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Die Waage - Yin und Yang in Harmonie



Während die Jungfrau den Energieeinsatz kritisiert und korrigiert, müssen die Energien in der Waage abgewogen und ausgeglichen werden. Dazu brauchen wir ein Gegenüber, ein Du, denn die Waage ist ein Luftzeichen und der Ausgleich findet durch Austausch statt. Nur wenn man sich, das Ich (der Widder steht der Waage gegenüber) in eine Beziehung einbringt, sind die Waagschalen der Waage im Gleichgewicht, und dazu dient dieses Instrument.


In der Jungfrau hieß es, wir können uns nur selber heilen – was uns fehlt, ist in uns zu finden. Aber da es nicht greifbar ist, brauchen wir wieder, wie in den Zwillingen, Projektionsflächen, die es sichtbar machen. Im Gegensatz zu den Zwillingen, wo wir uns ganz allgemein auf die Welt einlassen, suchen wir in der Waage jemanden, mit dem es für uns vorstellbar ist, eine nahe (Liebes-) Beziehung einzugehen, eine, die unseren, ebenfalls mehr oder weniger unbewussten, Vorstellungen von Beziehung entspricht. Sind wir bereit uns einzulassen, befinden wir uns geistig auf dem Partnermarkt, welcher kein Ort ist, sondern eine Schwingungsebene, unsere Schwingung zeigt, wir sind zu haben.

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Geeignete Projektionsflächen für unsere Themen ziehen uns bei der Partnersuche magisch an. Solche Menschen wirken seltsam vertraut, als würden wir sie schon lange kennen. Dabei sind es unsere eigenen Themen, die wir an ihnen wahrnehmen und die uns bekannt vorkommen. Je näher uns ein Mensch kommt, umso besser können wir uns in ihm erkennen, deshalb lernen wir in einer Liebesbeziehung am meisten über uns.



Eine erfüllte Beziehung beginnt bereits bei der Partnerwahl. Die richtige Person ist diejenige, mit der wir uns vorstellen können, all das zu leben, was wir von einer Beziehung wollen. Am besten macht man sich dazu einen detaillierten Wunschzettel, damit sendet man die entsprechende Schwingung aus. Dieser Wunschzettel ist jedoch gleichzeitig eine Vorgabe für uns, was wir in die Beziehung selber einbringen müssen, denn all das, was wir uns vom anderen wünschen, müssen wir geben (die Waage ist männlich, aktiv). Wir müssen unsere Wünsche, Vorstellungen, Gedanken und Gefühle mit dem anderen teilen. Zeigen wir nur unsere Schokoladenseiten, weil wir glauben, nur so geliebt zu werden, fühlen wir uns in der Folge nicht angenommen, nicht geliebt als das, was wir sind. Es folgt auf die rosarote Phase der Verliebtheit, eine Phase der Illusion, die Enttäuschung. Wir haben einander getäuscht, uns als jemand ausgegeben, der wir nicht sind. Dann stehen wir zwangsläufig eines Tages als Fremde voreinander, und es braucht ziemlich viel Reife, eine solche Beziehung auf eine gute Basis zu bringen.

Die Schwingung, die wir aussenden, kommt zu uns zurück. Nur wenn wir uns ohne Verstellung auf den Partnermarkt begeben, haben wir die Chance, den Menschen zu begegnen, die genau das suchen, was wir sind. Solche Beziehungen werden nie anstrengend, das Gegenüber passt zu einem wie der Handschuh an die Hand, und wir können ganz wir
selber sein, unseren Willen zeigen, tun was unser Herz begehrt und uns entfalten. Der Wille des anderen läuft ganz von selbst parallel dazu.

Beziehungen können kein mangelndes Selbstwertgefühl wettmachen, aber sie machen diesen und andere Mängel bewusst. Am Partner, Freund, an der Kollegin, im Spiegel unserer Beziehungen sehen wir, was uns fehlt, jedoch auch Fähigkeiten und Eigenschaften – alles, was uns von uns noch nicht bewusst ist. Ein Gegenüber dient deshalb als Spiegel für unsichtbare Schwingung, und Spiegel lügen nicht, sie geben nur wider, was da ist, was wir tun und was wir unterlassen.
Was der Beziehung fehlt, kann nicht vom Spiegel kommen, weshalb es auch unmöglich ist, einen Partner zu verändern oder zu erziehen. Wir können nur uns selbst verändern, das verändert auch die Beziehung oder führt zu einem Wechsel der Projektionsfläche.

Leider verstehen wir nicht immer richtig, was wir sehen. Wir interpretieren zu viel und beobachten zu wenig genau – und wollen uns aus diesem Grund nicht damit identifizieren.
Wir bekämpfen andere und kämpfen dadurch gegen uns selbst. Wird ein Spiegel zerstört, bleibt das, was er zeigte, erhalten und taucht in einem anderen Spiegel auf. Nur was erkannt wird, ist erlöst und verschwindet von der Spiegelbildfläche.

Die wahre Hochzeit findet eben nicht auf dem Standesamt oder in der Kirche statt. Sagen wir ja zu einem Menschen, ist das im Grund ein Ja zu uns, zu einem unbewussten Anteil von uns, wodurch wir uns mit ihm verbinden. Im Falle einer Trennung verlieren wir die Projektionsfläche, aber nicht diesen Teil. Es tauchen andere Menschen auf, die sich dafür zur Verfügung stellen.

Das Yin- und Yang-Zeichen ist das Symbol des Ausgleichs der beiden Pole, auf denen die Erde ruht, von Bewusstsein und Unterbewusstsein, von Ich und Du, Mann und Frau. Einen
Ausgleich der beiden Teile erreichen wir dadurch, dass wir in unserem Alltag Aktivität und Passivität gleichermaßen berücksichtigen, zu gleichen Teilen leben. Damit schaffen wir automatisch die angestrebte Gleichwertigkeit zwischen Mann und Frau, und sie wird im Spiegel sichtbar. Die beiden Teile oder Pole bilden zusammen ein Ganzes, eine Achse, einen geistigen Kanal, durch welchen die Zeugungsenergie des Widders gegenüber einfließen kann, um physische und geistige Kinder (Projekte) zu erschaffen.

Wer unter dem Zeichen Waage geboren wurde, hat den Auftrag, Aktivität und Passivität auszugleichen und sich zu diesem Zweck auf andere einzulassen, um zu sehen, wo er damit steht. Er muss lernen, sich, das Ich, seinen Willen (Aktivität) in seine Beziehungen einzubringen, statt sich wie so oft zugunsten anderer aufzugeben (Passivität). Das Ich soll mit dem Du geteilt werden.

In der Waage sind wir jedoch alle dazu aufgefordert in den Spiegel zu schauen, um erkennen zu können, wie sehr Yin und Yang im Inneren in Einklang sind. Sich jemandem ganz
zuzuwenden und sich auf ihn einzulassen, dient der Selbstfindung. Keine Person steht über oder unter der anderen, wer vor uns steht, ist immer ein Spiegelbild unseres Ichs, und unser Ich eine Projektionsfläche für die Person. Jeder Mensch, auf den wir uns einlassen, ergänzt unser Ich.

Auf der körperlichen Ebene sind für die Waage die Nieren, was für die Zwillinge die Lunge ist, auch davon gibt es zwei.

Nicht von ungefähr ist die Jahreszeit der Waage (23.9. – 23.10.) die Zeit der Tag-und-Nacht-Gleiche, eben beides gleich – Tag und Nacht – hell und dunkel – Bewusstes und Unbewusstes – Mann und Frau, welche sich zu diesem Zeitpunkt der Entwicklung die Waage halten. Die Herbstsonnenwende entwickelt eine unglaubliche Schönheit und Farbenpracht, genau wie die Frühlingssonnenwende, die ihr gegenüber liegt. Die Natur gibt alles, was sie hat, ohne es zu beurteilen, ohne zurückzuhalten, weil es vielleicht nicht gut genug ist. Was wir zu geben haben, ist immer für irgendjemand schön und genau das, was er sich wünscht. Nichts von uns ist zu gering, als dass es nutzlos wäre. Die Natur gibt Blätter, Früchte, Beeren und Samen, damit daraus im Frühling neues Leben entstehen kann. Für die Verwandlung und Wiedergeburt von Materie ist jedoch der Skorpion zuständig.


Tina Peel über Tina Peel


Tina Peel Horoskope
© www.astro-lebensberatung.ch
Offiziell seit 1989 (inoffiziell um einiges länger) inspiriere ich Leute beruflich auf ihrem Entwicklungsweg in Form von Kursen, Beratungen, Büchern und Artikeln, sei es astrologisch, spirituell, philosophisch oder was auch immer nötig ist, um sie zu mehr Lebensfreude und Freiheit, zur persönlichen Entfaltung, oder auch nur einen Schritt näher zu sich selbst zu bringen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man das Licht manchmal aus den Augen verliert, nicht selten auch das eigene unter den Scheffel stellt und es ein wenig Hilfe zur Selbsthilfe braucht, um es im Dunkeln wiederzufinden. Würden wir es nicht ab und zu aus den Augen verlieren, gäbe es auch keine Entwicklung. Wir hätten keinen Grund, uns auf die Suche nach Lösungen, Auflösung von Leid und Schmerz zu machen.

Da uns Krisen und Probleme glücklicherweise nie ausgehen, finden wir es immer wieder und jedes Mal strahlt es noch ein wenig heller. Je mehr Einblick wir ins Leben erhalten, je bewusster wir werden, umso weniger be- und verurteilen wir, was wir erleben und umso beglückender empfinden wir unser Dasein!

Ich bin Mutter zweier erwachsener Kinder, zum zweiten Mal und mit Vergnügen verheiratet und trotz, oder gerade wegen, der alltäglichen Turbulenzen ständig unterwegs zu neuen Einsichten und Erkenntnissen, Ansichten und Aussichten, was nicht nur mein persönliches Leben bereichert, sondern auch in meine Arbeit als Autorin, Ratgeber-Kolumnistin, Lebensberaterin und Astrologin einfließt.

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