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Entschleunigung im Beschleunigungszeitalter


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Sie bewegt sich unaufhörlich. Manchmal läuft sie uns sogar davon und jeder wünscht sich irgendwann, sie einfach anzuhalten. Kaum etwas ist kostbarer als unsere Zeit. Wer sie entschleunigt und an der richtigen Stelle spart, wird laut Psychologen glücklicher.

Entschleunigung im Beschleunigungszeitalter
© rawpixel/unsplash


Mehr Zeit für das, was wirklich zählt

Hätte das nicht jeder gerne? Was uns glücklich macht, sind laut Statistiken vor allem die Gesundheit, die Partnerschaft und die Familie. Leider bleibt im Stresszeitalter nicht immer genügend Zeit für die Dinge, die uns scheinbar wichtig sind. Zumindest 30 Prozent aller deutschen Frauen und Männer fühlen sich laut einer GfK-Umfrage ständig unter Druck: im Beschleunigungszeitalter ein nachvollziehbares Phänomen. Soziologen bezeichnen die Beschleunigung als Basis etwaiger Modernisierung und sprechen von genauso viel Segen wie Fluch. Im Vergleich zu vergangenen Jahrzehnten haben wir mehr Möglichkeiten und wollen davon so viele wie möglich nutzen. Damit uns die neue Fülle an Entscheidungsspielraum nicht unter Druck setzt, ist bewusste Entschleunigung angezeigt.


Wie uns Zeitmanagement entschleunigt

Beim Entschleunigen ist kaum etwas so hilfreich wie bewusstes Zeitmanagement. Die richtige Organisation beginnt im Kleinen. Bei schnell zuzubereitenden Gerichten, die Zeit einsparen und trotzdem bestens schmecken. Bei gesetzten Prioritäten und dem entschlossenen Nein, mit dem wir uns gegen Überforderung wehren. Unwichtige Dinge zu eliminieren und Perfektionismus zu minimieren, ist ein guter Anfang. Bevor wir unsere Zeit wirklich managen können, machen wir uns im Idealfall bewusst, was wir als Zeitvergeudung empfinden und wofür wir lieber mehr Stunden hätten. Wie schon das alte Sprichwort sagt: Zeit hat man nicht, man nimmt sie sich und wofür wir sie uns nehmen, obliegt uns selbst.


Regelmäßig innehalten

Auch das beste Zeitmanagement ist manchmal nicht genug, um zur Ruhe zu kommen. Deshalb brauchen wir bewusste Auszeiten, die uns wie ein Kurzurlaub aus dem Druck unseres Alltags herausnehmen. Ob eine Stunde beim Joggen, eine bewusste Meditation, gute Bücher, warme Bäder oder ein Spaziergang. Durchatmen fühlt sich befreiend an. Wo bist du? Was tust du? Wie fühlst du dich? Diese drei Fragen helfen dir, dich bei deiner Auszeit nur auf den Moment zu konzentrieren. Auch Achtsamkeitspraktiken wirken entschleunigend, weil du hierbei wahrnimmst, ohne zu bewerten. Wer in Stresssituationen regelmäßig innehält und sich auf den eigenen Atem konzentriert, hält die Zeit damit fast an.

Regelmäßig innehalten
© lograstudio/pixabay


Einmal pro Woche abschalten

Dank der Digitalisierung sind wir heutzutage immer erreichbar. Wir können von überall und zu jeder nur erdenklichen Zeit auf Informationen im Übermaß zugreifen und bleiben im Sekundentakt auf dem neuesten Stand. Dieser Segen hat seine Schattenseiten. Digitaler Stress verfolgt uns, wohin wir auch gehen. Es sei denn, wir schalten einfach ab: alle Geräte, die uns mit der Welt verbinden. Am besten gehen wir für mindestens einen Tag in der Woche offline. Im Schlafzimmer haben mobile Geräte übrigens grundsätzlich nichts zu suchen, wenn wir unser Leben entschleunigen wollen.


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