Von Kernfusion
Zwei Kerne verschmelzen zu etwas Neuem. Diese Fusion ist eine Kernreaktion. Die lässt die Sonnen strahlen und alle leuchtenden Sterne funkeln. In der Wissenschaft beschreibt man die Voraussetzungen einer solchen Verschmelzung im sogenannten Wirkungsquerschnitt. Der ist das Maß für die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Kerne miteinander reagieren. Wenn sie zusammenstoßen. Dazu bedarf es einer Menge Energie. Denn die beiden Kerne sind positiv geladen und stoßen sich daher elektrisch ab. Zunächst mal. Diese Abstoßung hat einen Namen. Es ist die Coulombbarriere. Da muss man drüber. Wenn sie gemeistert ist, überwiegt die Anziehung durch die starke Wechselwirkung der Kerne. Sie fusionieren, verschmelzen. Sowas kann Energie freisetzen oder in sich aufnehmen. Je nachdem.

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In der Liebe finden die Triebfedern der Verschmelzung ihre Energien in Sehnsucht und Leidenschaft. Die Fusion gelingt, wenn beide positiv gestimmt sind und der Sprung in die andere Comfortzone gemeistert werden kann. Machen und zulassen, geben und annehmen: eine „Coulombbarriere“ gewachsener Individualität. Auch hier gibt es einen Wirkungsquerschnitt. Das Maß der Wahrscheinlichkeit, zusammenzukommen. So irgendwie. Mal mit mehr und mal mit weniger Aufwand. Die Augen strahlen wie die Sterne. Viel Energie wird frei, ist frei, bleibt frei. Vielleicht. Und auch dieser thermonukleare Prozess bleibt unkontrollierbar. Und voller Wunder

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