Zwischen Unsicherheit, Angst und Furcht: Wie wir Halt finden in stürmischen Zeiten
Ein komisches Gefühl: von außen und innen bedroht?
Wir leben in einer Welt, die sich immer schneller verändert.
Tägliche neue Nachrichten über Kriege, Klimakatastrophen, wirtschaftliche Krisen und gesellschaftliche Spannungen prasseln auf uns ein.
Gleichzeitig fordern uns auch persönliche Themen: Beziehungsprobleme, Gesundheitsherausforderungen, Kinder oder Enkelkinder, Leistungsdruck oder der eigene Selbstwert oder eine ev. Jobunsicherheit, in diese Chaos entstehen oft Gefühle von Verunsicherung, Angst und Furcht – manchmal leise schleichend, manchmal lähmend laut.
Doch was genau unterscheidet eigentlich diese Begriffe, die wir im Alltag oft verwenden?
Tägliche neue Nachrichten über Kriege, Klimakatastrophen, wirtschaftliche Krisen und gesellschaftliche Spannungen prasseln auf uns ein.
Gleichzeitig fordern uns auch persönliche Themen: Beziehungsprobleme, Gesundheitsherausforderungen, Kinder oder Enkelkinder, Leistungsdruck oder der eigene Selbstwert oder eine ev. Jobunsicherheit, in diese Chaos entstehen oft Gefühle von Verunsicherung, Angst und Furcht – manchmal leise schleichend, manchmal lähmend laut.
Doch was genau unterscheidet eigentlich diese Begriffe, die wir im Alltag oft verwenden?

© Olha Ruskykh/pexels.com
Verunsicherung, Angst und Furcht – eine kleine Klärung:
- Verunsicherung beschreibt ein inneres Gefühl der Orientierungslosigkeit: Wir fühlen uns nicht sicher, wissen nicht, was richtig oder falsch ist, und zweifeln an uns selbst oder der Situation. Es ist wie ein inneres Wanken – der Boden scheint uns unsicher.
- Angst ist diffuser: Sie hat oft kein klares Objekt. Wir sind unruhig, nervös, vielleicht sogar panisch, ohne dass wir genau benennen können, wovor eigentlich. Sie ist existenziell, körperlich spürbar, oft verbunden mit Gedanken wie „Was, wenn…?“
Und schwupps denken wir 5 «Schachzüge» weiter als den nächsten Schritt vor uns. - Furcht hingegen richtet sich auf etwas Konkretes: Wir fürchten uns vor einer Prüfung, einem Zahnarztbesuch oder einem Vorstellungsgespräch. Furcht ist rationaler, nachvollziehbarer – aber nicht unbedingt weniger intensiv.
Diese Zustände haben eine biologische Funktion: Sie sollen uns schützen, warnen, auf Gefahren hinweisen.
Doch wenn sie überhandnehmen, lähmen sie uns und untergraben unser Wohlbefinden.
Der innere Sturm – und wie wir ihn besänftigen
Die zentrale Frage ist: Wie gehen wir mit all dem um? Wie finden wir wieder zu innerer Ruhe, wenn alles um uns herum oder in uns selbst ins Wanken gerät?

© Alex P/pexels.com
- Wahrnehmen statt Wegschieben:
Der erste Schritt ist: nicht wegdrücken.
Gefühle wie Angst oder Unsicherheit sind keine Schwäche, sondern Signale unseres inneren Systems. Wenn wir sie ignorieren oder uns für sie schämen, verstärken diese sich oft. Es hilft, sie bewusst zu benennen: „Ich spüre gerade Angst. Ich bin verunsichert.“
Allein das schafft schon Distanz. - Atmen und Ankommen:
Angst versetzt den Körper in Alarmzustand – flacher Atem, gespannte Muskeln, rasender Puls. Umgekehrt wirkt der Körper auch auf den Geist: Bewusstes, langsames Atmen kann das Nervensystem beruhigen. Eine einfache Übung: 4 Sekunden einatmen, doppelt soviel 8 Sekunden ausatmen.
Ein Zyklus davon von drei Minuten reichen oft, um spürbar ruhiger zu werden.
Ruediger Dahlke und Rita Fasel
Die Spuren der Seele
Was Hand, Fuß und Augen über uns verraten
Wer möchte nicht sich selbst erkennen und Verborgenes über andere erfahren? Also vom Sichtbaren auf das Unsichtbare schließen? Nahezu unverfälscht Auskunft geben die Hände, etwas versteckter die Füße. Beide führen uns auf die Spuren der Seele. Die Autoren schöpfen ihre Erkenntnisse der Hand- und der Fuß-Lesekunst aus der Erfahrungsmedizin, der ägyptischen Tradition und aus persönlichen Beobachtungen in der praktischen Arbeit mit Patienten. Das Buch trägt eine Fülle von überliefertem und neuem Wissen über Hände und Füße zusammen und stellt spannende Zusammenhänge zum Leben ihrer Besitzer her. Hände zeigen unser Verhältnis zur Welt, Füße unser Verständnis von uns selbst. So erklären die Autoren etwa die Zusammenhänge von Hand- und von Fußformen gemäß der Urprinzipien und der Elemente, oder sie deuten die Längen von Fingern und Zehen ebenso wie deren Ausrichtung. Selbsterkenntnis findet mittels der Urprinzipien- und der Elemente-Lehre statt, also auf persönlicher und seelischer Ebene.
- Gedanken entwirren:
Ängste nähren sich oft aus Gedankenketten (Schachzügen): „Was, wenn ich scheitere?“ – „Dann verliere ich alles.“ – „Dann bin ich nichts wert.“
Solche Ketten sind meist überzogen.
Es hilft, sie aufzuschreiben und rational zu überprüfen: Ist das wirklich so? Gibt es Beweise? Welche Gegenargumente gibt es? Schreiben schafft Klarheit. - Routinen und Rituale schaffen:
In unsicheren Zeiten helfen kleine Rituale: ein Spaziergang zur gleichen Uhrzeit, ein Morgenkaffee, das Aufschreiben von drei positiven Momenten am Abend. Sie geben Halt – und strukturieren und stärken das Innere durch äußere Wiederholung. - Verbundenheit suchen:
Angst vereinzelt. Doch wenn wir mit anderen sprechen – ehrlich, nicht oberflächlich – entsteht Verbindung. Wir merken: Ich bin nicht allein mit meinen Sorgen. Es tut gut, zu hören, dass andere Ähnliches empfinden. Oder einfach, dass jemand zuhört.

© Amie Roussel/pexels.com
Ruhe ist kein Zustand – sondern ein Weg
Innere Ruhe ist kein dauerhafter Zustand, sondern etwas, das wir immer wieder neu herstellen müssen. Manchmal gelingt es leicht, manchmal ist es ein zäher Prozess. Doch jeder kleine Moment der Klarheit, jeder beruhigte Atemzug, jedes offene Gespräch ist ein Schritt auf dem Weg.
Und vielleicht ist es gerade diese Bewegung zwischen Unsicherheit und Vertrauen, zwischen Angst und Zuversicht, die uns menschlich macht. Wer sich diesen Spannungen stellt, statt ihnen auszuweichen, wächst daran – und findet mit der Zeit eine tiefere, stabilere Ruhe.
Keine starre Sicherheit, sondern ein inneres Wissen: Ich kann mit dem Leben umgehen, auch wenn es unsicher ist.
Vor allem kann ich mit jeder noch so kleinen positiven Gedanken einen Waldspaziergang gestalten:
Tipp mit Kopfhörer, meine beruhigende Meditation: Schritt für Schritt:
Vor allem kann ich mit jeder noch so kleinen positiven Gedanken einen Waldspaziergang gestalten:
Tipp mit Kopfhörer, meine beruhigende Meditation: Schritt für Schritt:
Rita Fasel, Therapeutin & Bestsellerautorin von
„Die Spuren der Seele“ Gräfe und Unzer Verlag
Autorin – Iridiologin – Mentorin – Seminarleiterin – Psychologin

© Rita Fasel
Prof. Rita Fasel hat zahlreiche Ausbildungen in Iridiologie, Sklerakunde, Körperarbeit und Psychologie, Yoga und Meditation absolviert.
Seit 1995 unterrichtet sie in europäischer sowie in tibetischer Augendiagnose. Sie ist über die Ausbildung der Archetypischen Medizin auf die Integration von Iridiologie und psychosomatischer Krankheitsbilderdeutung zur Professurverleihung gekommen und doziert nun auch in kanadischen, europäischen und asiatischen Universitäten.
E-Mail: info@ritafasel.ch
Webseite: www.ritafasel.ch
