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Aufruf an die Lichtarbeiter



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... heißt ein Buch von Rhea Powers, das ich in den Neuzigern sehr liebte. Und weil es so ist, möchte ich einen neuen Aufruf starten. Gestern hatten wir ein kleines, feines Seminar zum Thema: „Warum ist die Lichtarbeit oft so zäh, fließt nicht so richtig, warum scheint es, als stießen viele von uns an eine Art gläserne Decke, warum stockt unser Erfolg, was immer Erfolg für dich bedeutet, im Moment zumindest gefühlt?“

ein Gastbeitrag von Susanne Hühn



Susanne Hühn
Gibt es eine kollektive Energie, die es schwer macht, fragten wir, wieso kommen wir mit unserer so großartigen Botschaft nicht wirklich weiter, obwohl sie so echt und zutiefst voller Liebe ist? Wieso rennen uns die Leute nicht die Bude ein, obwohl wir, die Lichtarbeiter, so wesentliche Dinge anbieten wie Liebe, Lebensglück und echte Erfüllung? Wieso wollen wir selbst mit dem Begriff „Lichtarbeit“ so gar nichts mehr zu tun haben? Die Ebenen sind vielschichtig, aber eines zeigte sich sehr deutlich und deshalb rufe ich euch auf.

Wir dürfen die Komfortzone mal wieder verlassen. Wir haben es uns bequem gemacht, wir haben sehr viel angeschaut, viel Therapie hinter uns, wir sind in einem erfüllten und guten inneren Zustand, zumindest die meiste Zeit. Wir sagen „Naja, das eine muss ich mir noch anschauen“, als wären wir danach endlich schmerzfrei. Nun, so läuft das nicht. Es wird Zeit, dass wir größer werden, ehrlicher, authentischer, deutlicher. Es gibt viele so genannte Lichtarbeiter, die Halbwahrheiten verbreiten und sich eher vom Ego leiten lassen als von der echten, verletzbaren und authentischen Aufrichtigkeit, um die es geht. Viele erheben sich selbst in den Kultstatus statt zu dienen.

Wir Lichtarbeiter schauen hin und steigen aus, wollen mit der „Szene“ nicht mehr zu tun haben, statt aufzustehen und für das ein zu stehen, was uns heilig ist. Da tun wir nicht, denn wir wollen nicht werten, also ziehen wir uns zurück und machen eben „unser Ding“, ich auch. Ich ziehe mich raus aus der Szene, weil mir all der Egokult zuwider ist und dennoch lebe ich davon, euch meine Wahrheit anzubieten. In diesem Zwiespalt stecken viele von uns. Worum geht es wirklich, fragten wir und die Antwort war äußerst deutlich.

Zeigt euch. Zeigt euch noch deutlicher, überwindet die nächste Schicht der Angst, zeigt euch, obwohl andere neidisch werden könnten, obwohl ihr missverstanden werdet, obwohl es Häme gibt und Zynismus. Wir fliegen unter dem Radar all derer, die uns angreifen oder sind zumindest bestrebt, das zu tun. Aber die Zeit der Verbrennungen ist Gott sei Dank in diesem Land vorbei und du bist auch kein Kind mehr. Zeigt euch. Macht den nächsten Schritt, schaut noch tiefer auf euere Verletzungen, auf das, was euch bremst und hindert. Die Frage, die sich gestern stellte, war:
Gibt es eine kollektive Blockade, etwas, an dem man auf einer höheren Ebene arbeiten sollte? Die antwort war überraschend: NEIN. Aber es gibt eine TIEFER liegende Blockade, die noch weiter in das Menschsein hineinführt.
Wir erheben uns nicht mehr in lichtvolle Ebenen, regeln dort ein paar Dinge und alles läuft. Im Gegenteil, WAHRE Lichtarbeit kümmert sich um das Menschsein, um dein eigenes. Geh noch tiefer. Trau dich, noch weiter zu gehen, die emotionale Komfortzone zu verlassen und dich noch inniger mit dir zu verbinden.





Ganz persönlich für mich bedeutet das: ich hatte immer Angst, jemand könnte mich beneiden, Neid verletzt mich. Ich fühle mich nicht gewürdigt, wenn ich beneidet werde, als wäre ich keinen langen Weg gegangen, so, als wäre mir alles in den Schoß gefallen. Nun, selbst wenn es so wäre.. na und? Ich entscheide hiermit, dass ich euch frei lasse, wie ihr mich wahrnehmt. Beneidet mich, findet mich blöd, überheblich oder sonst was. Ich lerne, damit zu leben und zeige mehr von mir. Der Aufruf an die Lichtarbeiter ist:

Zeig dich. Steh zu dem, was du liebst, was dir heilig, ist, was du verstanden hast. Die Menschen brauchen dich, Nicht die Engel, nicht die Erde.

DAS LEBEN aber will durch dich zum Ausdruck kommen und die Menschen brauchen dich ehrlich und authentisch, offen und klar. Sag, was du zu sagen hast, selbst wenn du damit aneckst. Ich will auch nicht anecken. Ich sag manchmal Dinge, die etwas rebellisch klingen, ich mein das auch so, aber das tu ich kontrolliert und ich wappne mich. Womit ich gar nicht umgehen kann, sind die negativen Reaktionen, die unvorhergesehen kommen. Nun. Wer kann das schon? Niemand, so what. Findet mich, wie ihr wollt, ich erlaube ab sofort ausdrücklich ungerechtfertigte Angriffe und Abwertung.

Nicht, weil ich es anziehen will, sondern weil ich viel zu viel Energie damit verschwende, das zu VERMEIDEN. Hört auf, zu vermeiden und kommt ein Stück tiefer in eure Kraft. Die Leuchttürme müssen größer werden, in jeder Hinsicht. Und damit wir als Lichtarbeiter höher wachsen, heller strahlen können, brauchen wir ein tieferes Fundament. Und darum geht es. Das Fundament darf und soll noch tiefer werden, noch echter, noch klarer. Findet mich, wie ihr wollt, ich habe einen Auftrag und den erfülle ich – weil ich euch, aber vor allem das Leben so tief liebe, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann.



Kommt mit bitte.
Wir sind hier, um das Menschsein zu durchleuchten und das tun wir, indem wir es fühlen, leben und uns damit zeigen, egal, was andre davon halten mögen.
Wir sind viele und von nun an verlasse ich die Gruppe der Lichtarbeiter nicht mehr, weil mir etwas nicht passt oder weil ich mich nicht zugehörig fühle. Sollen die gehen, die es nicht ernst meinen. Ich stehe hier.


Susanne Hühn
Susanne Hühn, geboren 1965, wurde ursprünglich in einem Heilberuf ausgebildet und ist Autorin verschiedener Bücher, die sich der spirituellen Entwicklung widmen. Mit Methoden wie z. B. der Meditation und der Arbeit mit dem inneren Kind will sie Hilfestellungen zur Bewusstseinserweiterung und Heilung geben. Die Begegnung mit Engeln und verschiedene Wege zu Selbsterkenntnis und Selbstliebe sind Themen, zu denen Susanne Hühn bereits zahlreiche CDs und Bücher veröffentlicht hat.


Mehr von und über Susanne Hühn finden Sie unter :
http://www.susannehuehn.de/



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