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Duft mit Stiel


Ihr ahnt, dass es heute mit Duft weiter geht? Erinnert ihr euch, dass ich neulich auf den Stiel vom Lavendel besonders hingewiesen habe? Das hatte einen guten Grund!
Heute könnt ihr sie nämlich brauchen, die Stiele,  und zwar als Aromatransporteure für die hausgemachten Duftdiffusoren, die ich euch zeigen werde. Ich finde das Wort Diffusor irgendwie sperrig, aber sorry, ich weiß leider kein besseres. Gemeint sind die Gefäße, in denen Flüssigkeit schwappt, deren Duft mittels einiger Stäbchen nach oben transportiert wird. An der Luft verbreiten sich die Aromen und das führt dazu, dass der Raum schön riecht.

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Martina Goernemann: Lavendelstäbchen im Duftdiffusor
© www.raumseele.de
Für mich gibt es übrigens nur zwei Möglichkeiten, wenn meine Nase oder die meiner Familie im Spiel ist: Entweder sind die Riechstoffe, die ich aus der Flasche lasse selbst gemacht, oder ich bin bereit tiefer ins Portemonaie zu greifen. Ihr wisst, dass ist mein Credo auch bei Duftkerzen. 
Duftdiffuser sollten von Herstellern stammen, denen ich vertrauen kann. Leider gibt es da nichts zu diskutieren: Seriöse Hersteller benutzen gute Zutaten und gute Zutaten sind teuer. Aber sie sind unserer Gesundheit zuträglicher als die billigen. Es gibt wenige Firmen, die bei mir Zuhause bedenkenlos Duft verbreiten dürfen. Bei Raumdüften ist es wie mit dem Pony in der Lasagne. Wenn etwas zu Spottpreisen angeboten wird, sollten wir wachsam sein. Versprecht mir, dass ihr Duftöle und Duftdiffuser die für ein paar Cent angeboten werden, im Laden und nicht in die Nähe eurer Lungen lasst.
Die sicherste Variante ist   -wie immer-   wenn man die Dinge selbst in die Hand nimmt. Und deshalb machen wir uns heute einen Lavendelduftdiffusor selbst.


Der Inhalt

1 Eierbecher Vodka
2 Eierbecher Wasser
1 Teelöffel Honig
Naturreines ätherisches Lavendelöl
Das Wasser leicht erwärmen, dann verbindet sich der Honig besser. Wodka und Öl dazu, umrühren. Lavendelöl nach Gusto dazu. Ihr könnt den Honig auch weg lassen. Er dient nur als Emulgator, damit sich Wasser und Öl verbinden. Ich mag aber auch die leichte Honignote. Die Mischung in ein Gefäß geben, dessen Öffnung nicht allzu groß ist. Am besten eine Flasche.


Die Stäbchen

Nun brauchen wir Stäbchen, die  wir in das Gefäß hineinstellen stellen, damit die Aromen nach oben „kriechen“ können. Es eignen sich viele Naturmaterialen, Pedigrohr, Balsaholzstäbchen und   -ihr ahnt es schon-   getrocknete Lavendelstängel. Man kann einzelne nehmen und sogar noch ein paar Blüten dran lassen oder sie zu festen Bündeln binden und oben und unten kerzengerade abschneiden. Wichtig ist nur, dass sie ganz, ganz trocken sind.


Und hier kommt noch ein Bonustipp!


Als Gefäße für das hausgemachte Duftwassser eigenen sich nicht nur Vasen, sondern auch Flaschen. Ihr wisst, dass ich Gebrauchsglas nur schwer weg werfen kann, wenn es hübsch ist.  Allerdings stört mich das Gewinde daran, wenn ich sie als Duftdiffusor einsetzen will. Man kann das Glasgewinde mit Bändern umwickeln oder Ringe überstülpen. Auf dem Foto seht ihr Holzkappen, die es vor ein paar Jahren noch zu kaufen gab. Ich hab‘ sie pastellig angestrichen. Zack! Schön. 

Martina Goernemann: Duft mit Stiel
© www.raumseele.de


Die Kappen gibt es leider nicht mehr, darum suchte ich nach einer Alternative … und ich wäre nicht eure Hauptfilialleiterin, wenn ich die nicht gefunden hätte, oder?
Die Lösung ist ganz einfach: Serviettenringe aus Holz. Kosten nur wenige Cents, lassen sich ruckzuck in Lieblingsfarben umlackieren und kaschieren das Schraubgewinde weit halsiger Flaschen   -von fertigen Smoothies zum Beispiel-   ganz wunderbar.




Martina Goernemann Porträt
© www.raumseele.de
Martina Goernemann
ist Journalistin und Gründerin des Labels RAUMseele®. Seit fast zehn Jahren berät sie Menschen in allen Fragen des Wohnens und Einrichtens. Sie betreibt in München einen Showroom und eine Restaurierungs­werkstatt.

Dort leitet sie Workshops und schreibt Geschichten, in denen sie ihren Mitmenschen humorvoll beim Wohnen und Leben zuschaut. Mehrmals im Jahr reist sie durch Europa und die USA auf der Suche nach alten Möbeln und Einzelstücken, die „Geschichten zu erzählen haben".

Ihr Blog: http://blog.raumseele.de
 

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