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Ist die Diagnose Hochsensibilität überbewertet?



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Erst kürzlich erreichte mich eine sehr sympathische Mail eines jungen Unternehmers. Er hatte diverse Tests zur Hochsensibilität gemacht und im Schnitt mit etwa 55 Prozent abgeschlossen. Gern wollte er wissen, ob er nun hochsensibel ist oder nicht. Doch was machen diese „Diagnosen“ eigentlich mit uns und warum ist es so unwichtig, zu den Absolventen mit 100 %-Bewertung zu gehören?


Hochsensibilitäts-Tests mit unterschiedlichen Ansätzen

Das Netz ist voll von, mehr oder weniger wissenschaftlichen, Tests sowie Umfragen, die die Zugehörigkeit zur hochsensiblen Spezies belegen sollen. Fakt ist, nimmt man sich eine Reihe dieser Tests her, so nutzen Sie ganz unterschiedliche Ansätze und Fragestellungen, die Bewertungsmaßstäbe sind oft vollkommen anders. Einige sind durchaus überlegt und bieten eine gute Orientierungshilfe. Doch wenn anhand von Tests die Lebensausrichtung ins Wanken gerät, dann ist es bedenklich. Denn bei näherer Betrachtung geht es doch weniger um die abschließende Diagnose Hochsensibilität, sondern vielmehr darum, dass sich Menschen in bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen wiederfinden und ihr Leben so gestalten können, dass sie daraus echte Lebensfreude generieren können.

Ist die Diagnose Hochsensibilität überbewertet?
© mkwlsn/unsplash


In der Hochsensibilität vereint und doch so verschieden


Die tägliche Praxis zeigt: ob hochsensibel oder eben nicht, in beiden Fraktionen gibt es Sympathieträger und „Assholes“. Ja Sie haben richtig gelesen, es gibt auch Hochsensible, die Außenstehende wahrscheinlich nie als hochsensibel einordnen würden, weil sie damit auch Einfühlungsvermögen, Gerechtigkeitssinn, Harmoniebedürfnis o. ä. verbinden. Aber es gleicht eben kein Mensch dem anderen. Hochsensibilität ist kein Garant dafür, dass ein Mensch mit diesem Persönlichkeitsmerkmal auch sensibel mit seinen Mitmenschen umgeht. Natürlich gibt es wahrscheinlich genauso viele Hochsensible, die uns bereits bei der ersten Begegnung zutiefst sympathisch sind.


Hochsensibilität und die berufliche Selbstständigkeit Wie sich ein Sensibelchen selbstständig machte und seine Lösung für das hochsensible Berufsleben fand
Sandra Tissot (Autor)
Hochsensibilität und die berufliche Selbstständigkeit
Wie sich ein Sensibelchen selbstständig machte und seine Lösung für das hochsensible Berufsleben fand
Wie sich ein Sensibelchen selbstständig machte und seine Lösung für das hochsensible Berufsleben fand
Broschiertes Buch
Viele Hochsensible stoßen in einem herkömmlichen Angestelltenverhältnis oft an Grenzen. Insbesondere ihre Wünsche nach Eigenverantwortung, Unabhängigkeit, Flexibilität und vor allem sinnvollem Tun können nur selten erfüllt werden. So tragen sich viele Hochsensible mit dem Gedanken, sich irgendwann einmal selbstständig zu machen. Doch die Sorgen, dass das hochsensible Dasein mit unternehmerischen Herausforderungen im Widerspruch stehen könnte, überwiegen meist.

Dieses Buch veranschaulicht, dass diese Sorgen oft unberechtigt sind. Die hochsensible Autorin zeigt anhand ihrer eigenen Lebensgeschichte auf, dass eine selbstständige Tätigkeit viele Chancen bietet und sehr gut mit dem hochsensiblen Wesen vereinbar ist. Sandra Tissot gibt nicht nur sehr persönliche Einblicke in ihre Gedankenwelt, mit all ihren Zweifeln und genialen Wendungen, sondern liefert Schritt für Schritt Praxistipps zu Alltagssituationen. Zudem gibt sie viele Erkenntnisse weiter, die für eine Existenzgründung sinnvoll sind.

Gemeinsam mit der Autorin erleben Sie hautnah, wie die berufliche Selbstständigkeit zum persönlichen Befreiungsschlag für hochsensible Personen (HSP) werden kann.


Zurück zur Eingangserzählung über den jungen Unternehmer …


Per Ferndiagnose und Tests lässt sich für mich schwer bestimmen, inwieweit der junge Mann hochsensibel ist. Was mir allerdings schon nach kurzer Zeit unserer Kommunikation klar war, ist, dass er über ausgeprägte Empathie verfügt, kreativen Geschäftssinn besitzt und sich tiefgreifende Fragen zu Themen wie Lebenssinn und Berufung stellt. Kurzum hat er, wie man so schön sagt, das Herz am rechten Fleck sitzen. Sicher kann in seiner weiteren Entwicklung das Thema Hochsensibilität ein interessanter Aspekt sein. Aber spielt hier die reine Diagnose „Hochsensibilität“ nicht nur eine untergeordnete Rolle?



Sandra Tissot

Sandra Tissot
© Sandra Tissot
Sandra Tissot Sandra Tissot ist Autorin des Buches „Hochsensibilität und die berufliche Selbstständigkeit“. Im Buch spielt das Thema Kommunikation eine Schlüsselrolle. Sandra Tissot gibt nicht nur sehr persönliche Einblicke in ihre Gedankenwelt, mit all ihren Zweifeln und genialen Wendungen, sondern liefert Schritt für Schritt Praxistipps zu Alltagssituationen.

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