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5 Wege, wie Buddhisten mit Wut umgehen


Wir alle werden wütend, doch nichts ist hässlicher anzusehen, als eine wütende Person. Wenn du das nicht glaubst, werfe das nächste Mal wenn du wütend bist einen Blick auf dich selbst im Spiegel.

Jeder von uns wird wütend. Ob es eine leichte Reizung oder eine flammende Wut ist, du hast die Wahl

In Buddha’s eigenen Worten: ”Früher und jetzt auch, lehre ich nur eins: die Natur des Leidens und das Ende.” Und Wut verursacht Ärger. Du könntest zu diesem Zeitpunkt einwenden, dass wir Ärger brauchen. Vielleicht. Doch die meisten Dinge für die wir denken, dass wir Ärger brauchen sind für – das Bekämpfen von Ungerechtigkeit , das Entfliehen der Gefahr, unseren Eigenschutz- alles Dinge, die eigentlich besser funktionieren wenn man nicht wütend ist. Wenn man ruhig, gesammelt und von Liebe geführt ist, anstatt von Zorn, sind wir tatsächlich aufschlussreicher und effektiver, wenn wir mit Problemen konfrontiert werden - ob öffentlich oder persönlich. Wir brauchen dann einen Weg, uns von wütenden mentalen Zuständen zu befreien, wenn sie entstehen. Hier sind fünf Möglichkeiten - vorgeschlagen von Buddha.

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5 Wege, wie Buddhisten mit Wut umgehen
© Silentpilot/pixabay


1. DENKE DARAN, WAS WUT MIT DIR MACHT

Wie der Buddha betonte, wünscht eine wütende Person, dass ihr Feind schlecht schläft, Verluste erleidet, hässlich ist und Menschen im Leben hat, die ihr den Rücken zukehren. Doch all diese Dinge passieren dann in der Tat zu der wütenden Person! Die wütende Person schläft schlecht. Ihre Arbeit leidet. Sie geniessen die Dinge nicht, die sie haben. Menschen vermeiden sie. Und es gibt nichts das hässlicher ist zu betrachten als eine wütende Person. Wenn du das nicht glaubst, betrachte dich nächstes Mal im Spiegel wenn du wütend bist. (Kodhana Sutta, AN 7.60)


2. FINDE ETWAS GUTES IN DEM MENSCHEN, AUF DEN DU WÜTEND BIST

Buddha verwendete den Metapher von jemandem, der sehr durstig war und auf einen Elefantenabdruck im Dschungel traf. Der Abdruck war gefüllt mit Regenwasser. So geht er auf ihre Hände und Knie und trinkt das Wasser. Wenn wir wütend sind, sieht die andere Person für uns oft verzerrt aus- schlecht-gemeint, dumm, vorsätzlich schlecht. Wir sehen nichts gutes in ihnen und diese voreingenommene Wahrnehmung füttert nur unsere Wut. Wenn wir uns selbst demütigen können in unserem gerechten Zorn und uns hinunter knien, metaphorisch gesehen, können wir das gute in unserem ”Feind” finden und wenn wir das tun, werden sie unweigerlich und weniger als ein Feind erscheinen. Die Ruhe kann wiederhergestellt werden und die Heilung kann beginnen.


3. ERINNERE DICH AN ETWAS GUTES, DAS DIESER MENSCH FÜR DICH GEMACHT HAT

Die Chancen bestehen, dass diese Person höchstwahrscheinlich an einem gewissen Punkt etwas gutes für dich getan hat, auch wenn es etwas kleines ist. Die Wahrheit ist, dass angesichts der Menschen, auf die wir am meisten wütend sind, uns oft am nächsten stehen und die haben wahrscheinlich mehr als nur etwas Gutes für dich getan.


Die Heilkraft buddhistischer Psychologie
Thich Nhat Hanh (Autor)
,
Ursula Richard (Übersetzer)
Die Heilkraft buddhistischer Psychologie


4. VISUALISIERUNG

Nachdem man den Masstab setzt, den Buddha vorschlug, dass man wie die Erde meditieren sollte, wie ein leerer Raum, wie ein fliessender Fluss. Man sollte sich selbst wie die Erde vorstellen: egal was die Menschen darauf stellen oder wie sie hinein graben, ist es immer noch die Erde. Ebenso sollte man im Angesicht des Zorns bleiben: groß und ruhig wie die Erde.

”Leerer Raum und ein fließender Fluss” sind alternative Visualisierungen, die in der gleichen Weise funktionieren: Der Raum ist nicht gefärbt, und ein Fluss hört nicht auf zu fließen oder Farben zu verändern. Natürlich können in unserer gegenwärtigen Zeit der jetzigen massiven Verschmutzung “Raum, Erde und Fluss” durch das, was sie in Berührung bringen, schließlich überwunden werden.


5. MEDITATION

Dies ist die Meditation der präventiven Medizin. In einigen Strömen des Buddhismus ist es traditionell, jede Meditations-Sitzung zu beginnen und zu beenden wit etwas namens “metta bhavana” oder “die Kultivierung der liebenden Güte”. Mit Meditation übst du Gefühle des guten Willens oder der Liebe aus. Du beginnst mit dir selbst und denkst, “Möge ich gut sein. Möge ich glücklich sein. Möge ich mich wohl fühlen. Es kann dir helfen, dich strahlend glücklich vorzustellen und in Bestform.
Dann erweitere diesen Wunsch auf andere, beginne mit denen, die du kennst und liebst, und bewegst dich immer weiter zu denen, die du weniger gut kennst, überhaupt nicht kennst, und schliesslich zu denen die du nicht magst oder auf die du wütend bist. Visualisieren sie als gut gut, glücklich und in Bestform und denke: ”Mögen sie gut sein. Mögen sie glücklich sein. Mögen sie sich wohl fühlen.” Denke daran, wenn Menschen die du nicht magst, oder diese die dich verletzt haben, so gut waren wie du und dir das wünschten, wie du ihnen jetzt, würden sie nicht mehr so unsympathisch sein und würden dich oder jemand anderen weniger wahrscheinlich wieder verletzen.

Indem du die Aneignung des guten Willens auf diese Weise ausübst, stärkst du deine Güterreserven und beginnst das allwichtige Werk- deine Weltanschauung zu verändern und es in die Übereinstimmung deiner tiefen Wahrheit zu bewegen. Denke an die Gemeinsamkeiten im Kern von allen- dass alle Wesen Freude und Freiheit verdiene. Dies wird dir helfen, deine Vision und deinen Geist zu reinigen, was es dann weniger wahrscheinlich macht, sich in die Wut hineinzusteigern.
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