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Interview mit Prof. Rita Fasel: Was unsere Füße uns zu erzählen haben



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Unsere Füße spiegeln das Verständnis von uns selbst wider und offenbaren, welche Spuren das Leben hinterlassen hat. Diese Ansicht vertritt die Fußexpertin Rita Fasel.


Interview mit Prof. Rita Fasel: Was unsere Füße uns zu erzählen haben
© www.ritafasel.ch


Was alles können Sie in Füßen lesen?

Rita Fasel: Ich muss vorausschicken, dass ich mich zunächst vor allem mit den Augen beschäftigt habe, also mit Irisdiagnostik. Das Fußlesen habe ich zwar zur gleichen Zeit gelernt, aber ich hätte nie gedacht, dass jemand dafür Interesse hat. Hin und wieder habe ich einen Workshop für Frauen organisiert, bei dem ich mehr so als Gag auch persisches Fußlesen angeboten habe. Viele fanden es faszinierend, was man an Füßen sehen kann.

Vereinfacht: Das Außenleben, also der Umgang mit dem eigenen Tatendrang, seiner Energie und seiner Aggression lässt sich in den eigenen Füßen und zwar am mittleren Zeh rechts ganz einfach ablesen.

Auch zum Beispiel seine inneren, meist geheimen Wünsche und Ansprüche zeichnet sich rechts und zwar am zweiten Zeh neben dem Großzeh ab.

Bei unsicheren Personen sind gerade dies zwei wichtige Hinweise um mehr in seine Kraft zu kommen.


Was können Sie den Mitmenschen beim Anblick ihrer Füße über deren Leben sagen?

Rita Fasel: Ich sehe an jeder einzelnen Zehe, wie ein Mensch mit seinen Lebensthemen umgeht. So steht die rechte Großzehe für Freude, die nächste Zehe (rechts davon) steht für Wünsche und das geheime Verlangen, oft Hinweise, welche wir uns gar nicht erlauben zu denken.

Die mittlere rechte Zehe spiegelt Aggression und Tatendrang wider, die nächste, somit zweitkleinste Zehe unsere Zuneigung zu uns selbst sowie unsere Kontrolle oder direkter unsere Perfektionsansprüche.

Die kleinste Zehe am rechten Fuß zeigt unsere Verunsicherungen, Ängste und Respekt.

Auf unserem linken Fuß sehen wir an der Großzehe unseren Kummer. Oft auch Kummer, welche wir geheimhalten möchten und nicht andern Mitmenschen mitteilen möchten.


In Richtung zur kleinen Zehe dargestellt:

  • großer Zeh: Kummer
  • zweiter Zeh: Gefühle
  • mittlere Zehe links: Kreativität
  • zweitkleinste Zehe: Liebe
  • kleinste Zehe: Ur-Vertrauen

Hatte ein Mensch die Möglichkeit, sich in allen Bereichen ungehindert zu entfalten, sind seine Zehen gerade und docken aneinander an. Bei unregelmässigen Lücken zwischen den jeweiligen Zehen, halten wir Bereiche kurz. Bei Frauen im mittleren Alter sehe ich häufig, dass aus der mittleren Zehe oft beiderseits Krallenzehen geworden sind. Das deutet darauf hin, dass sie sich oft zurückgenommen haben z.B. für die Familie oder allgemein um des lieben Friedens willen… oder aus falscher Harmonieverständnisses.


Wichtige Hinweise bekomme ich auch aus den Formen der Zehenspitzen:

Sind diese eckig, spitzig oder rund?

Dies sagt durchaus etwas darüber aus, wie die jeweilige Besitzer:innen mit dem eigenen Aggressionsthema oder jedem anderen Zehenthema umgehen und auch wie solches Verhalten gelöst und innerlich freier gestaltet werden könnte.

Wenn wir an unserem Körper erlernen dürfen, besser mit uns selbst umzugehen, gibt es uns eine goldene Mitte, welche Ruhe, Frieden und Gelassenheit schenkt.


Rita Fasel - Spezialgebiete
© www.ritafasel.ch


Glauben Sie, dass Probleme mit den Füßen immer etwas mit der Seele zu tun haben?

Rita Fasel: Alle Fußbeschwerden lassen sich selbstverständlich im Sinne der psychosomatischen Deutungen aufschlüsseln. Bei der Lokalisierung von Problemen leisten mir immer alle Chakrakenntnisse grossen Dienst wie auch die Landkarten der Fußsohlen aus der Reflexzonenlehre.

Solche Hilfestellungen, welche anzeigen, welche Organe und Lebensthemen Zuwendung brauchen werden bei meinen Deutungen immer hinzugezogen. Eine ehrliche Zwiesprache mit den Füßen kann enthüllen, wo nächste Entwicklungsschritte anstehen.


Seit vielen Jahren vertreten Sie, liebe Frau Fasel eine deutlich andere Einschätzung als Orthopäden. Was sagen Sie denn zu einem Hallux valgus?

Rita Fasel: Ein beginnender Hallux valgus – das Gelenk ist dick und rot und tritt sichtlich hervor – muss zur folgenden Fragen führen:

Wieso verbiege ich mich für die anderen?
Weshalb bin ich nicht mehr auf meinem Weg?
Wo bin ich auf meinem Lebensweg abgebogen und es tut mir nicht mehr gut?

Der Großzeh steht für unser Selbst und zeigt uns die Richtung (im Leben) an. Entwickelt sich ein Hallux valgus am rechten Großzeh, dann verbiege ich mich in meinem rationalen, beruflichen Umfeld und habe Themen mit männlichen Ahnen.
Beginnt der Hallux valgus am linken Fuß, dann betrifft es das familiäre und emotionale Leben sowie Unstimmigkeiten mit den weiblichen Ahninnen.

Die Grundbotschaft des Hallux valgus ist: Ich werde von meinem Weg abgedrängt oder weiche jedenfalls davon ab. Und daran darf/kann/könnten die Betroffenen etwas ändern! Dieses Etwas befreit Köper / Verstand und Seele auf dem eigenen Lebensweg.



Wie helfen Sie dann ihren Klienten:innen, auf den für sie richtigen Weg zurückzufinden?

Rita Fasel: Die Betroffenen dürfen sich bewusst werden, wo und in welcher Hinsicht sie sich in ihrem Lebensstil, ihrer Lebensart, ihrem Berufs- oder Partnerbereich begonnen haben zu verbiegen. Und parallel dazu dürfen sie sich fragen, wo sie sich in unpassende, die Verbiegung fördernde, oft zu kleine Schuhe zwängen. Im Übertragenen auch, wo machen sie sich kleiner als sie scheinen könnten?

Alle verbogenen Zehen haben mit inneren Glaubenssätzen und vernichtenden Selbstgedanken zu tun.



Vielen Frauen bereitet der Schuhkauf höchstes Vergnügen. Ab sofort also nur noch komfortable Treter und bequeme Latschen?


Rita Fasel: Durchaus nicht, ich will doch niemandem Freude nehmen! Verführen und vorführen ist etwas Urweibliches. Gleisam haben Männer und Kinder auch Freude an guten Schuhen. Dennoch bleibe ich dabei: zu schicke Schuhe sollen oft auch etwas vorspiegeln. Wenn ich mich in einen Schuh zwänge, der nicht wirklich passt, dann möchte ich nicht, dass jemand sieht, wie groß mein Anspruch wirklich ist und wie viel Raum ich für meine Wurzeln (Füsschen) wirklich brauche.

Manche Frauen sagen: Ich habe Größe 39, aber große Schuhe sehen nicht gut aus. Deshalb zwängen sie sich in 38, weil es scheinbar hübscher aus sehen sollte. Es geht also darum, was den anderen gefällt – nicht, was den Frauen selbst gut tut. Jede Frau sollte so viel Selbstwertgefühl besitzen, dass sie sagen kann: Ich werde zu diesem eleganten Kleid einen flachen Schuh tragen, der mich nicht schmerzt. Glauben Sie mir: Man hat eine bessere Ausstrahlung, wenn man keine Fußschmerzen hat!

Ehrliche Füßchen gehören zu Menschen, welche authentische Lebensformen für sich halten lernen.


Rita Fasel: Füße sind einfach nur ehrlich
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Ärzte und Fußpfleger sind oft erschrocken, wie wenig sich manche Menschen um ihre Füße kümmern. Geht es Ihnen auch so?


Rita Fasel: Aber ja! Ich kann es oft nicht verstehen, wie man sich so wenig um seine Füße kümmert bzw. wie man ihnen fortgesetzt Schmerzen zufügt.
Das wirkt sich auf den ganzen Menschen und sein Leben aus und umgekehrt. Ich war kürzlich zu Gast in einer Senioren-Wohngemeinschaft mit sehr individualistischen, kreativen, im positiven Sinne „wilden“ Alten. Da hatte kein einziger Bewohner krumme Zehen. Die Menschen sahen auch wesentlich jünger aus als sie tatsächlich waren. Sie haben ein unkonventionelles Leben gelebt, ihre Gedanken sind frei – und das sieht man an ihren Füßen.


Wie erreichen Sie Veränderungen bei den Menschen, welche Ihre Seminare / Online Kurse besuchen?

Rita Fasel: Ich erzähle meinen Klienten und Seminarteilnehmern viel von unseren Eindrücken aus Asien und dem mittleren Osten. Obwohl dort viele Menschen keine Schuhe tragen oder gar besitzen, sind ihre Füße schön gerade und meist mehr gepflegt als hier in Europa. Bei uns stecken viele Füßchen in Sockengefängnissen und engen Schuhen. Im Osten z.B. wir vor dem Gebet Gesicht, Hand & Fuss gewaschen. Dies ist das höchste Zeichen der Wertschätzung. Bevor man ein Haus betritt, übrigens auch das eigene, zieht man seine Strassen-Schuhe aus. Ich will damit aufzeigen, dass die Füße in anderen Kulturkreisen einen ganz anderen Stellenwert haben. Dass es bei uns so viele Fußkranke gibt, hat auch damit zu tun, dass Füßen so wenig Beachtung geschenkt wird. Das dürfte sich doch leicht andern…


Buchtipps:

Bestsellerbuch mit Ruediger Dahlke, Rita Fasel: „Die Spuren der Seele: Was Hand und Fuß über uns verraten“:


Ruediger Dahlke, Rita Fasel: Die Spuren der Seele - Neuauflage: Was Hand, Fuß und Augen über uns verraten
Ruediger Dahlke (Autor), Rita Fasel (Autorin)

Die Spuren der Seele

Neuauflage: Was Hand, Fuß und Augen über uns verraten
Wer möchte nicht sich selbst erkennen und Verborgenes über andere erfahren? Also vom Sichtbaren auf das Unsichtbare schließen? Nahezu unverfälscht Auskunft geben die Hände, etwas versteckter die Füße. Beide führen uns auf die Spuren der Seele. Die Autoren schöpfen ihre Erkenntnisse der Hand- und der Fuß-Lesekunst aus der Erfahrungsmedizin, der ägyptischen Tradition und aus persönlichen Beobachtungen in der praktischen Arbeit mit Patienten. Das Buch trägt eine Fülle von überliefertem und neuem Wissen über Hände und Füße zusammen und stellt spannende Zusammenhänge zum Leben ihrer Besitzer her. Hände zeigen unser Verhältnis zur Welt, Füße unser Verständnis von uns selbst. So erklären die Autoren etwa die Zusammenhänge von Hand- und von Fußformen gemäß der Urprinzipien und der Elemente, oder sie deuten die Längen von Fingern und Zehen ebenso wie deren Ausrichtung. Selbsterkenntnis findet mittels der Urprinzipien- und der Elemente-Lehre statt, also auf persönlicher und seelischer Ebene.




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