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Du musst selbst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst.


„Du musst selbst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst.“

M.Gandhi


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von Bewusstseinstrainerin und Mediatorin Isabella Eder


Kennen Sie Gedanken wie: „Warum passiert das immer mir? oder „Warum werde ich so ungerecht behandelt?“ Gibt es Menschen, die durch ihr Verhalten unangenehme Gefühle in Ihnen auslösen? Oder Situationen, die Ihnen unangenehm sind? Ich gebe Ihnen hier einen Einblick zu einem möglichen Lösungsweg, um in ein freies und selbstbestimmtes Leben mit harmonischen Beziehungen zu gelangen.

Egal, was uns auch passiert, welche Situationen und Beziehungen uns das Leben beschert, wir sehen immer nur uns selbst. Innen und außen sind identisch.


Du musst selbst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst.
© Rachel Claire/pexels.de


Autoren verschiedener Richtungen schreiben immer wieder, dass unsere Konditionierungen, der geprägte Verstand, die Hindernisse darstellen, die uns von unserer höheren Intelligenz, unserem wahren SEIN, fernhalten. Auch die Essenz jeder Religion spricht von diesem göttlichen Kern. Die Legende um die Entstehung der David-Statue von Michelangelo bringt das Prinzip, dass unsere Essenz, unser Selbst, überlagert ist, symbolisch zum Ausdruck: Bei der Präsentation der Statue wurde Michelangelo gefragt, wie er es zustande brachte, diese Herrlichkeit zu erschaffen.

Der David steckte von Anfang an in dem Marmorblock
© C G/pexels.de
Seine Antwort soll gewesen sein: „Der David steckte von Anfang an in dem Marmorblock. Ich habe nur entfernt, was nicht dazu gehörte“. Genauso ist es mit unserer höheren Intelligenz: Sie ist verdeckt durch Prägungen und Glaubenssätze, verbunden mit abgelehnten Gefühlen, alles Schutzmechanismen, die sich unser Verstand in den ersten acht Lebensjahren angeeignet hat, aufgrund der Erfahrungen, die wir als Kind in dieser Zeit in unserem Umfeld machten und sammelten.

Das konkrete Leben weist uns auf eine sehr profane Art und Weise auf diese Prägungen, Sichtweisen und unbewussten, übernommenen Einstellungen, die uns behindern, hin. Vom Unbewussten ins Bewusstsein ist es oftmals ein langer und schmerzlicher Weg. Es funktioniert aber auch anders, einfach und leicht praktikabel. Und diesen einfachen Weg möchte ich hier kurz skizzieren. Ich beschreibe dieses Prinzip in einem Beispiel, das manche Frauen betrifft. Es ist aber auf jedes beliebige Thema anwendbar.


Wer und was bin ich?


Fragen, die vor ca. 17 Jahren in mir auftraten und auf die ich die wundersamsten Antworten fand:



Nun, wo fand ich diese Antworten?

Ich erkläre im Kurzdurchlauf, was ich erfuhr und weshalb ich heute große Wertschätzung von allen Seiten erlebe. Als ich bemerkte, dass ich mit Gefühlen der Wertlosigkeit konfrontiert werde, hervorgerufen von anderen Menschen, hinterfragte ich diese Gefühle. Ich erkannte, dass ich selbst die Wertlosigkeit in mir trug. Unbewusst, da ich nach außen hin sehr stark wirkte und auch dachte, ich stünde zu mir. Das war nur die halbe Wahrheit. In mir befanden sich viele hinderliche Glaubensmuster und Prägungen, die mir meine äußeren Begegnungen schmerzhaft spiegelten. Wir erleben all das, was wir in unserer Kindheit erfuhren, immer und immer wieder. Ob uns das bewusst ist oder nicht, spielt keine Rolle. Es ist eine Wahrheit, über die schon viel geschrieben wurde. In manchen Lehren finden sich Ermutigungen, uns von anderen abzugrenzen, manche werden angehalten, mehr auf sich selbst zu schauen. Das ist zwar gut so, allerdings ohne die inneren Schmerzen zu erkennen und zu heilen, führt dies immer wieder zu neuen Problemen. Dabei ist es viel einfacher, als wir uns dies vorstellen. Die wahre Macht liegt in unserem Inneren. Dabei handelt es sich um eine friedvolle Macht. Die Welt wird sich verändern, wenn wir alle diese inneren Wahrheiten erkennen und danach leben.


Nun ein Beispiel zum besseren Verständnis:

Ingrid ist eine selbstbewusste Frau und bezeichnet sich als Feministin. Sie setzt sich in ihrem Umfeld für Frauen ein, ist Mitglied in einer Gemeinschaft, die sich mit diesen Themen auseinandersetzt und bereits einige Erfolge erzielte. Sie lebt mit ihrem Mann, den man als Patriarchen bezeichnen könnte, gemeinsam mit ihren beiden Töchtern in Salzburg, in einem schönen Umfeld. Indem ihr Mann auch starke narzisstische Züge aufweist, ist es verständlich, dass sie versucht, eine Weltverbesserung für Frauen im Außen zu erlangen. Einfacher wäre es allerdings, wenn sie danach trachtet, wie sie ihr individuelles Leben verändern kann, indem sie ihre eigene Macht, die durch ihre Erfahrungen der Kindheit untergraben ist, wieder zum Vorschein bringt. Diese wird ihr auch in ihrem Engagement für die Frauen noch große Dienste erweisen und zu besseren Lösungen führen als bisher, dazu später.

Die Gefühle sind der Schlüssel
© Tima Miroshnichenko/pexels.de


Ingrid lässt sich von mir unterstützen, zu erkennen, was sie unbewusst in sich trägt. Sie weiß mittlerweile, dass sie all das erlebt, was sich an Prägungen und Konditionierungen unbewusst auch in ihrem Inneren befindet. Ganz geheuer ist ihr zwar anfänglich die eigene Auseinandersetzung und mein Zugang nicht, aber sie lässt sich neugierig darauf ein, vielleicht ist ja doch etwas dran an meinen Sichtweisen und Erfahrungen.

Bei der Rückschau, zu der wir die im Körper wahrnehmbaren Gefühle nutzen, erkennt Ingrid, dass ihre Mutter von ihrem Vater unterdrückt wurde. Sie trägt ein narzisstisches Männerbild in sich. Emotionen kommen hoch. Wut, Trauer, Hass auf den Vater für sein Verhalten, Hass auf die Mutter, weil sie es sich gefallen ließ. Ingrid lässt sich mit meiner Anleitung auf diese Emotionen ein, die Tränen steigen hoch, Wut, Hass und Verzweiflung machen sich in ihr breit. Sie braucht lange, bis sich dies alles legt. Dazu ist es notwendig, diese Wahrnehmungen im Körper richtig zu fühlen und zuzulassen. Nach geraumer Zeit wird Ingrid ruhig. Ihr Blick wird klar. „So wie ich die Welt sehe, so zeigt sie sich mir.“ Dieser Satz kommt aus Ingrids Mund, etwas ganz Neues von ihr. Sie ist wie ausgewechselt. Ihr wird klar, dass sie selbst die Welt so sah, weil es eine starke Prägung ihrer Kindheitsgeschichte war. Sie erkennt, dass sie sich ähnlich wie ihre Mutter verhält und die Umgangsformen ihres Ehemannes, zu dem Verhalten ihres Vaters Parallelen aufweist. Ingrid begreift, dass sie selbst es war, die dies mit sich geschehen ließ. Sie weiß jetzt: Sie hat sich ihrem Mann gegenüber ergeben, anstatt liebevoll und kraftvoll NEIN zu sagen. Sie fühlte sich bei ihrem Mann genauso hilflos wie früher bei ihrem Vater. Gleichzeitig hat ein Mann mit narzisstischem Verhalten ein leichtes Tun mit einer Frau mit solch gelebten Prägungen. Ihre erkannten Glaubenssätze: „Ich bin hilflos“, „Männer sind Frauen überlegen“, „Ich muss mich fügen“ konnte sie ins Positive transformieren, nicht nur weil sie diese erkannt hat, sondern ganz wesentlich: weil sie die Gefühle und Emotionen durchlebt und zugelassen hat.


Isabella Eder: Wieso immer wieder ich: Es muss mir geschehen, um die Lösung in mir selbst zu finden
Isabella Eder (Autor)

Wieso immer wieder ich

Es muss mir geschehen, um die Lösung in mir selbst zu finden
Wir alle kennen negative Gefühle, die Menschen oder bestimmte Situationen in uns auslösen. Denken Sie dann manchmal: Wieso geschieht das immer mir? Die Autorin erklärt in diesem Buch ein Prinzip, nach dem wir Menschen funktionieren. Dass Prägungen, Denkmuster und Einstellungen in den frühen Kindheitsjahren entstehen, die unbewusst ein Leben lang wirken auch wenn sie längst nicht mehr dienlich sind. Isabella Eder beschreibt, wie wir Gefühle, die damit zusammenhängen und von anderen ausgelöst werden, nutzen können, um die von uns abgespeicherten Prägungen, Zwiebelschale für Zwiebelschale zu erkennen, und uns davon zu lösen. Was bleibt, ist unser wahrer, natürlicher Kern des Seins, der Liebe, Freude und Glückseligkeit in unser Leben bringen will. Wir sind nicht hier, um ein Leben der Schwere und des Mangels zu führen, sondern um selbstbestimmt mit einem Gefühl der Freiheit und Leichtigkeit das Dasein zu feiern. Nach dem Wandel in unserem Inneren werden auch im Außen Lösungen sichtbar, weil wir uns nicht mehr unbewusst selbst sabotieren.


Drei Wochen nach der Auseinandersetzung mit diesem Teil ihrer Kindheitsgeschichte berichtet mir Ingrid, dass sich vieles verändert hat. Anfänglich tappte sie noch in die Falle ihres alten Bewusstseins. Doch es wird kontinuierlich besser. Sie will sich jetzt weiterhin für die Rechte der Frauen einsetzen, allerdings auf eine andere Art und Weise. „Ich werde mein Beispiel in die Öffentlichkeit tragen und die Frauen ermutigen, ihre inneren Verletzungen zu heilen, um sich im Außen mit stiller und friedlicher Macht zu präsentieren. Und ganz bestimmt werde ich meine Persönlichkeitsentwicklung in dieser Form weiter betreiben, ich weiß jetzt, wie ich meine Themen ins Reine bringen kann. Es ist für mich ein Stern aufgegangen.“

Das Prinzip ist immer gleich, die innere Macht zieht die äußere nach sich, jedoch die Ursprünge sind unterschiedlich und individuell. Die Lösung liegt im Betroffenen selbst. Jeder Mensch, der sich selbst in seiner Größe erkennt, ist ein Segen für seine Umwelt, er präsentiert Stärke, Liebe und Zufriedenheit. Wir brauchen keine Kriege zwischen Männern und Frauen, sondern Frieden für uns alle. Beginnen wir mit unserer Weiblichkeit und ehren die Männlichkeit. Sowohl - als auch ist angesagt.



Und noch ein Wort zu narzisstischem Verhalten:

Menschen, die dieses an den Tag legen, sind ebenso stark geprägt von ihren Kindheitserlebnissen, auch dies kann geheilt werden, wenn sie sich damit auseinandersetzen. In Ingrids Fall hat sich erwiesen, dass allein ihre neuen Verhaltensweisen sich stark positiv auf ihren Mann auswirken. Dadurch passiert auch viel in ihm. Es ist immer ein Spiel zwischen zwei Polen.


Die Gefühle sind der Schlüssel

Die unbewussten und unterdrückten Gefühle aus der Kindheit lassen uns in einer bestimmten Weise agieren und reagieren. Wenn Sie von einem Menschen verletzt werden, ist die Situation identisch mit einem schmerzhaften Erlebnis aus der Kindheit. Erst, wenn Sie dies erforscht und erkannt haben, können Sie diese Verstrickung lösen. Solange Sie die Überbringer der Botschaft (Menschen oder Situationen, die ein unangenehmes Verhalten Ihnen gegenüber zeigen) beschuldigen oder bewerten, haben Sie den Hinweis nicht verstanden, die Verletzung bleibt unverheilt und erhalten. Das Leben sucht sich in Folge immer wieder Möglichkeiten, Sie darauf aufmerksam zu machen, um eine endgültige Heilung durch Ihre Selbsterkenntnis möglich zu machen.

Die Auseinandersetzung mit den Gefühlen in unserem Inneren ist die Lösung für uns Menschen. Kampf und Widerstand haben ausgedient. Ich weiß nicht, wofür ich kämpfen sollte, wenn alles gut fließt und ich mir selbst die Wertschätzung gebe, die ich früher von Anderen wollte. Heute bekomme ich sie von Anderen, weil das Außen der Spiegel meines Inneren ist. Die Auseinandersetzung mit mir selbst hat das alles bewirkt und noch viel mehr. Ich möchte Sie ermutigen, dies auszuprobieren.

Ich – sowie jeder Mensch - bin viel mehr, als ich jemals ahnte.



Isabella Eder

Isabella Eder
© www.isabellaeder.at
Isabella Eder ist bekannt durch ihre radikale Vorgangsweise in der Szene der Persönlichkeitsentwicklung.

Ihr Motto lautet nach einem Zitat von M. Gandhi:
„Du musst selbst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst.“

Häufig geht es in den zwischenmenschlichen Beziehungen darum, wer hat recht, wer ist schuld, wieso werden wir verletzt… Anstatt sich von anderen abzugrenzen und sie für ihr Verhalten zu verurteilen, erklärt sie den Nutzen daran. Die An- und Übergriffe dienen zur eigenen Erkenntnis über unbewusste, sich selbst verurteilende Gedanken und Gefühle.
Isabella führt durch gezieltes Hinterfragen der Gefühle, ihre Klienten zu unbewussten Denkweisen und verdrängten Schmerzen aus der Kindheit. Schmerzhafte Erfahrungen, die das Leben heute spiegelt, werden dadurch geheilt und aufgelöst. Beziehungen kommen in eine neue Qualität des Miteinanders. Dieses Prinzip ist jedem zugänglich, der sich damit auseinandersetzt.
Isabella Eder, geboren 1960, arbeitet als Mediatorin und Bewusstseinstrainerin. Sie ist Mutter einer Tochter und lebt mit ihrem Ehemann in Oberösterreich.

Seit 2005 begleitet sie Menschen in Seminaren und Einzelsitzungen.

Direkt zur Homepage von Isabella Eder: www.isabellaeder.at


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