"Worte der Weisheit": In der stillen Tiefe eines Seelenlebens findet sich das Gute.
In der stillen Tiefe eines Seelenlebens findet sich das Gute.
Dieser Auffassung war der griechische Philosoph Epikur, der in der „Lust“ oder besser in der Freude das letzte Ziel und höchste Gut der Menschen erblickte. Aber es war nicht die laute Lust und sinnliche Ausschweifung der Schlemmer und Lebemänner, die er dabei im Auge hatte, sondern eine im Inneren eines harmonischen Seelenlebens aufkeimende und heranwachsende stille Lebensfreude. Sie war eng damit verbunden, Gutes zu tun. Die abwertende Rede vom „Epikureertum“ beruht auf einem großen Missverständnis. Dies belegt das folgende Zitat eines antiken Rezipienten:

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„Epikur, der das Gute in die tiefste Ruhe wie in einen stillen, willenlosen Hafen verlegt, sagt, dass Gutes tun nicht nur schöner, sondern auch lustvoller sei als Gutes erfahren. Denn nichts erzeugt soviel Freude wie die Dankbarkeit.“
Wahres Glück und Erfüllung blühen nicht im Lärm der Welt, sondern in der Stille innerer Geborgenheit und tragen ihre reichen Früchte im alltäglichen gelingenden Miteinander.
Nutzen Sie die "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.

© Albert Kitzler
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