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Mein Körper-Haus



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Da saß ich im Sommer gut beschirmt (haha Schirmherrin) auf dem Balkon und habe in einer alten Häuser- Zeitschrift gelesen. Dann flogen die Gedanken und das hier ist dabei rausgekommen…

von Ilona Weirich
 
Unser Körper ist unser Haus (sonst erzähle ich immer gern vom Tempel…). Im Laufe von inzwischen fast 60 Jahren gilt es allmählich alle Räume zu erobern, die im Haus sind. Sesshaft dort zu sein, dieses große Abenteuer liegt nicht immer außerhalb unserer Zäune und Mauern, Häuser sind auch Häute. Wir gehen eben nur für 3 – 4 Wochen im Jahr auf eine Reise außerhalb dieser eigenen Mauern. Warum nicht täglich neue Räume durchschreiten, Treppen und Flure erkunden. 

Unsere Innenwelten sind genauso so spannend. Manchmal ist die Reise schmerzhaft, anstrengend, dämmrig, aber es ist auch jeden Tag ein Abenteuer.  Weiße Flecken auf der Landkarte, unbewohnte Landschaften erkunden, oder sogar verlassene Behausungen finden, die es zu füllen gilt und darauf vertrauen, dass wir für unsere eigenen inneren Behausungen eine Aufenthaltsgenehmigung haben.

Wie sehen die Wände unserer Behausung aus, brauchen sie eine neue Farbe, ein neues Kleid, passen sie noch zu uns, oder wohnen wir schon lange in abgewohnten Zimmern. 

 


Und jede Behausung kann Hölle oder Himmel sein, wir können sie neu einrichten. JEDEN TAG! Wohnen wir in einer kleinen Holzhütte, in einer bürgerlichen, engen Behausung oder in einem Palast –alles ist im Innen möglich. Und noch ein Gedanke – wenn auch ein altmodischer – Frauen waren früher für alles verantwortlich, was im Haus passiert. Übertragen heißt das, WIR sind immer noch in der Verantwortung, was in unserem Körperhaus passiert. Und wir haben alle eine kleine Kammer, ein Refugium, was nur uns allein gehört, dieses gilt es einzurichten mit Freude, Mut, Humor und manchmal lassen wir uns von Herzensmenschen dort „stören“.  Wo wir ganz unter uns sein können. Wo wir Kraft schöpfen können.

 
Eigen-willig, eigen-sinnig, eigen-artig, welch tollen Worte im positiven Sinn. Eigentum mein Eigen! Dort sollen wir sein in der Fülle und nicht im Mangel mit tristen Wänden. Dann kann die Grenzen zwischen Geborgenheit und Abenteuer fließend sein. 

 
Unser Körper gehört uns – unsere Behausung. Sie darf berührt werden und sein. Besitz! Ist unser Körper wie ein wunderbar passendes Kleid in dem wir uns wundervoll fühlen? Wenn wir uns mehr und mehr bewohnen und lesbar machen, eine tägliche Reise durch unsere Zimmer antreten – wie aufregend kann das sein. Keine Angst vor fremden Gelände haben, auch mal die vertrauten Pfade verlassen können, neue Rastplätze finden und uns umschauen und STAUNEN!




Ilona Weirich
© www.gesichtspunkte.net
Ilona Weirich
liest aus Gesichtern. Seit mehr als zehn Jahren schaut die Psycho-Physiognomin in und hinter das „Pokerface“. Erfahrung damit hat jeder. Wissenschaftsgläubige zweifeln leicht an der „Solidität ihrer Befunde“. Nicht jeder ist erfreut, schaut Ilona Weirich hinter sein „Pokerface“. Zahlenmäßig deutlich mehr Menschen sind neugierig darauf zu erfahren, was ihnen ins Gesicht geschrieben steht.

Sie wägt ab, gewichtet und fügt ein Bild aus Eigenschaften und Lebensumständen, das
ungenutzte, natürliche Ressourcen beleuchtet und Möglichkeiten aufzeigt, Stärken darstellt und Mankos nicht auslässt. Gerade die bewusste Kenntnis über persönliche Schwächen versetzt Menschen in die Lage, Ausgleich zu suchen.

In Vorträgen und Seminaren ist Ilona Weirich quicklebendig. An beispielhaften Projektionen lassen sich Zusammenhänge zwischen Charakter, Persönlichkeit und Aussehen erlebbar zeigen. Ilona Weirichs Blick schweift am ersten Eindruck vorbei.

Edwin Platt, Journalist.


Ilona Weirich über Ilona Weirich

Um gemeinsam mit Ihnen Ihre Potenziale noch fundierter zu erarbeiten, verfüge ich über ein breites Methodenspektrum. 12 Jahre habe ich speziell die Psycho-Physiognomik geprüft und überprüft, um sicher zu sein. Tellerrand-Blicke sind mir sehr wichtig und bereichern meine Arbeit. In 25 Jahren habe ich zahlreiche Weiterbildungen besucht und in meine Arbeit als Physiognomin eingebunden.



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