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FASTEN, WANDERN UND FASTEN-WANDERN



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Fasten-Wandern ist ideal für alle, die wieder fit werden wollen. Das Besondere an der Kombination: Fettgewebe wird abgebaut und Muskelgewebe aufgebaut.


Ruediger Dahlke
© Liane Dietrich / WAP Werbeagentur, KL
Der bekannte Fasten-Arzt Ruediger Dahlke erklärt anhand neuester Studien, was Fasten-Wandern im Körper bewirkt, u.a. werden die Selbstheilungskräfte aktiviert, die Fitness deutlich verbessert, und es entsteht Raum für Heilung. Denn Fasten-Wandern ist nicht nur ein äußeres Bewegen, sondern auch ein inneres und schafft eine neue Balance von Körper und Geist. Durch das Fasten werden die Sinne sehr geschärft und Erlebnisse intensiver – vor allem im Kontakt mit der umgebenden Natur.


Fasten ist in allen großen Religionen mit der Tradition eng verbunden. Doch in der heutigen Zeit ist das Fasten viel mehr geworden als eine religiöse Übung mit dem Ziel spiritueller Reinigung. Während wir – ziemlich hilflos – gegen das ungeheure Ausmaß an Giften ankämpfen, entwickelt sich das Fasten zu einem populären körperlichen und geistigen Entgiftungsweg. Nichts kommt dem neuen Zauberwort »Detox« näher als das Fasten. Selbst die US-Schulmedizin hat Fasten inzwischen entdeckt als geradezu wundervolle Unterstützung bei Krebstherapien wie der Chemotherapie.

Denn was Fastenärzte immer schon ahnten, belegen jetzt Wissenschaftler:
Fasten stärkt gesunde Zellen und schwächt kranke. Fasten könnte die Rettung unserer maroden Gesundheitssysteme werden, denn es kostet nichts, im Gegenteil, man spart noch das Geld für die tägliche Kost. Wo es ums Entgiften und Entschlacken geht, bringt das Fasten tatsächlich so viel wie keine andere Methode. Prof. Andreas Michalsen von der Charité in Berlin, einer der wenigen, die das Fasten wissenschaftlich untersuchen, sagt in dem sehenswerten ARTE-Film »Fasten und Heilen«: Hätte er mit irgendeinem Medikament so viel Erfolg wie mit Fasten, die Geldgeber würden Schlange stehen. Da es sich aber um Fasten handele, könne er mangels Finanzierung nicht weiterforschen.

Das ist generell die Crux beim Fasten: Es ist eine archetypisch weibliche Methode, bei der es im Wesentlichen ums Loslassen (von alten Gewohnheiten) geht. So weckt es aber kein Interesse der (männlichen) Macher-Medizin und wird von ihr bestenfalls ignoriert, häufig aber auch – unbewusst? – gefürchtet und oft sogar bekämpft. Jedenfalls war das in der Vergangenheit der Fall.

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© odejacob/pixabay


Aber selbst das macht Hoffnung, folgt es doch dem von Mahatma Gandhi beschriebenen Weg: Erst ignorieren sie dich, dann machen sie dich lächerlich, dann bekämpfen sie dich – und dann hast du gewonnen. In den USA hat das Fasten schon gewonnen, bei uns in Europa steht es am Übergang vom Bekämpftwerden (durch uninformierte Schulmediziner und – aus naheliegenden Gründen – von der Pharmaindustrie) zum Gewinnen (vor allem bei Frauen).
Zusammen mit der Ernährungsumstellung auf pflanzlich-vollwertige Kost im Sinne von »Peace Food« ist es unsere große Chance zur Gesundung aus eigener Kraft und damit auch für die maroden Gesundheitssysteme. Und gerade nach dem Fasten fällt der Umstieg auf diese pflanzlich-vollwertige Kost besonders leicht.

Wandern andererseits ist ein Symbol für unsere Lebensreise. Der Wanderweg steht insofern für den Lebensweg. Wenn nun beides, Fasten und Wandern, zusammenkommt, können wir uns in ganz besonderer Weise bewusst machen, dass wir auf dem Weg sind – unserem ganz persönlichen Weg zu uns selbst. Fasten-Wandern ist damit im doppelten Sinn Entwicklungshilfe für uns. Wir machen uns körperlich und seelisch, geistig und letztlich auch spirituell auf den Weg, um uns selbst zu finden und neu zu entdecken.

Nichts macht den Körper so ganzheitlich fit wie die Kombination von Fasten und Wandern und bringt obendrein die Seele so in Bewegung wie bewusste, eventuell sogar rituelle Bewegung. Sich wandernd frischen Wind um die Nase wehen zu lassen befreit den Geist. Wenn wir ihn freilassen, kann ihn die Freiheit der Landschaft geradezu beflügeln. Spiritualität erwächst aus dem Bezug zur Mutter Erde, sobald wir anfangen, uns bewusst auf ihr zu bewegen, ihre Geschenke und Schätze wieder schätzen zu lernen und gehend zu spüren, wie wir zwischen Himmel und Erde unserer eigentlichen Lebensaufgabe näherkommen: unsere »Hauptsache«, den Kopf, zum Vater im Himmel zu erheben, nachdem wir die Füße, unsere Wurzeln, tief in Mutter Erde verankert haben.

Wandern ist eng mit unserer Kulturgeschichte verbunden. Denken wir an die großen Wanderungen der Menschheitsgeschichte, die Völkerwanderungen, die immer wiederkehren und sich in unserer heutigen Zeit in nicht enden wollenden Flüchtlingsströmen äußern. Solange es Menschen gibt, machen sich immer wieder Gruppen von ihnen auf den Weg, um Gefahren zu entgehen, ihre Lebensumstände und -bedingungen zu verbessern oder eine neue Heimat zu finden. Auch wenn die Umstände für uns hier und heute andere sind als für die unzähligen Flüchtlinge dieser Welt: Letztlich tun wir beim Fasten-Wandern nichts anderes. Wir machen uns auf den Weg, um unsere Lebensumstände und -bedingungen zu verbessern und eine neue Heimat in uns(erem) Selbst zu finden.




Wer Fasten und Wandern kombiniert, erlebt wundervolle Synergien, denn wie so oft ist auch hier das Ganze mehr als die Summe seiner Teile. Und das spricht sich rasch herum. Das Feld der Fastenden ist in den letzten Jahrzehnten aus sich heraus und ohne werbliche Unterstützung enorm gewachsen – trotz des Sperrfeuers einer immer mehr in die Abhängigkeit der Pharmaindustrie geratenden Schulmedizin. Und es wird jetzt weiter starken Aufwind erleben durch die wissenschaftliche Unterstützung der US-Schulmedizin und ihrer Studien. Zu den modernen Förderern des Fastens gehört vor allem Prof. Valter Longo aus Kalifornien. In der Uniklinik der Charité in Berlin bei Prof. Michalsen gibt es lange Wartelisten für Fastenkuren. Und auch unsere klassischen Fasten-Seminare in der Osterzeit und im Herbst sind seit Jahren voll. Das alles geschieht ohne besondere Werbung, einfach durch das Vorbild und Vorleben derer, die es ausprobiert haben.

Vom Fasten zum Fasten-Wandern ist es dann nur noch ein kleiner Schritt. Beim Fasten erleben viele Teilnehmer während der vielfältigen Gesundungsprozesse neue Bewegungslust, und so ergibt sich hier ein stetiger Zustrom von neuen Fasten-Wanderern. Viele haben gespürt, wie gut ihnen Bewegung tut, und Wandern ist die natürlichste und naturnächste Form der Bewegung. Es bringt uns auf wenig anstrengende, unkomplizierte und sehr genussvolle Weise in die Natur. Viele spüren dabei rasch wieder, was der Ausdruck »Mutter Natur« ursprünglich meint. Und ebenso viele erfahren, was für ein wundervolles Erlebnis es sein kann, die eigene (Ur-)Mutter wiederzufinden. Ein Gefühl der großen Erleichterung stellt sich ein, während man tatsächlich, ganz körperlich-praktisch leichter wird. Gestatten wir uns diese Erfahrungen auch noch in bezaubernden Landschaften, gleichsam im Schoß von Mutter Natur, kann das tief beglückend sein.

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© Unsplash/pixabay


Denn während wir uns so mit dem Urweiblichen in der äußeren Natur und unserer eigenen Natur aussöhnen, spüren wir neben der seelischen Erleichterung auch, wie wir körperlich leichter werden. Bei keiner Form des Fastens verliert der Organismus so rasch und nachhaltig Gewicht wie beim Fasten-Wandern. Nachhaltig insofern, als durch die Bewegung während des Fastens der Grundumsatz steigt und dadurch mehr und rascher Kalorien verbrannt werden. Aber selbst nach dem Fasten bleibt der Grundumsatz höher, und das verhindert das ansonsten drohende anschließende neuerliche Zunehmen, den gefürchteten Jo-Jo-Effekt.

Der Grundumsatz ist der schon im Ruhezustand anfallende Energieverbrauch des Körpers. Je höher dieser Verbrauch ist, desto leichter und desto mehr verbrennt der Organismus Kalorien – einfach gesagt.

Für unsere heutige immer übergewichtiger werdende Zeit ist das ein entscheidender Vorteil gegenüber dem üblichen Fasten mit weniger Bewegung und auch (und vor allem) gegenüber den wie Pilze aus dem Boden schießenden Diäten. Gerade wer – dem neuen bequemen Zeitgeist entsprechend – sich kaum noch bewegt und damit einen immer träger werdenden Stoffwechsel in Kauf nimmt, kann also vom Fasten-Wandern in doppelter Hinsicht profitieren. Und er wird nach dem Fasten-Wandern hoffentlich zu einer Lebensweise finden, die den alten, ganz natürlichen Bewegungsdrang wiederentdeckt und in den Alltag integriert.
So geschieht beim Fasten-Wandern etwas ganz Wunderbares: Der Mensch wächst körperlich, etwa in Gestalt zunehmender Muskeln, steigender Kraft und Energie. Gleichzeitig wirft er seelisch Ballast ab und erleichtert sich damit Leben und Seele. Der Geist klärt sich. Und das Ergebnis: Der Mensch fühlt sich glücklich. Dass er dabei obendrein gesundet, wie heute zahlreiche wissenschaftliche Studien untermauern, kommt noch erleichternd und erhebend, ja beflügelnd hinzu.

Aus ärztlicher Sicht sind die Synergien, die wir auf diesem (Fasten-Wander-)Weg in Gang bringen, geradezu bezaubernd. Bringen wir also uns und unser Leben wieder in Gang!


...aus FASTEN WANDERN von Dr. Ruediger Dahlke - mit freundlicher Genehmigung des  Knaur MensSana - Verlages.


Ruediger Dahlke
© Omar Borubaev
Dr. med. Ruediger Dahlke ist als Seminarleiter und Referent international tätig.
Er entwickelte die ganzheitliche Psychosomatik von "Krankheit als Weg" bis "Krankheit als Symbol". Seine den ärztlichen Bereich bis in mythische Dimensionen ausdehnenden Bücher liegen in 28 Sprachen vor.
Die Trilogie "Schicksalsgesetze", "Schattenprinzip" und "Lebensprinzipien" vermittelt seine philosophische Basis, die "Peace-Food-Reihe" und "Geheimnis der Lebensenergie" halfen, den veganen Lebensstil zu verbreiten.
In seinem Zentrum TamanGa in Österreich gibt er Fasten(Wander-)Kurse und hat dazu Bücher wie "Bewusst Fasten" und "Fasten-Wandern" geschrieben.Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit ist der "Verbundene Atem".
Heute gibt er vor allem Ausbildungen wie Integrale Medizin, Fasten-Berater, Verbundener Atem. Die Internet-Plattform LebensWandelSchule erleichtert einem inneren Kreis den Zugang zu seinen Ausbildungen und bietet Online-Ausbildungen an.


www.dahlke.at


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Fasten-Wandern
Der nachhaltige Weg zu Gesundheit, Fitness und sich selbst


Das erste Praxisbuch zum neuen Trend Fasten-Wandern vom Bestsellerautor und „Fasten-Papst" Ruediger Dahlke.
Fasten-Wandern ist ideal für alle, die wieder fit werden wollen. Das Besondere an der Kombination: Fettgewebe wird abgebaut und Muskelgewebe aufgebaut.


Das Buch erscheint am 2. Januar 2017.
Direkt  zur Vorbestellung: www.droemer-knaur.de

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