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Umarme deinen Körper


von Birgit Faschinger-Reitsam


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Wusstest du, dass 91% aller Frauen Teile ihres Körpers ablehnen?

Zu diesem Thema gibt es einen Film: "Embrace". Darin geht es um das bemerkenswerte Engagement einer Frau gegen den Schlankheitswahn.

Wenn du anfängst, zu dir zu stehen und Körperteile, die Jahrzehnte nicht wirklich beachtet wurden, plötzlich anfangen zu leben, geschieht Veränderung – nicht nur körperlich. Was ist damit gemeint?

Wie lange ist es her, dass die letzten Inseln auf unserm Planeten entdeckt wurden? Mittlerweile gibt es fast keine unerforschten Gebiete mehr auf der Erde. Der Mond ist schon zu langweilig, jetzt werden die ersten Expeditionen zum Mars in Angriff genommen.

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Warum so weit schweifen, wo es doch so viel zu entdecken gibt. Dazu müssen wir noch nicht mal einen Fuß vor die Tür setzen.

Es genügt, wenn wir den Nämlichen, den Fuß also, erforschen. Denn er gehört zu den zahlreichen weißen Flecken auf unserem Körper.

Ach was, wird so mancher einwenden. Was soll an meinem Fuß so besonders sein. Den sehe ich doch jeden Tag. Und außerdem bin ich kein Mediziner. Warum sollte ich also diesen langweiligen Körperteil genauer unter die Lupe nehmen. So lange ich keine Probleme habe, brauche ich deswegen kein großes Buhei machen.

Was du nicht beachtest, bekommt keine Energie von dir. Und wie willst du mit deinen Füßen Energie aufnehmen und an die Erde abgeben, wenn du sie nicht spürst?

OK. Verlassen wir die Füße. Wenden wir uns anderen weißen Flecken auf der Körperlandkarte zu. Wie wäre es mit der Achselhöhle? Achselhöhle?! Die bekommt doch genug Aufmerksamkeit: Täglich Deo und rasiert wird sie doch auch. OK – manche schwitzen und das ist dann peinlich. Naja, Lymphknoten gibt es dort auch noch. Aber lassen wir doch das Thema, Achseln sind schließlich nicht gesellschaftsfähig.

Was du unter Verschluss hältst, hält dich gefangen. Wie willst du die Welt umarmen, wenn du nicht zulässt, dass Licht und Luft unter deine Achseln kommt.

Und die Leisten? Was ist das denn? Das kennt frau nur von der Preisliste der Kosmetikerin. Da heißt es BIKINI-ZONE. Dort wachsen Härchen, die wir nicht wollen und manchmal schwitzen wir dort. Was soll das eigentlich?

Wichtige Energiebahnen führen durch unsere Leisten. In Körperstellen, denen wir keine Beachtung schenken, staut sich die Energie.

Bleiben wir „untenrum“, und landen direkt in der Schamzone, nämlich den Körperöffnungen die mit Schimpfwörtern belegt sind. Die Stellen, die immer noch tabu sind. Dafür haben wir meist keine Worte oder wir sprechen sie ohne Stolz und Mitgefühl aus – nicht einmal bei der Gynäkologin. Interessant ist, dass über Hämorriden relativ freizügig gesprochen wird.

Scham hält uns klein. Und dies seit Generationen. Vagina und Anus unverkrampft beim Namen nennen ist ein guter Start.

Peinlich kommt von Pein also Schmerz. Unser Körper reagiert auf Schmerz und Beschämung gleichermaßen mit Energieverdichtung.

Wenn du willst, dass es dir gut geht, ist es essentiell, dass deine Energie im Körper frei fließen kann. Das erreichst du mit liebevoller Beachtung. Wenn du Teile deines wundervollen Körpers ablehnst oder in Schnappatmung kommst, wenn du darüber sprichst, lehnst du Teile von dir selbst ab.

Love body johnhain/pixabay 40
© johnhain/pixabay

Und du bedenkst eines nicht:

Dass du dem, was du an dir nicht magst unverhältnismäßig viel Macht verleihst. Denn das, was du an dir ablehnst, wird immer zwischen dir und deinem Wunsch stehen, so wie du bist gemocht, gesehen und anerkannt zu werden.

Weiße Flecken auf deiner Körperlandschaft signalisieren: Liebe und verehre mich, so wie ich bin, aber bitte nicht meine Nase, meine Brüste, meine Speckröllchen, meine Geschlechtsorgane sowieso nicht, die Füße und den Haaransatz nicht zu vergessen, den Rest schon.

Jeder Teil unseres wunderbaren Körpers ist es wert, geliebt und angenommen zu werden. Ohne Ausnahme.


Mehr dazu unter:


http://www.draufgaengerin.de/nicht-ohne-meine-fuesse/

Warum du dich selbst limitierst, wenn du deine Füße nicht magst


Birgit Faschinger-Reitsam über Birgit Faschinger-Reitsam:

Birgit Faschinger-Reitsam
© Christine Wawra - www.christine-wawra.de

Ich liebe Herausforderungen

Das Thema Füße lässt mich nicht mehr los. Es ist so überaus wichtig, dass wir unsere Wurzeln pflegen! Ich bin offen für ungewöhnliche Vorgehensweisen und vertraue auf meine Anders-artigkeit, mit der ich bisher immer erfolgreich war.

Außerdem bringe ich etwas mit:



Wenn Tango Leiden schaf(f)t Mit glücklichen Füßen genussvoll tanzen
Birgit Faschinger-Reitsam (Autor)
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Mit glücklichen Füßen genussvoll tanzen
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