Wie man mit einem Todesfall umgeht und lernt zu trauern


Es ist ein meist sehr schwerer Schicksalsschlag, wenn jemand der uns sehr nahe stand plötzlich stirbt. Besonders lieb gewonnene Menschen, die unverhofft und ohne Vorzeichen und Vorahnungen aus dem Leben gerissen werden, die uns ans Herz gewachsen sind und unser Leben bereicherten. Sie sind es, um die wir am meisten trauern. Doch einem Todesfall innerhalb des engsten Familien- oder Freundeskreises begegnen zu können, raubt Kräfte und Energien von Körper, Geist und Seelen.

Und nicht zuletzt sitzt der Schmerz des Verlustes oftmals so tief, das Betroffene nicht wissen wirklich wissen, wie sie damit umgehen können. Denn Routine im Trauern kann man nicht erlernen und ebenso auch nicht die Bewältigung des Schmerzes als solches. Doch dennoch kann man zumindest den Umgang mit der Situation an sich lernen und sich selbst dadurch ein wenig Stärke und Energie in dieser schweren Zeit aneignen.

Death daria_shevtsova/unsplash 9
© daria_shevtsova/unsplash


Und plötzlich wird es still

Ein geliebter Mensch ist von uns gegangen. Die Welt, der Moment, der Tag und die Sekunde des Lebens aller Anwesenden wird nie wieder gleich sein, wenn dieser Menschen, der vielleicht noch einen Tag zuvor mitten im Leben stand, nicht mehr unter uns weilt. Wie geht man als betroffener Verwandter, Freund, Gatte oder Ehefrau, Mutter oder Vater, Oma und Opa mit dieser Situation bloß um? Im Moment der alles auf den Kopf zu stellenden und ernüchternden Wahrheit können keine klaren Gedanken gefasst werden, denn zu tief sitzt der Schock des Ablebens. Doch das Leben geht weiter und ob man will oder nicht, auch die Bürokratie dreht sich weiter und erst recht dann, wenn Formalitäten rings um den Todesfall trotz größter Trauer dennoch erledigt werden müssen. Auf Friedlich Ruhen beispielsweise, wird sehr einfühlsam und anschaulich erklärt, welche Dinge auf Hinterbliebene zukommen könne,m im Falle eines Todesfalles. Die so genannte Checkliste Todesfall muss, ob man will oder nicht, abgearbeitet werden, um nicht noch zu Guter Letzt vor einem weiteren Scherbenhaufen stehen zu müssen, den es gilt zu lösen und zu entwirren. Denn Fakt ist, dass besonders bei plötzliche und unerwarteten Todesfällen ein Wust an Bürokratie und Formalitäten auf der Agende stehen, von denen man bis dato nichts ahnte oder wusste.

Zu Lebzeiten mit dem Tod beschäftigen

Wer sich zu Lebzeiten schon mit dem Tod beschäftigt hat, hat in der Regel auch alles schon vorbeireitet für den Tag, der irgendeinmal jeden erreichen wird. Für die Hinterbliebenen ein Segen. Doch meist läuft alles anders und schon geht die Rennerei mit den Behörden los. Wichtig ist dabei auch hier, nicht alles aus der Hand zu geben und vielleicht gemeinsam mit Verwandten und Freunden des verstorbenen alle wichtigen Dinge zu regeln. Das tröstet und gibt Kraft, denn besonders in solchen Situationen möchte man nur ungern völlig allein dastehen wollen. Rat und Tat bei der Bestattung, die Trauerzeremonie zusammen gestalten. Das Grab zusammen aussuchen und auch die Rede gemeinsam gestalten. Bis hin zur Grabpflege alles gemeinsam arrangieren und gestalten. So ist tatsächlich das geteilte Leid nur halb so schwer zu ertragen.


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