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Deutschland und die Welt im Wandel



Be the Change im Business

Nachhaltigkeitsbestrebungen sind ein großes und wichtiges Thema der Bundesregierung und  bei Unternehmern . Das Konzept der Corporate Social Responsibility nimmt Unternehmen mit in die Verantwortung für unsere Zukunft.

Es zeichnet sich ab, dass die ökologische Bilanz eines Produkts und die ökologische Verträglichkeit sich mit als Hauptfaktoren für Kaufentscheidungen etablieren werden. Und – so traurig es ist – mit jeder Umweltkatastrophe wächst der Markt für ökologisch orientierte Technologien, Verfahren und Güter.


Sonnenblume 02 | Blätter & Blumen » Sonnenblumen | Bernd Boscolo / pixelio
© Bernd Boscolo/PIXELIO
Eine Riesen-Chance, jenseits der Bundesregierung, speziell für den Standort Bundesrepublik  Deutschland.


 In diesem Thema steckt genügend Potential und Wirtschaftlichkeit, um im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein.


Reine Lippenbekenntnisse (Stichwort „Greenwashing“) werden in Zeiten wachsamer ökologischer Prüfstellen, öffentlicher Plattformen und vernetzten Konsumenten schnell enttarnt und schädigen letztlich den Ruf und die Akzeptanz eines Unternehmens. Eine klar strukturierte und solide implementierte Nachhaltigkeitsstrategie hilft, ein authentisch positives Unternehmensbild zu schaffen, Kunden und Mitarbeiter an die Marke zu binden und nicht zuletzt ganz neue Märkte zu erschließen.




Die Arbeitsgruppe der Bundesrepublik Deutschland ( Hauptstadt Berlin) „Business im Wandel“ hat es sich zum Ziel gesetzt, interessierte Unternehmen zu informieren und beim Aufsetzen von Nachhaltigkeitsbestrebungen zu unterstützen.

Viele Städte in Deutschland haben realisiert :

  •  Die Orientierung zum nachhaltigen Unternehmen beginnt in den Köpfen der Unternehmensführer und Mitarbeiter. Speziell auf das Unternehmensumfeld abgestimmte Symposien sind ein ideales Werkzeug, Bewusstsein zu schaffen und die Beteiligten „ins Boot“ zu holen.
  •  Namhafte Unternehmen haben bereits erfolgreich Strategien und Programme umgesetzt. Lernen Sie aus Erfahrung, was funktioniert – und was nicht!
  •  Die Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie in etablierten Unternehmen ist schwierig ohne begleitende, qualifizierte externe Hilfe. Wir können und wollen nur den „Zündfunken“ beisteuern. Als neutrale Organisation verfügen wir über ein offenes Verzeichnis von Dienstleistern mit Erfahrung in diesem Bereich, die Sie begleiten und unterstützen können.



Windkraft | Landschaft & Natur | Lutz Stallknecht / pixelio
© Lutz Stallknecht/PIXELIO


Be the Change in Deutschland

Träger der Be the Change Initiative in Deutschland ist die Höllbachhof Stiftung für nachhaltiges Leben. Die Stiftung wurde im Jahr 2009 von Vivian Dittmar gegründet und ist als gemeinnützig anerkannt.
Sitz der Stiftung ist gar nicht so leicht auf der Landkarte zu finden .  Ein idyllisch gelegener Einödhof im bayerischen Wald, dessen Namen die Stiftung auch trägt. Dort betreibt die Stiftung eine Forschungs- und Bildungsstätte, in der die Grundlagen nachhaltiger Lebensweisen erarbeitet und vermittelt werden.

Mensch und Natur | Landschaft & Natur | Gerd Altmann / pixelio
© Gerd Altmann/PIXELIO
Weitere Informationen zum Höllbachhof finden sich unter www.hoellbachhof.net.

Über die Stiftung wurden in Deutschland mittlerweile mehrere Dutzend Symposiumsleiter ausgebildet. Sie agieren bundesweit, in Österreich und der Schweiz eigenständig gemäß den Prinzipien der Initiative und veranstalten Symposien und regen nachgelagerte Aktivitäten an.

Be the Change Deutschland und International

Die erste Initiative der Pachamama Alliance in den USA nennt sich „Awakening the Dreamer, Changing the Dream“.

„Das Hauptziel der “Awakening the Dreamer, Changing the Dream” Initiative ist es, eine Gruppe von Weltbürgern zu schaffen, die “wach” sind ,

Menschen, die sich in die allgemeine Diskussion einmischen, über das, was notwendig ist, um eine neue Zukunft zu erschaffen, und die außerdem eine optimistische Vision der Zukunft haben — die die Fähigkeit haben zu erkennen, dass die Zukunft nicht etwas ist, in das wir einfach hineinleben, sondern etwas, das wir selbst erschaffen können.“

Bill Twist, Mitbegründer der Pachamama Alliance



„Unsere indigenen Partner betonten von Anfang an, wie toll es sei, dass wir Seite an Seite mit ihnen im Amazonas arbeiteten. Doch das sei nur die eine Hälfte unserer Aufgabe. Sie sagten uns, dass wir, wenn wir ihr Land wirklich dauerhaft schützen wollten, in unserem Teil der Welt arbeiten müssten.

Und sie drückten es auf ihre Weise aus: wir müssten den Traum des Nordens ändern — den Traum der modernen Welt, ein Traum, der auf Konsum und Aneignung abzielt, ohne jede Rücksicht auf die Folgen für die Natur oder sogar für unsere eigene Zukunft.“

Lynne Twist, Mitbegründerin der Pachamama Alliance

Von San Francisco aus verbreitete sich die Initiative über die ganze Welt in nunmehr 40 Länder. Hier in Deutschland (wie auch in vielen europäischen Ländern und Australien) nennt sich das Programm „Be the Change“.

Ein weitere Initiative der Pachamama Alliance ist „Four Years. Go!“.

Weitere Informationen zur Pachamama Alliance gibt es auf Englisch unter: www.pachamama.org




Der Auftrag eines indigenen Volkes



„Wenn Ihr kommt um uns zu helfen, vergeudet Ihr Eure Zeit.
Wenn Ihr kommt, weil Ihr wisst, dass Eure Befreiung mit unserer zusammenhängt, dann lasst uns zusammenarbeiten.”
Lilla Watson, Älteste der Aborigines, Australien



Regenwald am Amazonas | Landschaft & Natur | Dieter Schütz / pixelio
© Dieter Schütz/PIXELIO
Die Achuar, ein indigenes Volk der Amazonasregion, leben als eines der abgeschiedensten Völker der Erde auf über 800.000 Hektar unberührtem tropischen Regenwald in Ecuador und Peru.


 Bis heute pflegt der Stamm eine sogenannte Traumkultur. Ihren Träumen schenken die Achuar sehr viel Bedeutung und sie beinflussen maßgeblich ihre Entscheidungen.

Mitte der 1980er Jahre hatten mehrere Älteste beunruhigende Träume und wandten sich damit an Entwicklungshelfer, die in ihrer Region tätig waren. Es stellte sich heraus, dass die Regierung von Ecuador gerade im Begriff war, ein großes Ölfeld, das sich im Gebiet der Achuar befand, an internationale Konzerne zu verkaufen – ein Schritt, der wohl den Lebensraum der Achuar vernichtet hätte. Der Verkauf des Ölfeldes konnte noch rechtzeitig gestoppt werden.

Die Achuar beschlossen, der modernen Welt, die sie zu zerstören drohte, die Hand zu reichen. Mit der überraschenden Botschaft, dass die Völker der westlichen Welt sich in einem „schlechten Traum“ befinden würden, wandten sie sich wiederum an ihre Freunde aus der modernen Welt. Es sei an der Zeit, aufzuwachen und den Traum des Nordens zu ändern.

Indianer am Amazonas | Menschen » Männer | Kunstzirkus / pixelio
© Kunstzirkus/PIXELIO
Die Pachamama Alliance aus Angehörigen indigener Kulturen und westlich geprägter Völker mit ihrer Initiative „Awakening the Dreamer, Changing the Dream“ war geboren.

Die Partner aus beiden Welten waren sich einig, dass weder der westliche, noch der indigene Ansatz für sich alleine ausreichen, um die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern.

Nur das stimmige Miteinander von Adler, dem Symbol für westliche Wissenschaft, Technik und Kreativität, und Kondor, der für das Natur- und Gesellschaftsverständnis und die Spiritualität der indigenen Völker steht, werden unsere Gesellschaft auf lange Sicht weiter bringen.



Städte und die Welt im Wandel



Als international tätige Initiative versteht sich Be the Change als Impulsgeber und Wegbereiter eines globalen Wandels. Unser Ziel ist es, eine ökologisch nachhaltige, sozial gerechte und sinnerfüllte Präsenz als Leitmotiv unserer Zeit zu etablieren.

Be the Change positioniert sich grundsätzlich neutral in Bezug auf Religion, Staatsangehörigkeit und sonstigen Gemeinschaften und verfolgt keine kommerziellen Interessen. Wir sehen uns nicht als Konkurrenz zu anderen nachhaltigkeitsorientierten Organisationen, sondern agieren kooperativ und vermittelnd.



Im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung” wurde die Initiative von den Vereinten Nationen als offizielles Projekt anerkannt. Die Träger der Initiative in Deutschland ist weit entfernt von Berlin, die gemeinnützige Stiftung Höllbachhof ( Ferienhäuser und Hotels gibts in der Nähe ).


4YG German Version - Gemeinnütziges Engagement


In nur wenigen Jahren erreichte die Initiative weltweit bereits über 100.000 Menschen - und täglich werden es mehr!

Wir regen deutschlands Menschen dazu an, sich selbst als Teil des Wandels zu verstehen und in ihrem ganz persönlichen Rahmen einen Beitrag zu leisten, um eine neue Vision in unserer Gesellschaft Wirklichkeit werden zu lassen.

In unseren Veranstaltungen (Symposien) und Publikationen treten wir für einen ganzheitlichen Ansatz aus den positiven Errungenschaften unserer „westlichen“ Zivilisation ein, getragen von einem Natur- , Wetter - und Systemverständnis, das wir von indigenen Kulturen( Urlaub) lernen können.

Das Symposium

Das Symposium ist eine in der Regel fünfstündige Veranstaltung, die weltweit bereits über 100.000 Menschen inspiriert, berührt und bewegt hat. Es befasst sich mit den brisantesten Fragen unserer Zeit - ökologischer Nachhaltigkeit, ökologischer Urlaub, Wetter ,Hotels ,sozialer Gerechtigkeit und spiritueller Erfüllung - und öffnet Deutschlands Herzen, Gedanken und Augen für die Möglichkeit, gemeinsam neue Wege einzuschlagen.

Das Symposium zieht mit einem Rückblick eine aktuelle Bilanz und verdeutlicht die Herausforderungen unserer Zeit. Es zeigt Hintergründe auf und erläutert die Zusammenhänge, die zu einer weltweiten Krise geführt haben.

Bunte Gesellschaft | Menschen » Gruppen | Stephanie Hofschlaeger / pixelio
© Stephanie Hofschlaeger/PIXELIO
Moderatoren und Teilnehmer des Symposiums entwerfen Visionen einer zukünftigen, lebenswerten Gesellschaft. Das Symposium bildet eine Plattform für innovative Strategien und engagierte Initiativen ( Ferienhäuser).

Im Symposium werden aktuelle Informationen mit dynamischen Gruppeninteraktionen und inspirierenden Kurzfilmen verknüpft, in denen einige der wichtigsten Denker und Macher unserer Zeit zu Wort kommen, wie zum Beispiel Paul Hawken, Desmond Tutu, Julia Butterfly Hill, Brian Swimme und Thomas Berry.

Das Symposium wurde von der Pachamama Alliance (ein Blick auf die Landkarte genügt ) aus den USA entwickelt und wird inzwischen von über 3.000 ausgebildeten Volontären in über 40 Ländern durchgeführt. Diese Zahl wächst ständig. In der Regel werden Symposien auf Spendenbasis oder gegen einen geringen Unkostenbeitrag angeboten.


Weitere Informationen zum Höllbachhof finden sich unter www.hoellbachhof.net.

Ein Aphorismus ist der letzte Ring einer langen Gedankenkette.
Marie von Ebner-Eschenbach
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