Hunde - oder "Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos."
Unsere Lieblingshunde im Laufe der Jahrzehnte
Mensch und Haustiere : Diese Beziehung ist etwas ganz Besonderes. Innig, fröhlich und manchmal lebensrettend.
Es ist faszinierend zu beobachten, wie sehr sich ein Hund auf den Menschen einstellen und sich ihm anpassen kann und umgekehrt.
Menschen brauchen Hunde, weil Hunde GUT TUN!
Der heutige Modehund ist ein portugiesischer Wasserhund
Seit 2009 haben die Vereinigten Staaten nicht nur einen neuen Präsidenten, sondern auch einen neuen 'First Dog': Bo. Den portugiesischen Wasserhund hatte bis dahin kaum jemand daheim, doch Bo mahte seine Rasse salonfähig. Damit ist er eindeutig der Modehund schlechthin und führte die Top-Liste aller Haustiere an .
President Obama's new dog - Bo Obama arrives at White House - Nachrichten & Politik
Unter allen Heimtieren ist der Hund ein besonders begabter Lebenspartner, weil er sich dank seiner Lernfähigkeit nahezu jedem Menschen anpassen kann. Das stark entwickelte Ausdrucksverhalten des Hundes zeigt dem Menschen Emotionen, die dieser verstehen und zuordnen kann.So stellte z.B. Prof. Dr. Bergler fest, dass ein Hund die Lebensqualität seiner Menschen deutlich steigert!
Menschen mit Hund sehen sich selbst deutlich positiver: kontaktfreudig, lebensfroher, zufriedener. Die Selbstbeurteilung von Nicht-Hundehaltern fällt dagegen negativer aus! 80% der befragten Hundefreunde sind mit ihrem Leben zufrieden. So positiv äußerten sich dagegen nur 55% der befragten Menschen ohne Hund. Hunde vermitteln ihren Menschen Spaß und Lebensfreude und sind auch ein wesentlicher gesundheitlicher Faktor. Schließlich fühlen sich wenigstens 30% der Hundefreunde vollkommen gesund, dagegen nur traurige 14% der Menschen ohne Hund!
Promis, Werbung, Filme: Das sind die häufigsten Gründe, warum eine Hunderasse zum Modehund wird. Und so ist auch der Jack Russell Terrier zu neuem Ruhm gekommen. Viele Stars wie Sarah Jessica Parker, Paul McCartney oder Prinz Charles haben diesen quirligen Jagdhund an ihrer Seite.
Die Lebensbedingungen in unserer industrialisierten Gesellschaft führen häufig zu Vereinsamung, Versagensängsten und zu einem Fürsorge-Defizit.
Diesen negativen Lebensumständen wirken Hunde entgegen: Sie strahlen Lebensfreude aus, müssen umsorgt werden, stellen keine hohen Ansprüche, sind nicht überkritisch und legen keinerlei Wert auf Äußerlichkeiten.
Auf die Erziehung des Hundes kommt es an.
Wenn Sie Ihren Hund lieben, möchten Sie ihm sicher soviel Freiheit wie möglich gönnen.Dafür erziehen Sie ihn.Der Hund braucht den Menschen als Sozialpartner.Der Part als Partner Mensch ist für den Hundebesitzer eine große Verantwortung, aber auch eine große Chance um in Symbiose mit einem faszinierenden Tier zu leben. Ein Hund braucht Regeln und Einordnung in die Familie um sich in sein Umfeld angenehm anzupassen.Erziehung bedeutet nicht Unterdrückung, sondern Förderung der Anlagen des Hundes.
Es gibt nicht nur Menschen und Tiere, es gibt Menschen, Hunde und Tiere.
Der Mensch ist nur eine Spezies unter Millionen und lebt mit vielen Tieren in einer gewissen Symbiose. Die Verhaltensforschung (Suche) hat gezeigt, dass höher entwickelte Tiere durchaus in der Lage sind komplizierte Verhaltensmuster und Zeichensysteme zu bedienen.Ethologen halten es für möglich, dass sich in einigen Fällen Verhalten und Ansätze eines Bewusstseins bei Tieren zeigen.
Das Lachen hat der Hund vom Menschen gelernt – auch die Art zu kommunizieren und zu fühlen. Kein anderes Lebewesen versteht es so gut, Mimik und Gestik des Menschen zu deuten.
Ein Labrador spielte 2008 die Hauptrolle im Hollywood-Film "Marley & ich" - neben Owen Wilson und Jennifer Anniston. Ein seichtes Kommödchen, das man schnell vergisst. Nur nicht den Labrador - 2010 war die Rasse die beliebteste in den USA, gemessen an den meistverkauften Welpen. In Deutschland belegte er Platz vier.
Der britische Beagle ist ein Sturkopf, ursprünglich ein Meutetier. Seine liebsten Hobbys sind Fressen und Jagen. Wer einen Beagle hat, braucht eine feste Hand und viel Geduld. Und das trauen sich offenbar viele zu - denn der Beagle gehört derzeit in Deutschland zu den beliebtesten Rassen. Auch insgesamt mögen die Deutschen im neuen Jahrtausend die internationale Vielfalt. Dogge und Schäferhund sind zwar nach wie vor begehrt - aber man zeigt sich ebenso gern mit einem vierbeinigen Freund, der an vielen Orten der globalisierten Welt zu Hause ist.
2000er Jahre: Chihuahu
Paris Hilton und Tinkerbell - die Jet-Set-Liebe. Das It-Girl hat den Hund im Taschenformat glitzerfähig( Hundespielzeug) und massentauglich gemacht. Dass der Chihuahua aber immer noch ein Hund ist, der gepflegt werden will, vergessen viele. Daher endeten gerade in Kalifornien viele kleine Hunde im Tierheim. Auch Paris Hilton scheint wenig Gespür für die wahren Bedürfnisse eines Hundes zu haben. Abgeschoben wurde am Ende auch Tinkerbell - zu Oma Hilton. Der kleine Chihuahua war Paris zu dick geworden. Wuff - wie gemein.
Yorkshire, Maltes, Chihuahu Xz - Tiere
Die Hunde haben mehr Spaß an den Menschen als diese an den Hunden, weil der Mensch offenkundig der Komischere der beiden ist. James Grover Thurber
2000er Jahre Hunde: Mops
"Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos." Was Loriot schon lange wusste, ahnt nun auch der Rest Deutschlands: Und somit gehört der Mops zu den Aufsteiger-Hunderassen (Hundespielzeug) des Jahrzehnts.
Der Golden Retriever gilt als der Familienhund unserer Zeit. Freundlich, kinderlieb, treu - mit diesem Image wedelt so mancher Golden Retriever durch die Werbelandschaft.
Tierschützer halten vom Phänomen "Modehunde" allerdings nicht viel. Durch die starke Nachfrage sollen einzelne Rassen bereits überzüchtet sein. Der Golden Retriever erkrankt beispielsweise häufig an Asthma.
Die 1990er Jahre Hunde: Bernhardiner
1992 lief hierzulande der US-amerikanische Film "Ein Hund namens Beethoven" an. Und Deutschland verliebte sich prompt in diesen Hund. Einige Bernhadiner-Clubs meldeten einen Anfrageanstieg um 40 Prozent. Wau.
Eine Hunde - Werbeschnauze der 1980er - der Bobtail. Im Sausewind (Rassehunde )eroberte der zottelige Hund die Herzen der Menschen, die auf ihn, Neon-Farben, Buntfalten und Schulterpolster standen.
Diese Zeit kam nicht ohne Dackel aus: Picasso, Brigitte Bardot, Andy Warhol - sie alle waren bekennende Dackel-Freunde.
Auch die deutsche Liebe zum Hund ging soweit, dass der Dackel "Waldi" zum Maskottchen der Olympischen Spiele 1972 wurde. Doch ab den 1980er Jahren wackelte der kurzbeinige Artgenosse immer seltener durch die deutschen Haushalte. 2007 befürchtete man sogar, die Rasse könne aussterben. Doch niemand sollte den berühmten Dackel-Blick unterschätzen - seit 2011 ist der Dackel wieder da - als neuer Szenehund.
1960er Jahre: Dalmatiner
Auch der Dalmatiner und seine Hundewelpen hatte mehrere Hoch-Zeiten: 1961 mit dem Walt Disney Trickfilm "101 Dalmatiner" und durch die Neuverfilmung aus dem Jahr 1996 mit Glenn Close.
Was der Chihuahu im Urlaub für Paris Hilton ist, war der Rassehund Pudel für die Opernsängerin Maria Callas in den 1950er Jahren. Die Rasse (Hundewelpen) wurde zum Modeaccessoire der Nachkriegs-High-Society. Die Rolle hat den Tieren sicherlich nicht gefallen. Das Image ist der Pudel heute los. Auch 2011 zählt er wieder zu den beliebtesten Hunderassen Deutschlands.
"Lassie" - das ist für viele der erste Gedankenblitz, wenn sie einen Collie sehen. Bereits 1943 wurde die Geschichte um den kleinen Jungen und seiner treuen Collie-Dame( Rassehunde ) verfilmt. 1954 bis 1973 folgte die Fernsehserie. Die Karriere diese Modehundes wurde sogar mit einem eigenen Stern auf dem "Hollywood Walk of Fame" gekrönt (Suche). In Deutschland war der Collie bis in die 1970er Jahre sehr beliebt - heute sieht man ihn seltener.