBE-LIEBE-LACHE schreiben? Willst Du uns helfen, Menschen zu erreichen, denen das auch gefallen könnte? Wie? Ganz einfach: "teilen". Wir freuen uns sehr über Deine Wertschätzung.
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