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Inhalt
- Wachsen unsere Zähne bald einfach nach? Japan bringt Medizin-Sensation auf den Weg
- Die Entdeckung: Was bremst unsere Zähne?
- Hier setzt der Wirkstoff TRG-035 an
- Vom Labor in die Praxis: Beeindruckende Erfolge im Tierversuch
- Der Weg zum Menschen: Klinische Studien laufen
- Ein biologisches Wunderwerk statt künstlichem Ersatz
- Ein regenerierter Zahn bietet unschätzbare Vorteile
- Blick in die Zukunft
Wachsen unsere Zähne bald einfach nach? Japan bringt Medizin-Sensation auf den Weg
Stellen Sie sich vor, ein verlorener Zahn wäre kein endgültiges Schicksal mehr. Keine Brücken, die gesunde Nachbarzähne in Mitleidenschaft ziehen, keine Prothesen, die sich fremd anfühlen, und keine Implantate, die chirurgisch verankert werden müssen. Stattdessen bildet der Körper einfach selbst einen neuen, echten Zahn nach – komplett mit natürlicher Zahnwurzel, Nerven und einer festen Verbindung zum Kieferknochen.
Was nach Zukunftsmusik klingt, ist in Japan längst Realität in den Forschungslaboren: Ein Wissenschaftlerteam arbeitet an einer Therapie, die das Zahnwachstum beim Menschen auf natürliche Weise anregen könnte.
Was nach Zukunftsmusik klingt, ist in Japan längst Realität in den Forschungslaboren: Ein Wissenschaftlerteam arbeitet an einer Therapie, die das Zahnwachstum beim Menschen auf natürliche Weise anregen könnte.

© Kasim H/pexels.com
Die Entdeckung: Was bremst unsere Zähne?
Unter der Leitung von Dr. Katsu Takahashi erforschen japanische Wissenschaftler den Wirkstoff TRG-035. Der Ansatzpunkt dieser bahnbrechenden Therapie ist ein ganz bestimmtes Protein im menschlichen Körper: USAG-1 (Uterine Sensitizer-Associated Gene-1).
In der menschlichen Entwicklung sorgt USAG-1 normalerweise dafür, dass wir nach den Milchzähnen und den bleibenden Zähnen keine weiteren Zahngarnituren bilden. Es schützt den Kiefer sozusagen vor einem Wildwuchs. Dr. Takahashi und sein Team erkannten jedoch: Die genetische Anlage für weitere Zähne ist im Kiefergewebe als ruhende Knospe oft noch vorhanden – sie wird lediglich durch USAG-1 unterdrückt.

Johan Wölber, Christian Tennert (Autoren)
Die Ernährungs-Zahnbürste
Die effektive Langzeitformel gegen Karies, Parodontitis und Übergewicht
Haben Sie schon mal einen Affen mit einer Zahnbürste gesehen?
Dieser verblüffenden Frage gehen die Zahnärzte PD DR. JOHAN WÖLBER und PD DR. CHRISTIAN TENNERT nach. Denn der Homo sapiens ist tatsächlich die einzige Spezies mit einer regelmäßigen Zahnreinigung. Dennoch leiden alleine in Deutschland 98 % der Bevölkerung unter Karies und 50 % der Erwachsenen unter Parodontitis (früher: Parodontose) während Affen sich bester Mundgesundheit erfreuen.
In DIE ERNÄHRUNGS-ZAHNBÜRSTE erläutern die Wissenschaftler mit viel Humor die sechs Prinzipien einer mundgesunden Ernährung. Ihre revolutionäre Erkenntnis: Die Entfernung von Zahnbelag durch Zähneputzen bekämpft nicht die eigentliche Ursache. Diese liegt viel tiefer: Es ist unsere ungesunde Ernährung mit viel Zucker, entzündungsfördernden Fetten und tierischen Proteinen, die den gesamten Organismus aus dem Gleichgewicht bringt. Brokkoli und Co., Omega-3-Fettsäuren und Präbiotika gegen Karies und Parodontitis so lautet ihr Motto, um die Sache von innen anzugehen. Ein spektakulärer Ansatz, der sogar Diabetes, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegenwirkt!
In diesem Buch finden Sie:
Die sechs Prinzipien einer mundgesunden Ernährung, um Karies, Parodontitis und Zahnfleischentzündungen an der Wurzel zu packen
Einblicke in die wissenschaftliche Pionierarbeit der Autoren
Leckere Rezepte mit Fotos, die Lust auf einen Neustart machen
Die beiden Zahn-Docs liefern das ABC der alternativen Mundhygiene. Eine echte Pflichtlektüre für alle, die auch morgen noch na, Sie wissen schon.
Johan Wölber und Christian Tennert sind mit ihren bahnbrechenden Studien zu Ernährung, Mund- und Allgemeingesundheit der zahnärztlichen Forschung um Jahre voraus.
Dr. Alvin Danenberg,
Parodontologe, Charleston/US
Dieser verblüffenden Frage gehen die Zahnärzte PD DR. JOHAN WÖLBER und PD DR. CHRISTIAN TENNERT nach. Denn der Homo sapiens ist tatsächlich die einzige Spezies mit einer regelmäßigen Zahnreinigung. Dennoch leiden alleine in Deutschland 98 % der Bevölkerung unter Karies und 50 % der Erwachsenen unter Parodontitis (früher: Parodontose) während Affen sich bester Mundgesundheit erfreuen.
In DIE ERNÄHRUNGS-ZAHNBÜRSTE erläutern die Wissenschaftler mit viel Humor die sechs Prinzipien einer mundgesunden Ernährung. Ihre revolutionäre Erkenntnis: Die Entfernung von Zahnbelag durch Zähneputzen bekämpft nicht die eigentliche Ursache. Diese liegt viel tiefer: Es ist unsere ungesunde Ernährung mit viel Zucker, entzündungsfördernden Fetten und tierischen Proteinen, die den gesamten Organismus aus dem Gleichgewicht bringt. Brokkoli und Co., Omega-3-Fettsäuren und Präbiotika gegen Karies und Parodontitis so lautet ihr Motto, um die Sache von innen anzugehen. Ein spektakulärer Ansatz, der sogar Diabetes, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegenwirkt!
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Die beiden Zahn-Docs liefern das ABC der alternativen Mundhygiene. Eine echte Pflichtlektüre für alle, die auch morgen noch na, Sie wissen schon.
Johan Wölber und Christian Tennert sind mit ihren bahnbrechenden Studien zu Ernährung, Mund- und Allgemeingesundheit der zahnärztlichen Forschung um Jahre voraus.
Dr. Alvin Danenberg,
Parodontologe, Charleston/US
Hier setzt der Wirkstoff TRG-035 an:
Punktgenaue Blockade: TRG-035 ist ein neutralisierender Antikörper, der gezielt an das Protein USAG-1 bindet und dessen hemmende Wirkung aufhebt.
Signal für neues Wachstum: Sobald die Bremse gelöst ist, erhalten die körpereigenen Signalwege (wie der Wnt-Signalweg) grünes Licht, um die Regeneration von neuem Zahngewebe zu starten.
Vom Labor in die Praxis: Beeindruckende Erfolge im Tierversuch
Bevor der Schritt zum Menschen gewagt wurde, testeten die Forscher die Antikörpertherapie an Mäusen und Frettchen. Das Erstaunliche: Beide Tierarten wiesen nach der Blockade von USAG-1 voll funktionsfähige, neue Zähne auf.
Besonders die Ergebnisse bei Frettchen weckten große Hoffnung in der Fachwelt. Die Gebissstruktur von Frettchen ähnelt in wesentlichen Merkmalen der des Menschen. Dass die Tiere nach der Behandlung einen intakten, siebten Zahn bildeten, lieferte den entscheidenden Beweis für die Machbarkeit der Methode.
Der Weg zum Menschen: Klinische Studien laufen
Aufgrund der vielversprechenden Tierversuche hat das Forschungsteam in Japan die nächsten entscheidenden Phasen eingeleitet: Klinische Studien am Menschen.
In den ersten Testphasen geht es vor allem um zwei zentrale Fragen:
- Sicherheit: Ist der Antikörper TRG-035 für den menschlichen Organismus gut verträglich und frei von unerwünschten Nebenwirkungen?
- Dosierung: Welche genaue Menge des Wirkstoffs ist erforderlich, um das Zahnwachstum gezielt, aber kontrolliert anzuregen?
Ein biologisches Wunderwerk statt künstlichem Ersatz
Der entscheidende Unterschied zu bisherigen Methoden liegt in der Natur der Regeneration. Während Implantate als Titanschrauben im Knochen einheilen müssen und Prothesen oft Kompromisse beim Tragekomfort erfordern, aktiviert TRG-035 die natürlichen Selbstheilungskräfte.
Ein regenerierter Zahn bietet unschätzbare Vorteile:
- Echte Verankerung: Er wächst organisch mit einer natürlichen Zahnwurzel im Kieferknochen fest.
- Volles Gefühl: Er ist an das Nervensystem angeschlossen, was ein natürliches Kaugefühl garantiert.
- Langlebigkeit: Ein biologischer Zahn passt sich dynamisch an Veränderungen im Kiefer an.
Blick in die Zukunft
Noch befindet sich die Behandlung in der intensiven Forschungs- und Testphase. Weitere klinische Studien müssen in den kommenden Jahren verlässlich zeigen, dass die Zahnregeneration beim Menschen nicht nur sicher, sondern auch präzise steuerbar ist.
Gelingt dieser Durchbruch, stehen wir vor einem historischen Paradigmenwechsel in der Zahnmedizin: Der Übergang vom reparierenden Zahnersatz hin zur echten, regenerativen Medizin. Ein neues, strahlendes Lächeln könnte in Zukunft kein Produkt der Dentaltechnik mehr sein – sondern ein Wunder unserer eigenen Natur.