Ätherische Öle - Aromatherapie
Die Düfte ätherischer (aetherische) Öle wirken harmonisierend, anregend,oder gar beruhigend und heben die Stimmung. Sie verhelfen zu einem körperlichen und seelischen Wohlbefinden und lindern die verschiedensten Beschwerden auf eine sanfte Weise.
Bei den alten Griechen hieß es schon: "Das beste Rezept für die Gesundheit besteht darin, dem Gehirn süße Düfte zuzuführen". Bei den alten Römern badete man gerne in duftenden Ölen.
Die Düfte der ayurvedischen Attars / Parfüms aus Indien sind einzigartig und mit herkömmlichen wohlgerüchen nicht zu vergleichen. Attars duften verführerisch, jede Sorte auf ihre unverwechselbare Weise. Wer die typischen Düfte Indiens kennt und mag, muss diese Parfüms lieben. Hier reicht wirklich ein einziger Tropfen. So gehört die Manufaktur Ramakrishnananda zu einem alten vedischen Hindu-Orden "Vishwa Dharma Mandalam" Das Ziel der Ordensmission ist die Erhaltung und Verbreitung der alten hinduistischen Lehre des Sanathana-Dharma. Die Lehren werden nach der ursprünglichen Vision von Swami Ramakrsnananda verbreitet, genannt Sakshi Yoga. Der Orden gründet hinduistische Tempel und Klöster in der ganzen Welt.
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Selbst Kaiser Nero hat angeblich sogar seinen Palast mit einem Röhrensystem durchziehen lassen, durch das wohlriechend aetherische Öle strömten und so ihren Duft in den ganzen Palast brachten.
Die Aromatherapie ist somit eine sehr alte Heilmethode. Ihre Existenz geht bis in die Antike zurück. Schon im 5. Jahrhundert vor Chr. wurde von Herodot über ein Destillierverfahren berichtet, mit dem Terpentin gewonnen wurde. Pedanius, ein römischer Wissenschaftler, schrieb bereits damals Bücher, die sich ausschließlich mit den ätherischen Ölen der Römer und Griechen befassten.
Natürliche Wohlgerüche und Essenzen gehören zu den frühesten Handelsgütern der Welt. Bereits um 1240 v. Chr., als die Juden aus Ägypten auszogen, nahmen sie nicht nur die kostbaren Harze und Öle, sondern auch das Wissen um ihre Verwendung mit. Das Wissen gelangte zunächst in den gesamten arabischen Raum und wurde dort bald an extra dafür eingerichteten Schulen gelehrt. Durch Kaufleute wurden die Essenzen in den gesamten Mittelmeerraum exportiert. Besonders begehrt waren sie im Römischen Reich und in Griechenland. Dort wurden damals direkte Duftorgien abgehalten. Von Heilkundigen und Priestern wurden Duft - Tropfen oft sehr verwendet, sei es zu Heilzwecken oder für kultische Handlungen. Schon bald waren Liturgie und Duft nicht mehr von einander zu trennen. Dieser Brauch wird auch heute noch, z. B. in unseren Kirchen, fortgesetzt.
Das erste Medikament, das in größeren Mengen hergestellt wurde, hieß "Megaleion". Es konnte sowohl als Mittel gegen Abszesse wie auch als Parfüm verwendet werden. Diese Mischung findet auch heute noch Anwendung.
Erst im 16. Jahrhundert konnte man die ätherischen -Tropfen in größeren Mengen in Europa kaufen. Damals wurden sie in Apotheken hergestellt und als "chymische Öle" vertrieben. Das erste Buch, das sich genau mit den Gewinnungsverfahren beschäftigte gab es 1526.Erst als die Chemie aufkam wurden die Essenzen verdrängt und dadurch ging auch der Glaube an eine Wechselbeziehung zwischen Geist und Materie verloren. 1860 wurden dann die ersten Essenzen künstlich hergestellt und 1907 gab es bereits eine Gesellschaft, die sich mit dem Analysieren der verschiedenen Bestandteile eines Öles auseinandersetze. Erstaunlicherweise wurde hiermit der Grundstein gelegt, um die Öle zu verdrängen und perfekt zu fälschen. Die natürlichen Heilmittel verloren ihre Glaubwürdigkeit und wurden von den chemischen abgelöst.
Die ätherischen Öle wurden fast nur noch für Parfüms verwendet. 1904 berichtete Hall darüber, dass der aus Eukalyptusblättern gewonnene Wirkstoff Eukalypthol bei weiten nicht so wirkungsvoll sei wie das reine ätherische Öl. Diese Erfahrung machte auch der französische Forscher Rene Gattefosse. Er begann 1928 die ätherischen Öle im Hinblick auf eine moderne Aromatherapie zu erforschen und verfasste das erste neuzeitliche Buch. Gattefosse entwickelte eine Heilmethode auf der Basis von natürlichen Pflanzendüften. In den 1950iger Jahren wurden dann die ersten Aroma-Krankenhäuser von Madame Maury gegründet. 1964 verfasste Jean Vainet ein Buch unter dem Titel "Aromatherapie" über die Behandlung von seelischen und körperlichen Störungen mit Essenzen.
Seit Jahren erfreut sich die Aromatherapie immer größerer Beliebtheit. Die einfachen Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte machen die Wirkstoffe immer interessanter. Qualitätskontrollen sorgen heute für qualitativ sehr hochwertige Waren. Heute gibt es viele Heilpraktiker und Aromatherapeuten die mit den Ölen arbeiten. Aromatherapeuten gehen davon aus, dass jede Pflanze ein Energiepotential hat, das sie durch ihren typischen Duft auf den Menschen übertragen kann. Dadurch wird die Selbstheilungskraft des Körpers angeregt und das Gleichgewicht zwischen Körper und Seele wieder hergestellt.
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Die schonende und auf die Persönlichkeit des einzelnen abgestimmte Anwendung ätherischer Öle, es sollten immer naturreine sein ,ist wichtig . Die Aromatherapie, erscheint uns oft noch mystisch und geheimnisvoll. Aber das ist wohl nur so, weil uns das uralte Wissen über diese Dinge verloren gegangen ist. In der heutigen Zeit achten allerdings immer mehr Menschen darauf wieder mit der Natur im Einklang zu leben. Sie bewegen sich in der Natur wieder respektvoller, sie achten auf eine gesunde Ernährung und greifen auch auf alternative Heilmethoden zurück.
Das Wissen um diese wundervollen Öle mit ihren wunderschönen Düften wurden im Altertum von den Römern in die ganze damalige Welt gebracht.
Nutzen auch Sie die Heilkraft der ätherischen Öle für mehr Ausgeglichenheit, eine innere Harmonie und eine dauerhaft stabile Gesundheit.
Die duftende Seele der Pflanze
In ätherischen Ölen ist die Lebenskraft der Pflanzen in konzentrierter Form enthalten. Alleine das Wort ätherisch, das abgeleitet wird vom griechischen "aither" = Himmelsduft, soll darauf hinweisen, dass es sich um etwas nicht fassbares oder flüchtiges handelt.
Gleichzeitig sind ätherische,
naturreine Öle aber etwas sehr Wesentliches, da sie für den Duft einer Pflanze sehr entscheidend sind. Man nennt die ätherischen Öle deswegen auch die "Seele der Pflanze". Sie spiegeln die Persönlichkeit und den Geist einer Pflanze wieder.
Wohliger Geruch für Körper und Seele
Ätherische Öle wirken auf den Menschen auf einer höheren, feinstofflicheren Ebene. Dies ist sehr subtil, aber zugleich auch tiefgreifend. Was man auch immer mit einer Essenz erreichen will, die Energie der ätherischen Öle wird auch auf den Geist und auf das Gemüt wirken, unabhängig davon, welche Wirkungen das ätherische Öl auf den Körper hat.Das Tor zur SeeleÄtherische Öle sind Informationsträger. Sie übermitteln bestimmte Schwingungen, ähnlich wie in der Bachblüten-Therapie oder in der Homöopathie, wo dieser Schwingungen gezielt eingesetzt werden. Auch die Aromatherapie nutzt die Schwingungen der Pflanzen. Riechen sie zum Beispiel einmal an einem ätherischen Öl. Augenblicklich spüren Sie die Wirkung des Öls, die den Körper, den Geist und die Seele gleichermaßen berührt. Diese ätherischen Öle überwältigen uns gewissermaßen mit ihren positiven Schwingungen und Stimmen uns um. Negativer Gedanken, depressive Stimmungen, Alltagssorgen und Niedergeschlagenheit verflüchtigen sich. Man kann leichter entspannen, erkennt die Schönheit des Lebens und genießt den Augenblick.
Wohlriechende Heilkraft
Ätherische Öle übermitteln ihre positive Energie den Körper, seinen Organen und deren Funktionen. Die Selbstheilungskräfte des Menschen werden gestärkt, damit er mit Krankheiten leichter zurechtkommt. Ätherische Öle wirken zum Beispiel anregend, beruhigend, krampflösend, ausgleichend, schmerzlindernd und entzündungshemmend. Ätherische Öle können aber auch die Erneuerung und Vermehrung der Körperzellen anlegen, haben also einen zellstimulierenden Effekt, so zum Beispiel Salbei, Geranie, Lavendel Ysop. Ätherische Öle können auch schmerzstillend wirken. Sie regen die Produktion der körpereigenen Endorphine an und helfen dadurch dem Körper, selbst seinen Weg in Richtung Gesundheit zu finden.
Ätherische Öle können auch auf die Libido wirken, das sie die Lebensenergie, Sinnlichkeit und Sexualität anregen. Die in den ätherischen Ölen enthaltenen Pheromone sind nichts anderes als biologische Signal- oder Lockstoffe. In der Aromatherapie verwendet man als starke Aphrodisiaka Ylang-Ylang, Jasmin und Rose.
Aromen sind heute vielerorts zu finden und durch den anhaltenden Wellness-Boom modern wie nie. Bei der Auswahl der ätherischen Öle ist auf deren Natürlichkeit und Qualität besonders zu achten. Aus Kostengründen werden heute immer mehr synthetische Öle angeboten, deren gesunde Wirkung somit umstritten ist. Sie werden jedoch als Duftöle bezeichnet und unterscheiden sich so von den reinen Aromaölen.
Edelsteine passen hervorragend zur Aromatherapie . Einfühlsam kombiniert fördern sie eine harmonische und gute Stimmung, wirken anregend oder auch schlaffördernd - je nach ausgewählter Kombination . Auch Rudolf Steiner, er war ein österreichischer Esoteriker und Philosoph, schwor auf die Armoatherapie .Nicht zuletzt aufgrund seiner Dufterfahrungen gab Steiner einflussreiche Anregungen für verschiedene Lebensbereiche, etwa Pädagogik und ganzheitliche Gesundheit.
Anwendungsvarianten für ätherische Öle • Duftlampen / Raumbeduftung • Inhalation • Dampfbad • Sauna • Bäder • Kompressen • Massagen • äußerliche Anwendung nach Verdünnung (z.B. Parfum) • Kosmetika • etc.
Wirkung
• anregend: Muskatnuss, Fichtennadel, Rosmarin, Thymian, Minze, Wacholder, Zimt • beruhigend: Lavendel, Melisse, Kamille, Basilikum, Anis, Majoran • Stimmung hebend: Rose, Rosenholz, Lemongrass, Geranium, Neroli,
Bergamotte,Blutorange,Grapefruit, Iris, Mimose, Mandarine, Orange • desinfizierend: Lavendel, Eukalyptus, Teebaum, Nelke • aphrodisierend: Ylang-Ylang, Sandelholz, Jasmin, Rose, Patchouli, Safran, Ingwer, Moschus • Konzentration steigernd: Lemongrass, Pfefferminze, Rosmarin, Eukalyptus, Eisenkraut, Grapefruit, Kampher, Zeder • Atemwege befreiend: Latschenkiefer, Pfefferminze, Zitrone, Thuja, Kiefernnadel, Thymian • Stärkung der Abwehr: Eukalyptus, Bergamotte, Lavendel, Geranium • Insekten vertreibend: Zypresse, Lavendel, Zitrone, Eukalyptus, Nelke, Salbei • Verdauung: Fenchel, Dill, Estragon, Ingwer, Koriander, Kümmel, Oregano • Haut: Kamille
Wohlriechende Harmonie mit ätherischen Ölen
Die Aromatherapie ist besonders beliebt wegen ihrer entspannenden Wirkung auf das Nervensystem. Ätherische Öle und auch
Edelsteine bringen den Körper, den Geist und die Seele in einen ausgeglichenen Zustand ( vergl. Räucherwerk ), in dem sich die Selbstheilungskräfte vollständig entfalten können. Ätherische Öle wirken auf der mentalen Ebene auf die Gehirnfunktionen anregend oder beruhigend. Logik, Aufmerksamkeit, Konzentration und Intuition werden dadurch positiv beeinflusst.
Wie Sie sehen, sind die Behandlungsmöglichkeiten mit ätherische Ölen sehr unterschiedlich, aber sie haben eines gemeinsam: Sie richten sich auf die Harmonie des Körpers und die ganzheitliche Gesundheit.
Worauf muß ich beim Kauf von ätherischen Ölen achten?
Je reiner ein ätherisches Öl ist, desto wirksamer ist es. Da reine ätherischen Öle aber sehr teuer sind, ist das Panschen von Ölen ein lukratives Geschäft.
Man stellte bei einer Untersuchung in Hamburg fest, daß von 80 Bergamotte-Ölen 70 % mit anderen Stoffen vermischt waren bzw. verdünnt waren.
Zudem wirken sich auf die Qualität ätherischer Öle auch einige andere Faktoren aus: So sind die Anbaubedingungen der Pflanzen, aus denen das Öl gewonnen wird, sehr wichtig, ebenso die Art der Herstellung und die Aufbewahrung des fertigen Öles. So kann eine unsachgemäße Lagerung zur Alterung des Öles führen.
Folgende Angaben sind für den Kauf wichtig:
Das ätherische Öl sollte natürlich aus der eigentlichen Stammpflanze gewonnen werden. Achten Sie ,wenn sie den Online - Versand wählen . dabei auf die Angabe "g & a", das für genuin (also unverändert) steht, wenn sie ein besonders reines Öl haben möchten.Die Bezeichnung "nach DAB" (Deutsches Arzneimittelbuch) alleine reicht nicht aus.Denn diese Angabe besagt nicht, daß keine weiteren synthetischen oder naturidentischen Aromaöle beigemischt wurden. DAB sagt alleine aus, daß bestimmte Inhaltsstoffe bzw. Hauptkomponenten in einer geforderten Konzentration zum Zeitpunkt der Kontrolle vorhanden waren. Ob diese Inhaltsstoffe aber tatsächlich aus der Pflanze stammen oder nachträglich begegeben wurden, wird nicht geprüft.
Ein so genanntes "echtes ätherisches Öl", das man zu weilen zu kaufen bekommt, besagt eigentlich nichts über die Reinheit oder die Qualität des Öles. Steht dagegen "100 Prozent reines ätherisches Öl" auf der Flasche, so muß es auch tatsächlich zu 100 % rein sein.
Achten Sie auch auf den Beipackzettel oder die Flasche. Dort sollte die Chargennummer und sowohl die lateinische und die deutsche Bezeichnung der Pflanze stehen, aus der das Öl gewonnen wurde. Die Duft -Auswahl von Primavera ist empfehlenswert.
Ebenso wichtig ist der Pflanzenteile, aus dem die Aromaöle hergestellt wurden.
Achten Sie auch auf die Bezeichnung des Anbaugebietes, falls vorhanden: Ist es ein kontrolliert-biologischer Anbau, ein wilder Anbau oder ein konventioneller (also rückstandsfreier) Anbau. Dieser ist besonders für Allergiker geeignet.
Ist das Öl bereits mit Trägerölen verdünnt (sehr teuere Öle sind das manchmal), so sollten Sie auch darauf achten, woraus dieses Trägeröl besteht. Je hochwertiger, desto besser.
Mit freundlicher Genehmigung des Autors:
Peter Baumann
Quelle:
www.aetherische-oele.net/informationen/wirken.htm
Quelle:
www.aetherische-oele.net/informationen/aetherische-oele-kaufen.htm