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Selbstbestimmtes Leben im Alter


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Das Alter stellt eine besondere Herausforderung dar. Wenn wir in Rente gehen, dann haben wir auf einmal viel mehr Zeit zur Verfügung als vorher. Wir müssen lernen, mit dem Gefühl klarzukommen, in beruflicher Hinsicht nicht mehr gebraucht zu werden. Mit der Zeit schätzen wir die schönen Dinge des Lebens: gemeinsame Unternehmungen mit Freunden und Familie, Sport oder Hobbys wie Gärtnern oder Malen. Ein weiterer Einschnitt in unser Leben sind altersbedingte körperliche Veränderungen. Wir sind nicht mehr so mobil und brauchen immer mehr Unterstützung im Alltag. Doch ein selbstbestimmtes Leben zu führen, ist trotz des Alters möglich.

Selbstbestimmtes Leben im Alter
© JTMultimidia/pexels.com

Altern verursacht Unsicherheit

Jede große Veränderung markiert einen neuen Lebensabschnitt. Egal, ob es sich um positive oder negative Veränderungen handelt: Wir müssen erst einmal mit der neuen Situation klarkommen. Doch anstatt sich unsicher und ängstlich zu fühlen, sollten wir uns vornehmen, aus dem Neuen das Beste zu machen und die Realität zu akzeptieren.

Angst und Sorge sind zwar ein guter Helfer, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen, doch sie sollten nicht unser ständiger Begleiter im Alltag werden. Und so gibt es auch im Alter viele kleine Maßnahmen, mit denen man sich selbst Sicherheit im Alltag verschaffen und trotzdem selbstbestimmt leben kann.


Mit dem Ernstfall auseinandersetzen

Wer älter wird, weiß, dass sich körperliche Beschwerden niemals ganz vermeiden lassen. Wir können zwar selbst eine gute Voraussetzung für das Alter schaffen, doch eine gesunde Ernährung und sportliche Betätigung sind kein Allheilmittel für ewige Jugend. Deshalb gehört die ein oder andere Krankheit zum normalen Alterungsprozess dazu. Während der Jahrzehnte ist unser Körper einer enormen Belastung ausgesetzt: Wir gehen Kilometer um Kilometer, springen, fahren Rad und bücken uns öfter, als es unseren Knien guttut. Dabei ist unser Bewegungsapparat entwicklungsbiologisch nur für eine Lebensdauer von etwa 35 bis 40 Jahren ausgelegt. Es ist also nicht verwunderlich, wenn wir im Alter beispielsweise unter Gelenkschmerzen leiden. Verschleißen unsere Gelenke durch die Belastung, dann bekommt so mancher den Rat, schmerzende Gelenke durch künstliche zu ersetzen.

Eine Operation ist immer eine Belastung für den menschlichen Organismus, und doch bekommen wir dadurch die Möglichkeit, ohne Schmerzen durch das Leben zu gehen. Solche Entscheidungen sollten wir nicht leichtfertig treffen und uns stattdessen gedanklich mit unserer Gesundheit auseinandersetzen. Schließlich kann auch der Fall eintreten, dass wir in medizinischer Hinsicht nicht mehr unseren Willen ausdrücken können. Für solche Situationen hilft eine Patientenverfügung, mit der wir die eigenen Behandlungswünsche und Bedürfnisse für den behandelnden Arzt festlegen können. Zusammen mit einer Vorsorgevollmacht, mit der man eine Vertrauensperson festlegt, die die eigenen Interessen gegenüber öffentlichen und privaten Institutionen und Personen vertritt, können wir auch im Zusammenhang mit chirurgischen Eingriffen unsere Selbstbestimmtheit vertreten.


Unbeschwert durch den Alltag

Körperliche Beschwerden und eine eingeschränkte Mobilität gehören zum normalen Alterungsprozess dazu. Immer häufiger erleben wir Situationen, in denen wir dann auf Unterstützung durch andere angewiesen sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass jemand anderes über unser Leben bestimmt. Wir können nach wie vor Entscheidungen treffen und dafür sorgen, nicht von anderen ohne unseren Willen abhängig zu sein.

Dennoch müssen manche vielleicht auch erst lernen, Hilfe im Alltag zuzulassen. Doch wer nicht mehr allein im Alltag zurechtkommt, Probleme bei der Körperhygiene oder Versorgung hat, muss sich zwangsläufig mit der Option auseinandersetzen, in ein Pflege- oder Altenheim zu ziehen. Hilfestellung durch pflegende Angehörige oder ambulante Dienste, die zu einem nach Hause kommen, können die Zeit in den eigenen vier Wänden verlängern. Sich bewusst für fremde Hilfe zu entscheiden, ist auch ein Kriterium für ein selbstbestimmtes Leben. Diese Akzeptanz kann uns nicht nur ein Gefühl von Freiheit vermitteln, sondern uns auch aus einer sozialen Isolation befreien. Schließlich gibt es Gleichgesinnte, die ähnliches erleben. Und wie es heißt es doch so schön? Geteiltes Leid ist halbes Leid.


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