Stressbewältigung - gibt es DAS Rezept?
Stress ist allgegenwärtig und bestimmt bei vielen Menschen den Alltag. Und es ist leider nicht so, dass dieses Hamsterrad erst im Erwachsenenalter beginnt. Bereits Schüler haben einen vollen Terminkalender, der mit Lernstoff und Freizeitstress angefüllt ist. Leistungsdruck - selbstproduziert oder durch die Eltern - wird zur Normalität. Als Erwachsener hat man dann seine Zeit autark unter Kontrolle. Oder nicht? Die Realität zeigt: Gesellschaftlicher Erwartungsdruck, Terminstress und Leistungserwartungen im Job, Freizeitstress zu Hause - eigentlich müsste der Tag 48 Stunden haben, damit das anstehende Pensum "abgearbeitet" werden kann.

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Positiver Stress
Es gibt aber nicht nur negativen Stress, sondern im Gegensatz dazu auch den positiven Stress. Ein sportlicher Wettkampf steht an, du bist total konzentriert und hast gleichzeitig Lampenfieber? Das berufliche Projekt geht in die Endphase und dein gesamtes Team mobilisiert noch einmal alle Kräfte, um die Deadline perfekt einzuhalten? Dein erstes Date mit deinem neuen Crush steht an und der Zeitpunkt X rückt immer näher? Positiver Stress motiviert - und ein gutes Ergebnis (oder ein tolles Date!) ist die Belohnung!
Woher kommt Stress?
Stress kann beflügeln - oder lähmen. Rein körperlich betrachtet ist er eine uralte Reaktion des Körpers auf Gefahr. Das Mammut kam angerannt, die Stresshormone schlugen Alarm: Kämpfen oder Flüchten?! In jedem Fall brauchte der Körper Kraft und Energie, um die Situation zu bewältigen. Der Stress hat die Steinzeit überlebt und begleitet uns immer noch alltäglich. Zwar nicht in Form von wildgewordenen Mammuts, sondern eher in Gestalt von wildgewordenen Chefs, Beziehungsproblemen oder Freizeitstress. Das Problem: Der Köper reagiert nicht mehr mit Flucht oder Angriff und baut den Stress damit ab. Ganz im Gegenteil: Er bleibt sozusagen im Körper und weiß nicht, wohin mit sich. Die Folge: Unzufriedenheit, Unausgeglichenheit, sogar physische oder psychische Probleme kann ein zu hohes dauerhaftes Stresslevel auslösen.
Stressbewältigung - so individuell wie wir Menschen selbst
Ob sportliche Aktivitäten, gute Literatur, lange Spaziergänge, eine gute Shisha, das Kochen von 5-Gänge-Menüs, ein Zimmer renovieren, wissenschaftliche Abhandlungen schreiben, eine Sprache lernen, Musik hören (oder Musik machen), schlafen, elektronische Schaltkreise konstruieren, Sudokus lösen oder oder oder… Stressbewältigung hat viele Gesichter. Was bei dir funktioniert, kann bei anderen erst recht zum Stress-Overload führen. Jeder findet seine individuelle Art des Zur-Ruhe-Kommens und der Ausgeglichenheit. Wichtig ist: Lass den Stress nicht dein Leben bestimmen, zieh rechtzeitig die Notbremse!
Shisha, Wasserpfeifentabak & Co - Entschleunigung aus der arabischen Welt
Eine gute Wasserpfeife hat - aus Indien bzw. Persien stammend - eine lange Kulturgeschichte und dient seit jeher nicht nur dem gemeinschaftlichen Zusammenkommen. Gute Gespräche oder schweigendes Wohlfühlen fördern gleichwohl die Entschleunigung und Entspannung. Schau dich gerne um auf mr wood Shisha - und lass den negativen Stress für eine Weile da, wo er hingehört. Nämlich da, wo der Pfeffer wächst!