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So bleibt man geistig fit: Tipps gegen Vergesslichkeit


Das Gehirn gehört zu den wichtigsten Organen in unserem Körper und ist nicht nur für die Steuerung und Koordination komplexer Prozesse zuständig, sondern ebenso für unser Gedächtnis. Dementsprechend groß sind die Sorgen, wenn man sich plötzlich an manche Dinge nicht mehr erinnern kann – sei es, wo man den Autoschlüssel liegen gelassen hat oder aus welchem Grund man gerade in den Keller gegangen ist. Mit einigen Tipps lässt sich jedoch der Vergesslichkeit vorbeugen.


Eingeschränkte Sozialkontakte als Hürde


Gerade in der aktuellen Lage fehlen soziale Kontakte und der Austausch mit anderen. Dadurch beschäftigt man sich zwangsläufig vor allem mit sich selbst oder dem Partner, was dazu führen kann, dass das Gehirn weniger gefordert wird und man vergesslicher wird. Was man sonst durch regen Austausch mit Kollegen, Freunden oder auch durch Einflüsse wie den Besuch im Museum, dem Theater und anderen Kultureinrichtungen fördern kann, wird aktuell stark eingeschränkt. Dadurch fehlen animierende und aktivierende Impulse für das Gehirn, die davor schützen, Dinge zu vergessen. Das Gehirn ist hungrig nach sozialen Kontakten und Aktivitäten. Dennoch gibt es Möglichkeiten, den Geist fit zu halten und Vergesslichkeit zu verhindern.

So bleibt man geistig fit: Tipps gegen Vergesslichkeit
© Mikhail Nilov/pexels.de



Stress als schlimmster Störfaktor


Ein weiterer Faktor, der unser Gedächtnis stark beeinträchtigt ist Stress. Oftmals ist man durch den Beruf so stark ausgelastet, dass das Gehirn in der Freizeit eine Pause braucht oder nicht in der Lage ist, noch weitere Informationen zu verarbeiten. Dann kommt es zur Vergesslichkeit. Die einfachsten Dinge sind gelöscht und man ist nicht mehr in der Lage, das Wissen abzurufen. Im Prinzip ist der Speicher voll und es können keine weiteren Anfragen bearbeitet werden. Anhand dieser Faktoren erkennt man, ob man unter Stress oder sogar unter einem Burn-Out leidet.


Hilfreiche Tipps, um den Geist fit zu halten


Dabei gibt es eine Reihe an Möglichkeiten, das Gehirn zu schonen oder mit gezieltem Training so zu fordern, dass man Vergesslichkeit vorbeugen kann. Neben Sport und Bewegung gibt es auch mentale Trainings, die die Gehirnaktivitäten anregen und dafür sorgen, das logisches sowie räumliches Denken und das Kurzzeitgedächtnis unterstützt werden. So sind bei regelmäßigen Gehirnjogging-Übungen auch Verbesserungen erkennbar. Die beliebtesten Möglichkeiten:

  • Sudoku und Kreuzworträtsel: Durch Rätsel wird das Gehirn besonders beansprucht. Oft müssen hier mehrere Faktoren kombiniert und im Gedächtnis nach der richtigen Lösung gesucht werden. Auch wenn dies anfangs Schwierigkeiten bedeutet, kann man mithilfe von Kreuzworträtsel-Lösungen etwas nachhelfen oder die Antworten prüfen.
  • Instrumente lernen: Auch durch das Erlernen eines Musikinstruments wird das Gedächtnis unterstützt. Durch die Koordination von motorischen Fähigkeiten und dem Abruf erlernter Notenabfolgen wird das Gehirn besonders beansprucht.
  • Yoga, Pilates und Co.: Durch körperliche Bewegung, insbesondere bei Pilates und Co., werden die Meridiane im Körper aktiviert und die Sinne geschärft. Zudem verringern sie Stress und nervliche sowie muskuläre Blockaden.
  • Meditation: Um Stress zu reduzieren und für mehr Klarheit und Struktur im Gehirn sowie in den Gedanken zu sorgen, können Meditations- und Atemübungen sehr hilfreich sein. Durch den Fokus auf die Körpermitte tankt man neue Kraft und ordnet die Sinne neu.

Neben diesen Tipps gegen Vergesslichkeit ist auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie ein erholsamer, ausreichender Schlaf von Vorteil und wirkt sich positiv auf die Gehirntätigkeiten aus. Denn nur durch eine entsprechende Regeneration und die Versorgung mit wertvollen Nährstoffen kann die Gehirnleistung in vollem Umfang gewährleistet werden.