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Dankbarkeit allein genügt nicht


von Birgit Faschinger-Reitsam

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Bist du stark? Fühlst du dich wie eine Heldin? Traust du dich einen Wolf zu füttern?
Auch wenn du es nicht weißt - du fütterst täglich Wölfe. Lass mich dir dazu ein kleines Märchen erzählen:

Es war einmal ein weise alte Indianerin

Hast du schon mal über die Kraft von Dankbarkeit gelesen? Oder gar gespürt, was Dankbarkeit in dir auslöst? Wie dich dieses Gefühl nährt und stärkt und sich unmittelbar auf deine Körperhaltung auswirkt?

Dankbarkeit ist Labsal für die Seele. Manche von uns führen sogar Dankbarkeitstagebücher. Schön und gut. Und dennoch sind wir in bestimmten Situationen undankbar. Ja, so drastisch dürfen wir das mal sehen.

Unsere Dankbarkeit nimmt nämlich meist gerade dann ein jähes Ende, wenn wir ein aufrichtiges Kompliment bekommen. Ein Lob oder Kompliment nicht einfach lächelnd anzunehmen ist keine falsche Bescheidenheit, sondern grobe Undankbarkeit gegenüber dem Universum.

Ich weiß jetzt, dass es Mut kostet, ein Kompliment anzunehmen. Es nicht anzunehmen kostet dich deine Würde. Ein Wolf wartet immer auf Futter.

In den letzten Jahren durfte ich erfahren, dass es noch etwas viel Mächtigeres gibt als Dankbarkeit. Etwas, das uns auch gleichzeitig in unsere Kraft bringt, auch auf Komplimente mit Freude zu reagieren.


Und das ist WERTSCHÄTZUNG

Wertschätzung für deinen Körper;
das Leben;
deine Liebsten;
alle Menschen um dich herum...

Dankbar Unsplash/pixabay 34
© Unsplash/pixabay


Manchmal braucht es nur einen einzigen draufgängerischen Schritt, um in eine andere Welt zu gelangen. Oder eine einfache Überlegung: Ist es nicht verrückt, dass wir unserem Unterbewusstsein täglich suggerieren, ich bin nicht genug. Ich bin zu klein, zu groß, zu dick, zu dünn, zu alt, zu unwichtig und nicht würdig genug?

Dankbarkeit alleine genügt nicht.
Was bringt es deinen Liebsten, Kollegen, Vorgesetzten, Eltern... wenn du dankbar bist, es aber nicht zeigst? Sie können deine Gedanken nicht lesen. Du musst es ihnen sagen.

Was bringt es deinen Mitmenschen, wenn sie das Gefühl haben, du siehst sie gar nicht?

In Bayern gibt es ein Sprichwort: "nicht geschimpft ist genug gelobt". Das kann es doch nicht sein!

Dabei ist liebevolle Aufmerksamkeit lebens-not-wendig. Mit Wertschätzung kannst du Seelen streicheln und Not wenden.

Müssen wir erst warten, bis wir etwas Wertvolles verlieren, um es zu schätzen?

Soll ich dir ein Geheimnis verraten? Die Art und Weise, wie du selbst mit Komplimenten umgehst, nimmt Einfluss darauf, wie du Wertschätzung für andere ausdrücken kannst. Wir dürfen also lernen, für uns selbst einzutreten. Uns selbst gut zu finden. Lob und Anerkennung dankbar und souverän anzunehmen.

Wenn mir etwas wirklich gut gefällt, dann sage ich das auch. Aber weißt du, was ich dann fast immer höre? „Och, das ist doch nichts Besonderes“.

Hallo? Wenn ich finde, dass eine Freundin heute hinreißend aussieht und sie das einfach abtut, greife ich auf ein nettes Spiel zurück, das ich mir ausgedacht habe:

Mirror woman Unsplash/pixabay 87
© Unsplash/pixabay

Ich sage: „Nochmal von vorn.“ Nehme Augenkontakt auf, lächle und wiederhole mein Kompliment.

Wie wäre es, wenn du dich jetzt im Spiegel anblickst und zu dir sagst: "was für eine tolle Frau!" und dich zur Heldin aufschwingst und deinen Liebsten sagst: "Schön, dass es dich gibt!"

Mach einen mutigen Schritt. Nimm Haltung ein. Lasse deine Gesten, Blicke, Worte ankommen. Nimm dir Zeit. Das bedarf anfangs Überwindung aber du bekommst es tausendfach zurück. Sei eine Draufgängerin - du wirst es nicht bereuen.

Einen Wolf fütterst du immer. Entscheide dich welchen. Das kann beim Tango sein, indem du dir deinen Tanzpartner selbst auswählst - durch deine Energie, deinen Blick. Das kann im Job sein. Durch deine Haltung, dein Standing. Und trau dich: sag deinem Partner, deinem Arzt, ja - auch den Leuten in einer Behörde, deinem Chef, deinen Kollegen, was du an ihnen schätzt. Finde die richtigen Worte. Sprich das Außergewöhnliche an. Sei interessiert. Sage, was dir besonders an deinem Gegenüber gefällt und warum. Und dann mach dich auf etwas gefasst. Traust du dich das?

Und wenn eine leise Stimme in dir fragt:

Kann ich das? Darf ich das? Will ich das?

Dann verrate ich dir: immer, wenn Zweifel hochkommen, sage dir: "sei's drum“. Mach es trotzdem. Denn die Alternative ist: Beliebigkeit, Gleichgültigkeit. Willst du das?

Ach! Und ganz nebenbei: achte mal darauf, wie du dann stehst ...



Birgit Faschinger-Reitsam über Birgit Faschinger-Reitsam:



Birgit Faschinger-Reitsam
© Christine Wawra - www.christine-wawra.de
Das Thema Füße lässt mich nicht mehr los. Es ist so überaus wichtig, dass wir unsere Wurzeln pflegen!

Ich bin offen für ungewöhnliche Vorgehensweisen und vertraue auf meine Anders-artigkeit, mit der ich bisher immer erfolgreich war.

Außerdem bringe ich etwas mit:


Du bekommst bei mir wertvolle Tipps und Anleitungen, die ich selbst ausprobiert habe:

http://www.draufgaengerin.de
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