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Die Gefahr der zunehmenden Abhängigkeit vom ständig verfügbaren Internet


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In vielen Bereichen sind wir heute vom Internet abhängig. Und es wird immer schwieriger sich dieser Abhängigkeit zu entziehen. Manches, was vor einiger Zeit noch optional digital und im Netz gemacht werden konnte, lässt sich heute auf klassischem Weg gar nicht mehr machen. Beispiele dafür sind etwa Online-Immatrikulationen an Universitäten, die eine klassische Einschreibung nicht mehr akzeptieren. Zudem muss man bedenken, dass heutige Smartphones von ihren technischen Möglichkeiten wesentlich leistungsfähiger sind, als es die meisten Personal-Computer noch vor 20 Jahren waren. Die heutige Jugend weiß demnach gar nicht mehr, wie viele Dinge des alltäglichen Lebens vor dem Internet bewältigt wurden. Technischer Fortschritt ließ sich noch nie aufhalten und das ist auch gar nicht nötig. Wichtig wäre es aber sich nicht von dieser Technik abhängig zu machen. Ist es heute überhaupt noch möglich, sich der allgegenwärtigen Macht des Internets weitestgehend zu entziehen?

Die Gefahr der zunehmenden Abhängigkeit vom ständig verfügbaren Internet
© sxoxm/unsplash


Offline-Möglichkeiten drohen zunehmend zu verschwinden

Heute kommt man am Internet kaum noch herum. Selbst viele ehemals skeptisch und kritisch eingestellte Personen haben sich heute zu willigen Internet-Konsumenten gewandelt. Kein Wunder, so gibt es doch kaum noch einen physischen Bereich, der heute kein digitales Pendant hat. Alle Medien, Filme, Musik und Bücher, Spiele, Informationen und Nachschlagewerke können von den meisten Personen wesentlich einfacher und unkomplizierter digital konsumiert werden. Somit kann nahezu jeder Bereich des (modernen) Lebens im Internet stattfinden: Kommunikation, Entertainment, Bildung, Information, Postversand, Einschreibungen, Bestellungen, jegliche Kontogeschäfte, Einkaufen von Waren und Lebensmitteln, Terminplanung und so weiter und so fort. Hinzu kommt, dass einige dieser Bereiche noch vor wenigen Jahren auf eine breite Skepsis stießen und von vielen somit nicht genutzt wurden. Ein besonders gutes Beispiel ist hier etwa Online-Banking. Vor allem die junge Generation, die zeit ihres Lebens mit dem Internet aufgewachsen ist, diesbezüglich kaum noch Berührungsängste haben. Mittlerweile sind bei den meisten Banken ausschließlich Online-Girokonten kostenlos, für ein klassisches Girokonto erheben die allermeisten Banken und Sparkassen Kontoführungsgebühren.

Diese Entwicklung macht eines deutlich: Mit zunehmender Zeit fallen mehr und mehr Möglichkeiten weg, bestimmte Dinge offline, also ohne das Internet überhaupt machen zu können. Für die junge Generation ist dieser Umstand sicherlich weniger gravierend, als für ältere Menschen, die sich mit zunehmendem Alter an neue Gewohnheiten immer langsamer gewöhnen. Reicht es also aus einfach ein paar Jahre zu warten, bis es niemanden mehr gibt, der nicht mit dem Internet groß geworden ist?

Was ist, wenn das Internet ausfällt?
© brucemars/unsplash


Was ist, wenn das Internet ausfällt?

Sei es die elektronische Steuererklärung, smarte Navigationsapps, die Musik-Flatrate das kontaktlose Bezahlen per Smartphone oder der schnelle Blick auf den Busfahrplan. Vor allem die neue Generation hat sich an die ständige Verfügbarkeit des Internets gewöhnt und hat entsprechende Gewohnheiten fest in den Alltag übernommen. Besonders kritisch ist diese Entwicklung in Bezug auf einen möglichen Ausfall der Technik zu betrachten. Das muss nicht mal ein sogenannter Mega-Sonnensturm sein, der laut Wissenschaft etwa alle 100 bis 200 Jahre auftritt und derzeit längst überfällig ist, auch kleinere Stromausfälle über mehrere Tage könnten die Nutzung des Internets stark einschränken oder gar unmöglich machen. Auch kann es passieren, dass große Server ausfallen und den Internetzugang für eine gewisse Zeit unmöglich machen. Je mehr Bereiche des Alltags man also vom Internet abhängig macht, desto stärker ist der mögliche Schaden, wenn das Internet nicht mehr erreichbar ist.


Kritische Selbstreflexion schadet niemandem

Neben den genannten Entwicklungen sind auch andere Bereiche der zunehmenden Digitalisierung zumindest kritisch zu sehen. Mit der zunehmenden Verwendung von Smartphones und mobilem Internet nimmt der Anteil an der uns umgebenden elektromagnetischen Strahlung stetig zu. Sowohl innerhalb von Privatgebäuden, als auch im öffentlichen Raum.

Oftmals werden die Signale durch WLAN Mesh noch verstärkt. Die WLAN Mesh Technologie wird eingesetzt, um WLAN-Signale effektiv zu erweitern und so die Reichweite des eignen Routers zu erhöhen. Da die gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilfunk auf den menschlichen Körper erst seit etwa 30 Jahren intensiv erforscht werden, liegen noch wenige Daten bezüglich möglicher Langzeitschäden vor. Diesen Aspekt sollte man aber unbedingt mit berücksichtigen, gerade weil er in der öffentlichen Diskussion trotz seiner Relevanz kaum bis gar keine Beachtung findet. Ein weiterer Aspekt stellt die zunehmende Gefahr für den Datenschutz. In zunehmendem Maße werden persönliche, teils sehr vertrauliche Informationen im Netz übertragen oder gespeichert. Bei immer mehr Diensten, bei denen vor einigen Jahren noch eine E-Mail-Adresse ausreichte, wird heute eine Telefonnummer für die Anmeldung gefordert.

Wer in absehbarer Zeit am sogenannten modernen Leben teilnehmen möchte, wird wohl nicht um die zunehmende Nutzung des Internets herumkommen. Auf der anderen Seite ist es aber NOCH nicht so weit, dass man für ein analoges Leben in den Wald ziehen muss. Offensichtlich wird es zunehmend schwieriger, sich der Internet-Abhängigkeit zu entziehen, unmöglich ist es allerdings nicht. Ein erster Schritt wäre es zum Beispiel das Smartphone gegen ein normales Mobiltelefon auszutauschen und das Internet somit nicht in ständiger Reichweite zu haben. Wenn die derzeitige Entwicklung nicht kritisch diskutiert wird, wird sie sich wohl ungehindert fortsetzen können. Eine kritische Selbstreflexion in Bezug auf den Umgang mit dem Internet schadet niemandem.


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