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Trauertagebuch - Damit das Leben wieder heller wird


Nach dem Tod eines geliebten Menschen befinden wir uns mit unserer Trauer in einer Zwischenwelt in der es heißt, sich zurecht zu finden.

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Trauer ist uns fremd und ungewollt. Hilflosigkeit und Verdrängung nehmen überhand. Die Vorstellung, dass Trauer uns hilft, Erlebtes zu verarbeiten und zu wachsen, liegt uns fern. Daher tut es gut, sich Unterstützung zu holen, denn Familie und Freunde fühlen sich oftmals ebenfalls überfordert.

Kirschblüte hideki_sato/pixabay 1
© hideki_sato/pixabay


Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass das Führen eines Tagebuchs sehr hilfreich bei der Verarbeitung von Alltagsproblemen und Konflikten ist. Um so wichtiger ist es, ein Tagebuch in Krisen- und Trauerzeiten zu führen. Das ist nicht immer so einfach, denn gerade wenn Sie einen geliebten Menschen verloren haben, fühlen Sie sich oft schwer, depressiv und antriebslos. Aus den Erfahrungen meiner eigenen Trauerzeit habe ich ein Konzept entwickelt, an dem Sie leicht anknüpfen können, um ins Aufschreiben und Dokumentieren zu kommen.


Damit das Leben wieder heller wird Das besondere Tagebuch in der Zeit der Trauer
Eva Terhorst (Autor)
,
Andreas Wollenzien (Illustrator)
Damit das Leben wieder heller wird
Das besondere Tagebuch in der Zeit der Trauer


Dieses Trauertagebuch kann Ihnen helfen, den Tag zu strukturieren und wird später ein mal ein wichtiges Zeugnis einer Krise sein, die Sie sehr geprägt hat. Es soll und kann keineswegs bei schwerwiegenden traumatischen Erlebnissen den Therapeuten ersetzen.

Es ist ausgelegt für drei Monate. enthält ein Vorwort, wie dieses Arbeitsbuch entstanden ist und eine Erklärung mit Anregungen, wie diese Art Tagebuch Sie bei Ihrem individuellen Weg durch Ihre Trauer unterstützen und begleiten kann. Der Hauptteil besteht aus einem vorgefertigten Design, das jeden Tag strukturiert.


Eva Terhorst über Eva Terhorst


Eva Terhorst
Ich bin Jahrgang 1965, in Baden-Württemberg geboren und habe mit 15 meine Mutter und mit 40 meinen Lebenspartner verloren. Vieles, was mir im Leben begegnet ist, hat mich geprägt - auch wenn ich es manchmal nicht verstanden habe.

Viele meiner Erkenntnisse verändern sich im Laufe meiner Entwicklung, und ich bin immer wieder neugierig, welche Ereignisse mich finden und mich auf meinem Weg begleiten.

Ausbildung


Was ist geschehen?

Nach dem Tod meines Freundes hatte ich sehr damit zu tun, mit der Trauer darüber und meinem Umfeld, zu recht zu kommen. Als kontaktfreudiger Mensch pflegte ich viele Freundschaften, von denen nur ein minimaler Bruchteil nach Toms Beerdigung übrig blieb. Ich war trotz meiner Bemühungen, weiterhin am gesellschaftlichen Leben teil zu nehmen, sehr allein und auf mich zurück geworfen. Meine Arbeit verlor ich wenige Wochen später, da trauernde Menschen nicht in diese Gesellschaft passen, schon gar nicht in eine PR-Agentur.


Wie gings weiter?

Ich informierte mich im Netz, wie es wohl anderen Betroffenen erging, und konnte dort lesen, dass ich kein Einzelfall war. Was mich einerseits schockierte, aber auch andererseits beruhigte. Denn das bedeutete, dass ich es nicht persönlich zu nehmen brauchte, wenn ich von vielen so behandelt wurde, als sei auch ich gestorben. Einige Trauerbücher fanden ihren Weg zu mir. So konnte ich auch den Suizid meiner Mutter, der damals schon über 25 Jahre zurück lag, endlich aufarbeiten, soweit das überhaupt möglich ist. Ich suchte mir Hilfe, wo es nur ging, denn das Credo meines Lebens ist nach wie vor, an Schwierigkeiten zu wachsen statt daran zu verzweifeln.


Wohin?

Damals entdeckte ich für mich - und ich könnte mir vorstellen, dass es anderen ähnlich ergeht, - dass es nicht wirklich etwas gibt, was einem in den Momenten der tiefen Löcher durch die nächsten Stunden und Tage hilft und dabei unterstützt, Kraft und Lebensenergie aus der Tiefe mit nach oben zu bringen. In dieser Zeit entwickelte ich das Trauerhandbuch, das ich in den Trauergruppen und in den Einzelbegleitungen benutze. 2008 begann, was sich 2009 verfestigte und ich 2010 umsetzte: Ich wollte Menschen, die ebenfalls in Trauersituationen oder Lebenskrisen sind, begleiten und begann meine Praxis aufzubauen.

http://www.trauerbegleitung.org/


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