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ins neue Jahr.


von Bruno Schulz


Golda Meir hat einmal ganz wunderbar gesagt: „Zu altern ist, wie mit einem Flugzeug durch einen Sturm zu fliegen: einmal an Bord, kann man nichts mehr tun. Man kann das Flugzeug nicht anhalten, man kann den Sturm nicht anhalten, man kann die Zeit nicht anhalten. Daher sollte man lernen, die Dinge zu akzeptieren, ruhig und weise."

ins neue Jahr
© rparmly/unsplash

Ach Golda, das ist alles richtig. Aber ich liebe den Sturm und ich will auch nichts anhalten, schon gar nicht die Zeit. Lernen finde ich gut, allerdings habe ich mich schon immer schwer damit getan, irgendwas zu akzeptieren. In Sachen Ruhe gedenke ich besinnlich eines legendären Filmzitats von Ewigkeitswert aus dem ansonsten eher weniger bemerkenswerten Streifen „Flight of the Wildgeese“ (erwähnenswert bleibt außer dem Spruch vielleicht noch der Titelsong, gesungen von der wunderbaren Joan Armatrading, wenn ich mich recht entsinne). Zu Beginn der grobgestrickten Story kommentiert der farbige Seargent Blake Jesse, gespielt vom südafrikanischen Charakterdarsteller Bonisile John Kani, seine eigene Musterung zum Söldner für den postkolonialen Afrikaeinsatz folgendermaßen: „Ich arbeite überall, Sir. Nur in der Schweiz nicht. Die Ruhe und die Ordnung dort kotzen mich an. Da ich allerdings Mr. Janders (gespielt vom großen Richard Harris) hier sitzen sehe, weiß ich, dass wir es mit Unruhe und Unordnung zu tun haben werden."

„Was zur Hölle hat das mit Dir zu tun?“

Nun, auch ich habe zu meinem großen Glück einen Weg gefunden, meinen Lebensunterhalt mit Unruhe und Unordnung zu bestreiten: mein leidgeprüfter Dauergeschäftspartner Markus Tebbe kann so manches Lied davon singen. Allerdings mache ich, im Gegensatz zu der Söldnergeschichte, meine „Kunden“ meist erst richtig lebendig. Die Weisheit schließlich, ist in ihrer Bemessung eine Aufgabe, die ich gerne anderen überlasse.

„... so habe ich das alles ganz sicher nicht gemeint ...“

Ja, ich weiss, aber so wird für mich ein Schuh daraus, denn ich habe Dein zauberschönes Bonmot schließlich gekapert, um daraus ein paar Grußworte zum Jahreswechsel zu kneten, ohne meine Adressaten mit den üblichen verdächtigen, ausgeleierten Zitaten zu quälen.

„Und was willst Du uns allen jetzt genau damit sagen?“

Naja, die Gruppe Fehlfarben hat mal gesungen:
„keine Atempause,
Geschichte wird gemacht,
es geht voran“

„Und das heisst?“

Wir dürfen dabei sein!

Frohes neues Jahr 2020!
Liebe, Glück und Gesundheit für alle. Und dass Ihr Eure Träume nicht vergesst.“

Bruno


Bruno Schulz
© www.brunoschulz.de
Bruno Schulz
ist zweiundfünfzig Jahre alt und Vater eines Sohnes. Er hat Innenarchitektur studiert und einiges Geisteswissenschaftliche. Nach einigen Stationen in Deutschland, Europa, in Asien und in Afrika arbeitet er als Designer, Texter und Moderator. Mit seiner Agentur schulzundtebbe (www.schulzundtebbe.de) entwickelt und pflegt er Marken. Er liebt und lebt das Storytelling und schreibt immer und leidenschaftlich, ob Essays, Short Stories oder Reiseberichte. Oft geht es dabei um die Liebe, das Leben, Genuß...

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