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Bonner Biennale

Sommer-Festival von Schauspiel Bonn. Programm, Zuschauerforum.
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Bonner Biennale
Sommer-Festival von Schauspiel Bonn. Programm, Zuschauerforum.
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Youtube-Videos zu "Veranstaltungen"

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Russische Opernsängerin #AnnaNetrebko mit einem Megaerfolg bei den Salzburger Festspielen
Russische Opernsängerin #AnnaNetrebko mit einem Megaerfolg bei den Salzburger Festspielen
Russische Opernsängerin #AnnaNetrebko mit einem Megaerfolg bei den Salzburger Festspielen. Am vergangenen Samstag brilliert der Weltstar als „Leonora“ in der Oper „Il Trovatore“ von Giuseppe Verdi. Die Kritik ist eindeutig: „Konkurrenzlose Diva“! Браво, Анна!

Video-Quelle:
http://www.salzburgerfestspiele.at/portals/0/trailer/SF2015trovatore.mp4?ts=17563

«Kurier» (09.08.2015)

…Anna verzaubert Salzburg. Die Wiederaufnahme der Oper „Il Trovatore“ von Giuseppe Verdi mit Netrebko in Rolle der „Leonora“ wollte sich am Samstag keiner entgehen lassen…

«Die Presse» (10.08.2015)

…Das Publikum jubelt auf jeden Fall, sobald sie auf der Bühne erscheint. Und noch: Wer ihre künstlerische Entwicklung verfolgt, zieht den Hut vor ihrer Konsequenz und Arbeitsmoral…

«Salzburger Nachrichten» (10.08.2015)

…Konkurrenzlose Diva. In Verdis Oper „Il Trovatore“ bei den Salzburger Festspielen wächst sogar Anna Netrebko über sich hinaus, und das will etwas heißen…

«Österreich» (08.08)

…Netrebko: Königin der Salzburger Festspiele. "Der Netrebko-Effekt ist nach wie vor sehr stark"…

«Krone Zeitung» (09.09)

…Anna krönt die Festspiele…
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ttt - extra: Von den Salzburger Festspielen 2014 - titel, thesen, temperamente - Kulturmagazin ARD
ttt - extra: Von den Salzburger Festspielen 2014 - titel, thesen, temperamente - Kulturmagazin ARD
http://www.SalzburgerFestspiele.at ◄█► http://www.DasErste.de/ttt/
Bitterer Zucker

Diese Oper ist eine Reise durch die Zeit. Und damit ist nicht der Plüsch und Lack dieser Inszenierung gemeint mit einer Ausstattung von 1911, dem Jahr der Uraufführung. Nein, die Zeit an sich, das Nachdenken darüber in der Musik ist das eigentliche Thema dieser Oper. Entstehen, Fließen, Vergehen. Im berühmten finalen Terzett ("Hab mir’s gelobt") gibt die Marschallin ihren Liebhaber Octavian frei, verabschiedet sich von der Vorstellung der Liebe.

Mit Strauss in den Himmel

Strauss hat den "Rosenkavalier" eine "Komödie für Musik" genannt. Es ist eine Oper über Musik, eine Meta-Oper, die ihre Mittel immer reflektiert, die Motive ständig transformiert. Und nur Strauss schrieb so für die weibliche Stimme. "Er hatte wie ein Monet oder wie ein Renoir dieses wunderschöne Licht in der Welt gesehen", sagt Krassimira Stoyanova, die in Salzburg die Marschallin singt. "Bei Wagner ist man auf der Erde. Bei Strauss ist man im Himmel", schwärmt Sophie Koch, die Darstellerin des Octavian. "Es ist, als würde ein Ufo abheben. Als wäre man im Weltraum", sagt Mojca Erdmann, die in Salzburg als Sophie zu erleben ist.

Zuckrig, aber nicht unbedingt süß

Neben überwältigend emotionaler Musik hat diese Oper derbe, komödiantische Teile. Auch sie brillant komponiert – bis hin zur Boshaftigkeit. In der Inszenierung ein Rückfall in überwunden geglaubte Operetten-Klischees. Erstmals in der Geschichte der Salzburger Festspiele wird "Der Rosenkavalier" ungekürzt, unzensiert gegeben. Mehr Schürzenjägereien. So wie es sich Strauss gedacht hat. "Ich denke, dass 'Der Rosenkavalier' nicht ein leichtes Stück ist oder oberflächlich", sagt Krassimira Stoyanova. "Für mich ist es ein sehr dramatisches Stück, aber mit Allegro glasiert. Mit etwas Zucker vielleicht, aber dieser Zucker ist nicht nur süß, sondern auch etwas bitter."

Text und Musik im Einklang

Der "Rosenkavalier" ist die Parade-Oper der Wiener Philharmoniker. Kein anderes Orchester hat dieses Stück so verinnerlicht. Franz Welser-Möst probt trotzdem tagelang, arbeitet die Schattierungen heraus. Seidig, gedimmt. Bloß nicht sentimental. "Wenn man es ein bisschen bösartig formuliert: Strauss schafft es ein drittklassiges Orchester zweitklassig klingen zu lassen", sagt Welser-Möst. "Alles, was er anfasst, klingt sofort gut. Dass, was im Rosenkavalier und auch in anderen Opern von ihm so großartig ist, ist dieses Eingehen auf den Text."

Nachts im Museum

Verdi. Netrebko. Domingo. Bei diesen Namen kann kein Musikliebhaber widerstehen. Und so kommt es, dass keine Premiere in Salzburg schneller ausverkauft war als "Il trovatore". Vor zwölf Jahren hatte die Netrebko in Salzburg ihren großen Durchbruch. Eine, die das Schwerste ihres Faches ganz leicht sang und spielen konnte wie keine zuvor.

Eine Stimme voller Wärme und Melancholie

Nach zwei Tönen ist der Raum erfüllt. Wie unter einer Glocke. Voll Wärme und Klang. Und sie ist bei sich: Marianne Crebassa, 27, Französin, Mezzosopran. Opernsängerin wollte sie nie werden. Diese Welt erschien ihr als Teenager wie eine Karikatur. Dann studierte sie – Klavier, Musikwissenschaft, Gesang. Und war überrascht, welche Töne sie hervorbrachte. "Als ich anfing zu singen, war ich neugierig und fasziniert davon, wie das gelingt, seine Stimme so groß zu machen, diese Technik, die dir erlaubt, immer neue Räume in dir zu entdecken", sagt Marianne Crebassa.

Die Philosophie der Alten

Noch fünf Minuten bis zum Auftritt. Die Musiker und Chorsänger bereiten sich auf ein Oratorium vor, komponiert zu einer Zeit als die Welt noch in den Fugen war. Könnte man meinen. Aber auch als Händel "Israel in Egypt" schrieb, war Krieg. Zwischen England und Spanien. 1739. Und was Händel uns hörbar macht, ist Krieg. "Unsere Liebe, aber auch unser Hass, unsere Unvernunft, unsere Verbocktheit, unsere Gewalttätigkeit – all das wird in Musik ausgedrückt", sagt Thomas Hengelbrock. "Und wenn ich daran nicht glauben würde, dann würde ich nicht Musik machen."

Panorama der Niedertracht

Unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs begann Karl Kraus 1915 sein berühmtes Drama "Die letzten Tage der Menschheit" zu schreiben. Sieben Jahre arbeitete er daran. Es waren nicht weniger als 200 Szenen. Er selbst hielt das Stück für unaufführbar. Es sei für ein Mars-Theater konzipiert. Nach menschlichen Zeitrechnungen würde es zehn Tage brauchen, bis es aufgeführt wäre und das wäre den Zuschauern nicht zuzumuten. Weil er es für unaufführbar erklärte, wurde es auch lange nicht aufgeführt. Dann immer wieder mal, aber selten. Jetzt ein neuer Versuch bei den Salzburger Festspielen, als Teil eines Schwerpunktes, der sich mit diesem Drama auseinandersetzt, das vor 100 Jahren über die Menschheit hereingebrochen ist.
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Theater 8
Theater 8
Literatur

Christopher Balme: Einführung in die Theaterwissenschaft; Berlin, Erich Schmidt, 1999
Manfred Brauneck: Klassiker der Schauspielregie. Positionen und Kommentare zum Theater im 20. Jahrhundert; Rowohlt, Reinbek 1988; Rowohlts Enzyklopädie 477; ISBN 3-499-55477-1
Peter Brook: Der leere Raum; Alexander-Verlag, Berlin 2004; ISBN 3-923854-90-0
Joachim Fiebach (Hrsg.): Manifeste europäischen Theaters. Grotowski bis Schleef; Verl. Theater der Zeit, Berlin 2003; ISBN 3-934344-17-8
Joachim Fiebach: Die Toten als die Macht der Lebenden. Zur Theorie und Geschichte von Theater in Afrika; Heinrichshofen, Wilhelmshaven 1986; ISBN 3-7959-0503-6
Georg Hensel: Spielplan. Der Schauspielführer von der Antike bis zur Gegenwart; Econ-List, München 2001; ISBN 3-612-26645-4. CD-Ausgabe: Directmedia Publishing, Berlin 2007; ISBN 978-3-89853-565-6
Ulf Heuner: Wer herrscht im Theater und Fernsehen? Parodos, Berlin 2008; ISBN 978-3-938880-22-7
Katharina Keim, Peter M. Boenisch, Robert Braunmüller (Hrsg.): Theater ohne Grenzen; Herbert Utz Verlag, München 2003; ISBN 3-8316-0237-9
Klaus Lazarowicz, Christopher Balme (Hrsg.): Texte zur Theorie des Theaters; Reclam, Stuttgart 2003; ISBN 3-15-008736-8
Henri Schoenmakers u. a. (Hrsg.): Theater und Medien / Theatre and the Media. Grundlagen – Analysen – Perspektiven. Eine Bestandsaufnahme; transcript, Bielefeld 2008; ISBN 978-3-8376-1064-2

Weblinks
Wiktionary: Theater – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Theater – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: Theater – Zitate
Wikisource: Theater – Quellen und Volltexte

Lobby für Theater im 16. Deutschen Bundestag
Theaterkompass
Deutscher Bühnenverein
Theaterportal: Spielpläne deutschsprachiger Bühnen
Zentralverband Schweizer Volkstheater (ZSV)
Digitale Bibliothek von historischer Theaterliteratur
Fachportal für Theaterforschung
Österreichische Bundestheater
Umfangreiche Linksammlung zu den Theatern, Bühnen und Gruppen im deutschsprachigen Raum.
Artikel und Dossiers zum Thema Theater in Deutschland, Goethe-Institut
Informationen über Theater, Flamenco und Oper
Schweizerischer Bühnenverband (SBV)
Deutsches Theaterverzeichnis
Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen
Online Magazin theater : pur

Einzelnachweise

Zur Situation des / der Theater in Deutschland siehe Schlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“, Deutscher Bundestag Drucksache 16/7000 16. Wahlperiode vom 11. Dezember 2007, Seite 105 ff. 3.1.2.1 Theater, Kulturorchester, Opern
Erika Fischer-Lichte: Semiotik des Theaters: Das System der theatralischen Zeichen, Band I, Gunter Narr Verlag, Tübingen, 1983, S. 65 f.
Masuhr, Karl F.: "Die Visite, ein Satyrspiel. Hoof-Verlag, Berlin 2014
EGK Darstellendes Spiel, Abruf 12. April 2015
EGK Darstellendes Spiel, Abruf 12. April 2015
Was kostet was im Theater?, Theaterbrief des Deutschen Bühnenvereins, der die Ausgaben der Theater aufschlüsselt
http://www.salzburgerfestspiele.at/kontakt/kost%C3%BCm-und-maske
Deutscher Bühnenverein, Theater- und Orchesterlandschaft, Zugriff am 13. April 2015.
Statistik Austria, Theater und Musik, Zugriff am 13. April 2015.
Gemeinde Schaan, Zugriff am 13. April 2015.
Liechtenstein Marketing, Zugriff am 13. April 2015.
Theater in der Schweiz, Zugriff am 13. April 2015.

ParisInfo, Zugriff am 13. April 2015.

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4059702-7

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