Fragen zum Jahresrückblick 2017: Jean-Christoph von Oertzen


Wieso, weshalb, warum? Wieder geht ein Jahr zu Ende, in dem wir alle viel erlebt haben. Aber nehmen wir aus unseren Erfahrungen und Erlebnissen auch etwas mit?


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Passend zum Jahresrückblick 2017 haben wir Fragen zusammengestellt, in denen sich unsere LEBE-LIEBE-LACHE Autoren und ausgesuchte InterviewpartnerInnen mit dem vergangenen Jahr auseinandersetzen. Und vielleicht lassen auch Sie sich zu Ihrem ganz persönlichen Rückblick inspirieren!

Immer mehr Menschen kommen auf Jean-Christoph von Oertzen zu, wenn sie ihre Hochsensibilität als Segen statt als Bürde erkennen wollen.
Und das erreicht der Trainer 1 des DFBV und NLP Practioner, in dem er dabei auch Pfeil und Bogen als Coaching Instrumente verwendet. Bereits über 1000 Menschen hat er so auf ihrem Weg mit Pfeil und Bogen als Trainer und Coach begleitet.


Jean-Christoph von Oertzen
© Jean-Christoph von Oertzen

Mit seinem im Anschluss entwickelten Balanced Mind Konzept  einer meditative Art von Bogenschießen, gelangen besonders hochsensible Menschen zu mehr Selbst-Bewusstsein, Selbst-Vertrauen und so zu mehr Freiheit in ihrem Leben.

Mit seinem Podcast gelingt es Jean-Christoph, dass möglichst viele Menschen diese, wie er sagt  "wunderbare Erleichterung spüren, wenn sie feststellen, dass sie keine Aliens, sondern „einfach hochsensibel“ sind! Hier gibt er die Tipps, Tricks und Strategien weiter die er als hilfreich empfindet. Auch seine Interview-Gäste geben spannende Informationen und wertvolle Hilfen in unseren Gesprächen weiter.
 


1.
Gab es während des Jahres 2017 ein erstes Mal in Ihrem Leben? Haben Sie etwas das erste Mal gemacht, waren Sie an einem neuen Ort, …?

Ich war zum ersten Mal auf den maltesischen Inseln und war beeindruckt von der pulsierenden Energie, die ich dort gespürt habe.


2. Welche Fähigkeiten, Fertigkeiten oder Kenntnisse haben Sie sich angeeignet, die Sie vor einem Jahr noch nicht hatten?

Ich habe mich dieses Jahr noch viel tiefer in die Merkmale von Hochsensibilität als Wesenszug eingearbeitet. Im Vergleich zu letztem Jahr kenne ich die Herausforderungen von hochsensiblen Menschen nun noch viel besser, denn auch wenn ich mich selbst als hochsensibel einschätze, hat jeder Mensch ja andere Themen. Eine Gemeinsamkeit, die mir immer wieder begegnet ist, ist das managen der eigenen Energie und hierzu habe ich im letzten Jahr viele Übungen entwickelt und getestet. Dazu wird es im nächsten Jahr auch eine Challenge geben, an der jeder kostenlos teilnehmen kann.


3. Welche Erlebnisse im Jahr 2017 zählen zu den drei schönsten?

2017 war ein Jahr des Aufräumens für mich, der Klärung und der Orientierung. Die unglaublich schöne Unterwasserwelt um Malta hat mich tief berührt und war eine wundervolle Erholung von den Ereignissen im Alltag. Die Stille beim Schnorcheln durch das Wasser im Ohr, das Vertrauen der Meeresbewohner und das Wiegen der Wellen, hat auf mich eine sehr beruhigende Wirkung.


4. Gibt es ein Ereignis, das Ihr Weltbild verändert oder nachhaltig geprägt hat?

Das im November diesen Jahres ein Roboter, eine künstliche Intelligenz in China die schriftliche Prüfung zum Arzt bestanden hat, hat mein Weltbild verändert.

Die Entwicklungen der Digitalisierung, die Veränderung der Gesellschaft durch die Technologie beschäftigt mich schon länger, doch vieles schien noch so weit weg. In den USA hat wohl der Service der Firma Uber in manchen Städten bereits sämtliche konventionelle Taxis verdrängt. Ich wohne in Oberbayern sehr ländlich und hier gibt es kein Uber. So wirkten Berichte zu technologischen Entwicklungen oft wie Science Fiction auf mich. Doch mit Xiaoji, dem Roboter der die Arzt-Prüfung bestanden hat, ist mir klar geworden, wie nah diese grundlegenden Veränderungen sind, dass wir in Deutschland vielleicht noch nicht alle Auswirkungen sofort bemerken, doch dass die Digitalisierung bereits Realität ist auf die ich mich beginne einzustellen.


5. Welche Person haben Sie kennengelernt, die Ihr Leben besonders bereichert (hat)?

Da gab es in diesem Jahr sehr viele Menschen. Alle Interview-Gäste für meinen Podcast haben mit ihren Antworten und spannenden Erfahrungen mein Leben sehr bereichert. Ich bin tief dankbar, für diese Erfahrung.


6. Was hätten Sie nicht geglaubt, wenn Ihnen jemand das vor einem Jahr vorausgesagt hätte?

Wie unglaublich viele, nette und spannende Menschen ich über meinen Podcast “einfach hochsensibel” tatsächlich erreiche und kennenlerne. Ich habe schon so schöne und berührende Rückmeldungen bekommen, die mir zeigen, wie sehr die Menschen von den Informationen profitieren, die ich da bereitstelle. Das hätte ich noch vor einem Jahr nicht geglaubt.


7. Gibt es einen besonderen Geruch, ein außergewöhnliches Geräusch oder einen Geschmack, den Sie wahrgenommen haben?

Ehrlich gesagt geht mir das fast jeden Tag so. Ich erinnere mich besonders an die Geräusche von Dohlen und einem Schwarzspecht, die ich im Sommer beobachten und bewusst wahrnehmen durfte.

Wir kochen sehr gerne und haben dieses Jahr angefangen eigene Chili’s zu züchten. Der Geschmack verschiedener Chili-Sorten ist mir daher aufgefallen, denn die sind nicht einfach nur scharf. Da gibt es wirklich geschmacklich Nuancen.


Balanced Mind Bogenschießen für hochsensible Menschen
Jean-Christoph Alexander von Oertzen (Autor)
Balanced Mind
Bogenschießen für hochsensible Menschen
Eine Voraussetzung für ein hohes Selbst-Wert-Gefühl, ist Selbst-Bewusstsein. Die Voraussetzung für ein gutes Selbstbewusstsein ist eine positive Selbst-Erfahrung. Die in diesem Buch beschriebene Balanced-Mind-Methode - eine aktiven Meditationstechnik - bietet eine tief gehende, positive, körperliche und psychische Selbsterfahrung mit Pfeil und Bogen.

Als archaischen Hilfsmittel dienen sie uns dabei als ein Spiegel unserer Seele. Die Vorgänge in unserem Inneren werden auch in der physischen Welt in maximaler Klarheit deutlich und erfahrbar.

Die Balanced-Mind-Methode ist optimal für die besonderen Bedürfnisse von hochsensiblen Menschen geeignet. Hochsensibilität ist ein Persönlichkeitsmerkmal, dass rund jeden fünften Mensch betrifft.

Dieses Arbeitsbuch erläutertet das Balanced-Mind-Konzept in einer einfach verständlichen Struktur.


Über den Autor
Jean-Christoph Alexander von Oertzen
Ich lebe mit meiner Familie südlich von München und bin seit über 10 Jahren selbst Bogenschütze. Seit rund 5 Jahren ist der Bogensport auch mein Beruf und meine Berufung. Seither durfte ich schon über 1000 Menschen auf ihrem Weg mit Pfeil und Bogen als Trainer begleiten. In meinem Blog unter bogenblog.de schreibe ich regelmäßig über die körperlichen, mentalen und materiellen Aspekte der Balanced-Mind-Methode zum Bogenschießen.


8. Wer oder was war für Sie die größte Überraschung?

Von Xiaoji, dem Roboter der die Arzt-Prüfung bestanden hat, habe ich schon berichtet. Eine weitere große Überraschung war für mich, dass die Kryptowährung Bitcoin endlich so viel positiven Zuspruch findet, dass sie die 10.000$-Marke durchbrochen hat. Die dort zugrunde liegende Technologie, die Blockchain, hat in meinen Augen das Potential, die Welt zu einem demokratischeren Ort zu machen. Und sie ist nicht neu sondern existiert seit der Bankenkrise 2008/2009. Daher finde ich die plötzliche Popularität in diesem Jahr sehr überraschend auf positive Art und Weise. Ich bin sehr gespannt, welche Überraschungen dadurch jetzt noch auf uns warten.


9. Wer oder was hat Sie herzlich zum Lachen gebracht? Wann haben Sie das letzte Mal so richtig gelacht?

Ich bin sehr dankbar und glücklich, eine so wundervolle Frau zu haben, mit der ich fast jeden Tag lachen darf.


10. Was würden Sie so nicht mehr machen?

Über meine Grenzen gehen oder meine Werte missachten, weil ich das Gefühl habe, dass andere das von mir erwarten. Das jeden Tag so zu leben und doch in liebevoller Verbindung mit meinem Umfeld zu sein ist eine große Motivation für mich.


11. Welches Buch, welche Lektüre, welches Werk hat Sie am meisten beeindruckt?

Oh, da gab es so viele. Viele Bücher meiner Interview-Gäste zum Thema Hochsensibilität zum Beispiel. Oder auch Klassiker wie Dale Carnegie’s “How to win friends”. Die meisten Notizen habe ich mir aber tatsächlich zu “Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen: Allgemeine Psychologie der Kommunikation” von Friedemann Schulz von Thun und Maren Sundmacher gemacht. Die Kommunikation zwischen Menschen als Prozess fasziniert mich.


12. Was hat sich zum Positiven gewendet?

Das ich noch viel bewusster mit mir geworden bin. Durch die Beschäftigung mit der Hochsensibilität bei mir und anderen Menschen, sind mir so viele unbewusste Mechanismen und Prozesse klar geworden und für viele habe ich bereits wirksame Strategien finden können um besser klar zu kommen und meine Energie deutlich besser zu managen. Natürlich ist es jeden Tag und besonders in neuen Situationen noch immer eine Herausforderung. Ich bin ja auch genauso auf meinem Weg. Und gleichzeitig merke ich deutlich, wie sich meine Balance zwischen Phasen der Aktivität und Phasen der Erholung so eingependelt hat, dass ich mich zufriedener fühle und nicht mehr diese Extrema spüre. Früher war ich entweder voll im Hustle-Modus und bin weit über meine Grenzen gegangen oder anschließend in ein Leistungsloch gefallen. Jetzt habe ich das Gefühl durchgängig ein höheres Energieniveau zu haben, mich ausgeglichener zu fühlen und insgesamt bewusster mit mir und meiner Energie umzugehen.


13. Was haben Sie geschafft, auf welche Leistung sind Sie stolz?

Das ich wirklich jede Woche eine neue Podcast-Episode herausgebracht habe und das mit viel Freude. Jede einzelne Folge hat mir Spaß gemacht, auch wenn es viel Arbeit ist. Das ich damit bereits so viele Menschen erreiche, obwohl es sicher eine Nische ist, macht mich schon ein wenig Stolz.


14. Welches ungewöhnliche Kompliment haben Sie erhalten?

Mich hat jemand ein “Trüffel-Schwein” genannt. ;-)
Eine meiner Stärken ist meine Vielseitigkeit und meine vielen Interessen. Daher entdecke ich oft wahre Perlen zu bestimmten Themen. Und andere Menschen profitieren davon, weil sie selbst nicht suchen und probieren müssen. *lach*


15. Wofür sind Sie besonders dankbar?

Für meine Familie und dass alle gesund sind! Dafür bin ich jeden Tag tief dankbar.


16. Was ist Ihnen wichtig geworden, das es vor einem Jahr noch nicht war?

Auf mich zu achten und mir meiner Werte bei jeder Entscheidung bewusst zu sein. Wenn ich getreu meinen Werten mein Leben gestalte, fühle ich mich wohl und kraftvoll, auch wenn es manchmal im ersten Schritt eine Konfrontation oder Diskussion bedeutet.


17.
Ist Ihnen in diesem Jahr ein "Wunder" begegnet ?

Jeden Tag! Das Leben ist für mich ein Wunder. Wie alles zusammen spielt, wie wir uns entwickeln und interagieren. Und wie alles im Rückblick einen Sinn ergibt, selbst die Dinge die wir als Hürden oder Krisen erleben. Wir sind alle auf eine Heldenreise.


Direkt zur Homepage von Jean-Christoph von Oertzen: www.einfach-hochsensibel.de
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