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16 Fragen für den Jahresrückblick: Dr. Manfred Mohr



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Wieso, weshalb, warum? Wieder geht ein Jahr zu Ende, in dem wir alle viel erlebt haben. Aber nehmen wir aus unseren Erfahrungen und Erlebnissen auch etwas mit?

Passend zum Jahresrückblick 2016 haben wir 16 Fragen zusammengestellt, in denen sich unsere LEBE-LIEBE-LACHE Autoren und ausgesuchte InterviewpartnerInnen mit dem vergangenen Jahr auseinandersetzen. Und vielleicht lassen auch Sie sich zu Ihrem ganz persönlichen Rückblick inspirieren!

Ein herzliches DANKESCHÖN an Dr. Manfred Mohr. Der erfolgreiche Autor und Seminarleiter hat uns zu dieser Idee inspiriert! Heute erfahren wir von ihm welche Rolle Bambus, Laotse und Freundschaften in seinem Jahresrückblick spielen.


Manfred Mohr
© Manfred Mohr


1. Gab es während des Jahres 2016  ein erstes Mal in deinem Leben? Hast du etwas das erste Mal gemacht, warst du an einem neuen Ort, …?

Vom Sternzeichen her bin ich Krebs und darum liebe ich eher die Tradition und das Altbekannte. Aber es gab tatsächlich einige erste Male im Jahr 2016. Es begann mit einem Tagesseminar Anfang 2016, das ich erstmals gemeinsam mit Jeanne Ruland geben durfte, die eine liebe Freundin von mir geworden ist. Das erste Mal war ich auf in diesem Jahr auf Ischia und dann auf Malta in Urlaub, Inseln, die ich schon lange einmal kennenlernen wollte.


2. Welche Fähigkeiten, Fertigkeiten oder Kenntnisse hast du dir angeeignet, die du vor einem Jahr noch nicht hattest?

Mein Jahr war bestimmt von der Arbeit an einem neuen Buch, das im Frühjahr 2017 erscheinen wird: „Der Bambus-Effekt“. Dazu habe ich viel über den Taoismus und Laotse recherchiert, die mir vordem noch nicht sehr bekannt waren. Im Buch stelle ich ein 7-Schritte-Programm vor, das sich am Taoismus orientiert, um gelassener und flexibler mit den täglichen Herausforderungen umgehen zu können.



3. Welche Erlebnisse im Jahr 2016 zählen zu den drei schönsten?

Unumstrittene Nummer eins ist die Präsentation der „Großen Arbeit“ meiner beiden Kinder in der Montessori-Schule. Sie haben beide dazu eigenständig ein eigenes Projekt durchgeführt und vor der Schule präsentiert. Auf Platz zwei setze ich die Silvesterfeier, gemeinsam mit meinen Kindern und netten Freunden. Und Bronze geht an mein diesjähriges Sommerfest, bei dem sich wie jedes Jahr alte und neue Bekannte treffen und austauschen konnten. Nebenbei feiern wie dann auch meinen Geburtstag.


4. Gibt es ein Ereignis, das dein Weltbild verändert oder nachhaltig geprägt hat?

Der Brexit. Das so solide und im Aufwind scheinende Projekt Europa bekommt erste Risse. Dazu sage ich in der nächsten Frage noch etwas.


5. Was hättest du nicht geglaubt, wenn dir jemand das vor einem Jahr vorausgesagt hätte?

Die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.  Statt darüber zu schimpfen möchte ich aber an das hawaiianische Vergebungsritual Hooponopono erinnern, das die Weisheit auch unserer Mystiker des Mittelalters aufgreift, „wie innen, so außen, und wie außen, so innen.“ Wir sind durch ein unsichtbares Band mit den äußeren Umständen unseres Lebens verwoben, und die Unzufriedenheit und der Protest in den Menschen äußern sich dann in Wahlentscheidungen, die zu Trump und zum Brexit führen. Statt zu schimpfen und damit Energie in das zu geben, was ich ja offensichtlich nicht möchte, gehe ich lieber den Weg, für eine Besserung zu beten und meine Energie in eine positive Veränderung fließen zu lassen. Ich liebe den Teil in mir, der mit dem Brexit und der Wahl von Donald Trump in Zusammenhang steht. Ich liebe meine eigene Unzufriedenheit, ich liebe meinen inneren Protest.


6. Welche Person hast du kennengelernt, die dein Leben besonders bereichert (hat)?

Pascal Voggenhuber, ein schweizer Medium, mit dem ich einige nette Stunden auf einem Kongress im Herbst sprechen durfte. Er ist noch recht jung, Mitte 30, und hat doch schon viele Jahre sehr strebsam vor allem in England gelernt, hellsichtig zu werden. Er ist echt unterhaltsam und witzig und es war eine Freude, mit ihm zusammen sein zu dürfen.


7. Gibt es einen besonderen Geruch, ein außergewöhnliches Geräusch oder einen Geschmack, den du wahrgenommen hast?

Vor ein paar Monaten habe ich meine „alte“ Musik wieder entdeckt, die ich in Form alter Musik-Cassetten in einem Schrank aufgehoben hatte. Es sind wirklich besondere Momente, noch vielen Jahren wieder erstmals die Klänge zu hören, die mir einstmals so vertraut waren. Jetzt höre ich diese Musik wieder öfter, und bin froh darüber.


8. Wer oder was war für dich die größte Überraschung?

Dazu habe ich keine Idee.


9. Wer oder was hat dich herzlich zum Lachen gebracht? Wann hast du das letzte Mal so richtig gelacht?

Ein guter Freund ist Unterhaltungskünstler und hat uns letzte Woche besucht. Er hat viel kabarettistisches Talent und der Abend mit ihm war wirklich lustig.


10. Was würdest du so nicht mehr machen?

Für mich gilt der feste Grundsatz: „Das erste Mal, es muss falsch sein!“ Anders formuliert, wenn ich alles immer nur sofort und gleich richtig machen wollen würde, ich könnte mit nichts neu anfangen. Denn ich weiß doch erst im Nachhinein, wie ich es dann, beim zweiten Mal, richtiger machen würde. Dazu gibt es das Sprichwort: „Das erste Haus baust du für einen Feind, das zweite für einen Freund und das dritte für dich selbst.“ Demzufolge gibt es eine ganze Menge Dinge, die ich so nicht mehr machen würde. Und das ist auch ganz OK so, denn erst durch das Ausprobieren weiß ich ja erst, wie ich es dann besser machen könnte. Ich finde es darum auch ganz logisch, wenn ich sage, dass ich auch ein Buch, dass ich vor 2 Jahren geschrieben und auf den Markt gebracht habe, genauso in dieser Form heute auch nicht mehr schreiben würde. „Du steigst nie zweimal in denselben Fluss“, sagte Heraklit dazu sehr treffend.


11. Welches Buch, welche Lektüre, welches Werk hat dich am meisten beeindruckt?

Es gibt ein neues Magazin, dem Anita Maas ihren Namen gegeben hat: Maas-Magazin. Ich bin durch Freunde darauf aufmerksam gemacht worden und darf die nächsten Ausgaben mitgestalten. Anita Maas greift in jedem Heft einen Schwerpunkt auf, der nächste im Januar-Heft wird „Körper und Geist“ sein.


12. Was hat sich zum Positiven gewendet?

Meine Kinder sind nun 15 und fast schon ein wenig erwachsen. Meine Rolle definiert sich damit neu, sie sind schon sehr selbständig und heute höre ich dann manchmal: „Papa, wann fährst du endlich?“ Jeder, der selbst Kinder hat, kennt diese Momente. Man weiß im Nachhinein nicht mehr, wann genau es war, dass die Kinder mit einem Mal groß geworden sind. Plötzlich spürt man es und es ist eine Mischung von Freude und Wehmut. Ganz sicher jedoch ist diese Entwicklung natürlich und sehr positiv. Aus Kindern werden Leute, mit eigenem Kopf und eigenen Zielen.


13. Was hast du geschafft, auf welche Leistung bist du stolz?

Verlage wollen für ein neues Buch oft aktuelle Zahlen und für mich ist dies dann Gelegenheit für eine Art „Kassensturz“, bei dem ich mir die Anzahl meiner bisher veröffentlichten Bücher (17) und die Gesamtauflage (mehr als 300.000) vergegenwärtige. Dann reibe ich mir ungläubig die Augen, und frage mich selbst dann immer mal wieder, wo die neuen Ideen für meine Bücher herkommen. Ich wünsche mir, dass es so weitergeht und darf sagen, darauf bin ich tatsächlich stolz.


14.
Welches ungewöhnliche Kompliment hast du erhalten?

Meine beste und langjährige Freundin sagte vor ein paar Jahren einmal beim Anblick alter Jugendfotos von mir: „Mensch Manfred, du hast ja früher mal richtig gut ausgesehen!“
 

15. Wofür bist du besonders dankbar?

Dafür, dass ich mit guten Freunden zusammen arbeiten darf. Es ist ein großes Glück, sagen zu dürfen, mit den allermeisten meiner Verleger, Redakteure, Organisatoren und Veranstalter bin ich wirklich gut befreundet. Das möchte ich auch allen Menschen in ihrem beruflichen Umfeld wünschen.


16. Was ist mir wichtig geworden, das es vor einem Jahr noch nicht war?

Zeit. Zeit zu haben, meine Zeit so aufteilen zu dürfen, wie ich es möchte. Das würde ich auch allen Lesern für das kommende Jahr 2017 wünschen: Zeit. Einfach mal Zeit zu haben. Für dich, für die Menschen, die du liebst. Zeit, für die Dinge, die dir wichtig sind. Gespräche, Kontakte, Besuche. Zeit für Entspannung, für Spaziergänge, Reisen, Wellness. Zeit, für das, was dir am meisten am Herzen liegt. Ausspannen, die Füße hochlegen. Schlafen, Lesen, Joggen, was auch immer. Nimm dir Zeit für dich!



Manfred Mohr - Portrait
© www.gu.de
Manfred Mohr ist promovierter Chemiker und arbeitete lange Zeit in beratender Tätigkeit für Wirtschaftsunternehmen. Heute ist er als Autor und Seminarleiter tätig. „Das Wunder der Selbstliebe“ erschien im Jahr 2011 und machte ihn auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Sein Werk umfasst 16 Bücher sowie zahlreiche Kalender und Hörbücher und dreht sich um die Themen Wunscherfüllung, Vergebung und Herzöffnung. Inzwischen wurden weit über 300.000 Bücher von ihm verkauft.

Manfred Mohr war mit der im Oktober 2010 verstorbenen Bestsellerautorin Bärbel Mohr verheiratet und lebt mit ihren gemeinsamen Zwillingen in der Nähe von München. Er führt ihr geistiges Erbe weiter.

www.manfredmohr.de



Manfred Mohr: Der Bambus-Effekt
Erscheint im Frühjahr 2017
Manfred Mohr
Der Bambus-Effekt
Durch gefühlvolle Akzeptanz über sich selbst hinauswachsen

Der neue Ratgeber des Bestsellerautors: Persönlichkeitsentwicklung durch Akzeptanz nach den Prinzipien des Daoismus.
Der Seminarleiter und Erfolgsautor Manfred Mohr stellt mit dem „Bambus-Effekt“ sein neues ganzheitliches Gefühls-Coaching vor.


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