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Yoga – Das sollten Einsteiger beachten


Wer sich heute mit den Angeboten und Kursplänen führender Fitnessstudios auseinandersetzt, erkennt schnell, dass es sich bei Yoga um weitaus mehr als einen Trend handelt. Auch fitness-affine Menschen, die sich für sportliche Aktivitäten im Home Gym begeistern können, entdecken immer häufiger eine der klassischsten Sportarten für sich.

Die gute Nachricht: wer mit Yoga starten möchte, braucht in der Regel keine umfangreichen Vorkenntnisse. Im Gegenteil! Gerade die Basic-Übungen lassen sich oft super von den unterschiedlichsten Fitnessleveln ausführen. Erste Erfolge – zum Beispiel in Form einer verbesserten Beweglichkeit lassen meist nicht lange auf sich warten.

Dennoch gilt es, gerade als Anfänger, einige Tipps zu beachten, um auch wirklich in vollem Umfang von den Vorteilen von Mantras, Asanas und Entspannung profitieren zu können.


Grundlegendes: Entspannung funktioniert auf unterschiedlichen Ebenen


Nicht nur eingefleischte Yoga Fans wissen, dass sich Entspannung durchaus auf unterschiedlichen Ebenen abspielen kann. Während es manche Menschen lieben, ihre Asanas beispielsweise in den frühen Morgenstunden auszuführen und mit dem Sonnengruß in den Tag zu starten, verlegen andere ihre Yogastunden in den späten Nachmittag bzw. Abend.

Damit der Übergang zwischen stressigem Arbeitsalltag und Yoga Session dann jedoch reibungslos funktioniert, ist es wichtig, einen kleinen, zeitlichen Puffer einzuplanen und sich auf relaxte Weise von der Hektik des Tages zu verabschieden. Auch dieses Prozedere kann sich von Mensch zu Mensch deutlich unterscheiden. Denn: jeder entspannt anders. Viele stellen sich beispielsweise mit dem Hören von Musik im Auto auf der Fahrt ins Studio auf die folgenden Übungen ein. Andere nutzen während der Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln eine große Auswahl an Echtgeld Casino Apps oder andere Smartphone Spiele, um auf spielerische Weise vom Büroalltag abzuschließen. Kurz: es kann kontraproduktiv sein, zu einer Yogastunde zu hetzen, ohne sich mental ein wenig vom Stress des Alltags verabschiedet zu haben. Daher macht es Sinn, sich im Vorfeld zu überlegen, welche Möglichkeiten der Entspannung schon vor der ersten Übung am besten zum eigenen Typ passen. Somit werden die idealen Voraussetzungen für ein forderndes und gleichzeitig beruhigendes Workout geschaffen.


Yoga - Das sollten Einsteiger beachten
© lograstudio/pixabay


Tipp Nr. 1: die passende Ausstattung bzw. Kleidung


Während der Durchführung der einzelnen Übungen sollten sich Yoga-Fans selbstverständlich wohlfühlen. Dies kann unter anderem besonders gut mit der passenden Kleidung erreicht werden. Eine klassische Grundregel, die besagt, dass diese locker oder eng sitzen sollte, gibt es nicht. Wichtig ist vielmehr, dass Hosen und Shirts ausreichend Flexibilität bieten, sich durch eine überzeugende Atmungsaktivität auszeichnen und ein angenehmes Gefühl auf der Haut vermitteln.

Denn: auch wenn es sich für Yoga Anfänger ein wenig unglaubwürdig anhören mag, können gerade langsame bzw. Halte-Übungen unglaublich anstrengend sein. Umso wichtiger ist es, auf hochwertige Materialien und angenehme Schnitte vertrauen zu können. Tops aus 100% Baumwolle sind hier – wie viele andere modische No-Go’s im Fitnessstudio – fehl am Platz. Am sinnvollsten ist es, sich in einem einschlägigen Sportgeschäft nach atmungsaktiven, leichten Materialien umzusehen.


Tipp Nr. 2: die richtige Yoga-Art


Yoga-Kenner wissen, dass es das klassische Yoga nicht gibt. Vielmehr haben sich im Laufe der Jahrzehnte viele unterschiedliche Varianten entwickelt. Besonders beliebt – auch bei Anfängern – ist hier das sogenannte Power Yoga. Wie der Name schon sagt, werden hier verschiedene, teilweise besonders kraftvolle Elemente miteinander verbunden. Auch Yoga Vidya und Sivananda Yoga erfreuen sich hierzulande eines vergleichsweise hohen Bekanntheitsgrads. Unabhängig von der jeweiligen Variante handelt es sich hierbei um eine ernstzunehmende, fordernde Sportart, die es geschafft hat, für viele Menschen zu einer Art Lifestyle zu werden.

Wer sich unsicher darüber ist, welche Form von Yoga im Fitnessstudio seiner Wahl angeboten wird, sollte direkt beim Trainer bzw. der Trainerin nachfragen. Manchmal werden auch während einer Stunde unterschiedliche Yogaarten – von leicht bis fordernd – miteinander verbunden. Letzten Endes ist es dann eine Frage des individuellen Geschmacks, welche Variante am besten zum eigenen Stil (und Fitnessgrad) passt.


Tipp Nr. 3: ausreichend Pausen einplanen


Bei Yoga handelt es sich um die Art von Sport, die durchaus dazu in der Lage ist, seine Fans ab der ersten Stunde mitzureißen und zu begeistern. Dennoch ist es natürlich wichtig, seinem Körper in regelmäßigen Abständen Pausen zu gönnen. Eine Entspannungsphase von zwei bis drei Tagen ist durchaus ratsam, um den Muskeln Zeit zur Regeneration zu geben.

Ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass nicht nur Muskelkater, sondern auch unterschiedliche Überlastungserscheinungen nicht lange auf sich warten lassen.

Weiterhin sollte der hohe Stellenwert der Ernährung in diesem Zusammenhang nicht vernachlässigt werden. Viele Yoga-Fans können sich hier für einen ganz besonderen Trend begeistern: schmackhafte Bowls! Sie helfen – je nach Zusammensetzung – dabei, die Reserven des Körpers wieder ein wenig aufzufüllen.

Gleichzeitig gilt für Yoga selbstverständlich dieselbe Regel, wie im Zusammenhang mit anderen Sportarten auch: bei Schmerzen ist es wichtig, die jeweilige Übung umgehend zu beenden.


Das eigene Fitnesslevel richtig einschätzen
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Tipp Nr. 4: das eigene Fitnesslevel richtig einschätzen


Gerade mit Hinblick auf Sportarten, bei denen in der Regel langsame Bewegung in den Fokus gerückt werden, fällt es manchmal schwer, die eigenen Grenzen – gerade zu Beginn – zu erkennen. Daher ist es wichtig, unbedingt langsam zu starten und auf die Signale des eigenen Körpers zu hören.

Je nach Yogaart ist es beispielsweise ratsam, auf die Unterstützung einer Pulsuhr zurückzugreifen. Auch wenn es sich hierbei um keinen klassischen Ausdauersport handelt, bieten die entsprechenden Werte eine tolle Möglichkeit, den Grad der Erschöpfung gegebenenfalls ein wenig besser beurteilen und sich gleichzeitig auf das saubere Ausführen der Übungen konzentrieren zu können.

Netter Nebeneffekt: wer seinen Körper entsprechend beobachtet, erkennt – gerade beim Yoga – oft vergleichsweise schnell Fortschritte mit Hinblick auf Beweglichkeit und Kondition.