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Erkennen Sie Wunder – überall! Wie uns digitale Achtsamkeit die Herzen und Augen öffnet


von Dr. Daniela Otto


Glauben Sie an Wunder? Gerade jetzt, kurz vor Weihnachten, und während der Zeit zwischen den Jahren, den sogenannten Rauhnächten, sind viele ganz besonders offen für das, was wir die magische Dimension des Lebens nennen dürfen.

Ich möchte Sie nun dazu einladen, all die Wunder des Lebens wieder zu erkennen, denn diese sind überall, wenn wir nur wieder die Augen öffnen. Alles was Sie dafür tun müssen, ist Ihr Handy beiseitezulegen.

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Erkennen Sie Wunder - überall!  Wie uns digitale Achtsamkeit die Herzen und Augen öffnet
© cottonbro/pexels.de


Warum ist dieser kleine Schritt so wichtig?

Derzeit nehmen wir nichts mehr wirklich wahr. Wir starren stundenlang auf einen Bildschirm. Wir berühren die Dinge nicht mehr und nichts ist uns mehr heilig. Spüren Sie die Welt noch? Durch einen Bildschirm hindurch können Sie sie nicht berühren. Hören Sie auf zu wischen und fühlen Sie wieder. Wenn wir unseren Blick auf die Dinge verändern, verändert sich die Welt und alles wird wunderbar, denn alles ist Wunder. Um diesen Perspektivenwechsel einzuleiten, müssen wir unsere Bildschirme beiseitelegen und lernen, die Welt wieder neu zu betrachten. Digital Detox – auf Deutsch „digitale Entgiftung“, gemeint ist ein selbstbestimmter Zeitraum ohne digitale Medien – ermöglicht eine spirituelle Betrachtung der Welt, bei der wir wieder genau hinsehen und ihre Perfektion ehrfürchtig bestaunen dürfen. Das Leben – das echte Leben – ist schön. Digital Detox erinnert uns daran. Und wir haben diese Erinnerung bitter nötig. Smartphones gefährden nichts Geringeres als den Sinn des Lebens. Sie führen uns weg vom Glück der echten Verbundenheit, sie versperren uns die Sicht auf die Schönheit der Schöpfung und sie nehmen uns den Mut, wirklich zu leben – denn um aufrecht ins echte Leben hinauszutreten, braucht es mehr Mut als bei der Erstellung eines Onlineprofils.


Das Leben - das echte Leben - ist schön. Digital Detox erinnert uns daran
© cottonbro/pexels.de


Fragen Sie sich selbst: Wie viele Stunden täglich nehmen Sie die Welt durch einen Bildschirm wahr? Seit Corona liegt die durchschnittliche Bildschirmzeit bei bis zu elf Stunden. Das kommt auch schnell zusammen, wenn man sich einen normalen Tag anschaut: Morgens klingelt der Handywecker und wenn man das Smartphone schon einmal in der Hand hat, kann man gleich Mails checken. Und den Social Media Feed durchscrollen. Dann das Frühstück. Zeitung lesen? Lieber die News auf dem Tablet überfliegen. Danach Rechner an, arbeiten. Mittagspause? Ist mit ein bisschen YouTube schnell vorbei.

Und abends geht’s weiter mit Binge Watching auf Netflix. Ein Leben in modernen Zeiten ist ein Leben vor vielen Bildschirmen – häufig nutzen wir diese sogar gleichzeitig. Wie oft müssen Sie Ihre Lieblingsserie zurückspulen, weil Sie nebenher aufs Handy geschaut haben? Eben.

Der Sog dieser leuchtenden Bildschirme ist enorm. Sie ziehen uns förmlich an. Mehr noch: Sie machen süchtig. Es ist an der Zeit, diese Sucht ernstzunehmen, denn viel zu oft wird sie noch relativiert, bagatellisiert, abgetan als bloße, leicht in den Griff zu bekommende Spielerei. Das ist fatal. Die Wahrheit ist: Wer sein Handy nicht mehr weglegen kann, ist krank. Und da immer mehr Menschen vom Smartphone abhängig sind, können wir ohne Übertreibung sagen: Die digitalisierte Gesellschaft hat das größte kollektive Suchtproblem aller Zeiten.

Die seelischen Folgen dieser Onlinesucht sind nicht zu überschätzen. Immer mehr Studien belegen den Zusammenhang von psychischen Krankheiten und intensiver Smartphonenutzung. Die Depressionsraten steigen, sogar die Suizidalität nimmt zu, insbesondere bei jungen Menschen. Unter dem Phänomen „Snapchat-Dysmorphia“ versteht man die traurige Tatsache, dass immer mehr Menschen, vor allem Frauen im Teenageralter, so aussehen wollen wie ihr mit einem Beauty-Op-Filter bearbeitetes Selfie. Im Internet tobt, das muss uns klar werden, ein eiserner Konkurrenzkampf, der emotionale Folgeschäden von enormem Ausmaß verursacht.

Die digitalisierte Gesellschaft bedarf der Heilung. Und der neue Schlüssel zur seelischen Gesundheit ist Digital Detox. Es ist das neue Mindset, das wir brauchen, um das richtige Maß zwischen online und offline zu finden. Denn die Dosis macht das Gift. Das gilt auch für Smartphones & Co.


Daniela Otto: Digital Detox für die Seele: Mit Achtsamkeitsübungen bewusst online gehen
Daniela Otto (Autor)

Digital Detox für die Seele

Mit Achtsamkeitsübungen bewusst online gehen
Das erste Buch, das die Trends Achtsamkeit und Digital Detox kombiniert

Der Wunsch nach Verbundenheit ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis, das die sozialen Medien erfolgreich triggern. Doch der ursprüngliche Gedanke der Vernetzung verkehrt sich für viele oftmals ins Gegenteil - statt Verbindung entsteht Isolation und die negativen Folgen der Digitalisierung zeichnen sich an unserem seelischen Zustand ab: Depressionsraten steigen, Stress und Ängste nehmen zu, immer mehr Menschen verlieren den Bezug zu anderen, zu sich selbst und zur Welt. Dieses Buch predigt keinen weltfremden Totalverzicht auf neue Medien. Vielmehr stellt es anhand der Digital-Detox-Methode konkrete Anwendungsbeispiele bereit, um Social Media und Smartphone bewusst und achtsam zu nutzen. Digitale Achtsamkeit ist der Weg, wie wir wieder zu einem wahrhaftigen Verbundenheitsgefühl im Hier und Jetzt zurückfinden können.


Mit Digital Detox finden wir zurück zu einer digitalen Harmonie – und zurück zu uns selbst, zu unserer Seele. Unser Herz kann sich wieder für das Wunderbare öffnen und wir erkennen die Schönheit der Welt. In allen Dingen. Selbst den allerkleinsten.

Mit Digital Detox verpassen Sie Ihr Leben nicht mehr, sondern erfahren es tagtäglich neu als einzigartiges Wunder, als Geschenk. Holen Sie sich das Wunderbare zurück, genau hier und jetzt. Denn alles Leben ist Wunder. Wir verlangen und suchen nach Gottesbeweisen, dabei müssen wir nur unsere Augen öffnen, wirklich öffnen, wirklich sehen und erkennen, dass alles schon da ist, das Göttliche, das Wunderbare, der Zauber, die Magie. Wir müssen uns wieder ergreifen lassen von der Schönheit der Welt, die gemacht wurde, um uns zu erfreuen, um uns zu Füßen zu liegen. Wir müssen das Unsichtbare, das uns alle umgibt, die Liebe, wieder sichtbar machen, doch das gelingt uns nur, wenn wir aufwachen und uns unser selbstverletzendes Verhalten wie Schuppen von den Augen fällt. Wir können all das, was wir gerade tun, besser. Wir können es um Welten besser. Wie das geht?

Mit Digital Detox verpassen Sie Ihr Leben nicht mehr, sondern erfahren es tagtäglich neu als einzigartiges Wunder, als Geschenk
© cottonbro/pexels.de

Bauen Sie folgende kleine Achtsamkeitsübung immer wieder in Ihren Alltag ein, um ein besseres Gespür für die Schönheit der Welt um sich herum zu entwickeln.

Nutzen Sie jede noch so kleine Gelegenheit, um genau hinzusehen. Sehr oft, etwa wenn wir warten müssen, zücken wir sofort das Handy und lenken uns damit ab. Wir nehmen uns nicht mehr die Zeit, unsere Umgebung und uns selbst zu beobachten. Das nächste Mal, wenn Sie zum Beispiel auf einen Bus warten, widerstehen Sie dem Drang, Ihr Smartphone in die Hand zu nehmen. Atmen Sie stattdessen tief und ruhig ein und aus.

Nehmen Sie wahr, was um Sie herum geschieht. Wie ist das Wetter? Wie sieht der Himmel aus? Erkennen Sie, dass Sie keine Wetter-App brauchen, um zu wissen, ob es kalt ist. Wie fühlen Sie sich genau hier und jetzt, in diesem Moment? Ist Natur um Sie herum und wenn ja, wie genau sieht sie aus? Sind Tiere da? Beobachten Sie die Menschen. Wirken sie glücklich? Gestresst? Können Sie jemandem ein Lächeln schenken?

Spielen Sie innerlich das Spielchen »Ich sehe was, was du nicht siehst« und erkennen Sie mehr in Ihrem Leben. Sie werden auch mehr Wunderbares sehen. Nicht nur an Weihnachten – aber da vielleicht ganz besonders.

Ich wünsche Ihnen ein besinnliches Fest. Und vergessen Sie nicht: Das schönste Geschenk, das Sie anderen Menschen machen können, ist Ihre vollkommene Präsenz.

Ihre Daniela Otto



Dr. Daniela Otto

Dr. Daniela Otto
© Daniela Otto
Dr. Daniela Otto ist Expertin für »Digital Detox«. Sie studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München deutsche und englische Literaturwissenschaften, promovierte dort über das Thema: »Vernetzung. Wie Medien unser Bewusstsein verbinden« und veröffentlichte das erste deutschsprachige Buch zum Thema Digital Detox. Ihr neues Buch »Digital Detox für die Seele« ist das erste Buch, das die Trends Achtsamkeit und Digital Detox vereint. Das Buch predigt keinen weltfremden Totalverzicht auf neue Medien. Vielmehr stellt es anhand der Digital-Detox-Methode konkrete Anwendungsbeispiele bereit, um Social Media und Smartphone bewusst und achtsam zu nutzen. Digitale Achtsamkeit ist der Weg, wie wir wieder zu einem wahrhaftigen Verbundenheitsgefühl im Hier und Jetzt zurückfinden können.


Direkt beim Verlag bestellen:
www.penguinrandomhouse.de/Digital-Detox-fuer-die-Seele

Daniela Otto lebt in München und arbeitet als Lehrbeauftragte an der LMU sowie als Texterin und engagiert sich für das Thema Mental Health.

Mehr Informationen unter: 
www.danielaotto.com und auf Instagram unter @drdanielaotto
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