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Sicher auf zwei Rädern: was du beim Mountainbiken beachten solltest


Auf der Suche nach einer aktiven Freizeitbeschäftigung und einer Möglichkeit, sich sportlich fit zu halten, entdecken viele das Mountainbiken für sich. Diese Form von Erholung und Entspannung ist jedoch nicht ohne Risiko. Schließlich bist du in unwegsamen und unbekanntem Terrain unterwegs. Dabei kommt es nicht nur auf das passende Fahrrad an.


Touren planen



Bei angenehmen Temperaturen sind viele Radler unterwegs in der Natur. Ausgiebige Mountainbike-Touren setzen eine intensive Planung voraus. Dabei sollten die eigenen Grenzen nicht überschritten werden. Es handelt sich um eine Ausdauersportart, welche dem Kreislauf wie der Muskulatur einiges abverlangt.

Die Touren sollten nach dem eigenen Fitnesslevel ausgewählt werden und nicht auf Stress und Zeitdruck aufbauen. Wer in der Gruppe unterwegs ist, muss die Strecke seinem schwächsten Glied anpassen. Für Alleingänger gilt doppelte Vorsicht. Sie sollten nicht querfeldein unterwegs sein, sondern sich auf geeigneten Wegen und Straßen fortbewegen.

Sicher auf zwei Rädern: was du beim Mountainbiken beachten solltest
© Simon/pixabay

Mountainbike unter die Lupe nehmen


Vor jeder Fahrt ist das Mountainbike zu überprüfen. Besonderes Augenmerk gilt dem festen Sitz der Räder und einer intakten Federung und Schaltung. Auch der Zustand der Bremsen und der Luftdruck sollten überprüft werden. Empfohlen wird die jährliche Wartung in einer Fachwerkstatt.


Niemals ohne Helm


Ein Sturz mit dem Mountainbike kann schwerwiegende Folgen haben. Ein Fahrradhelm ist unverzichtbar, um Kopfverletzungen abzuwenden. Ein Mountainbike-Helm besitzt ein geringes Gewicht und eine aerodynamische Form. Der Vorzug gilt In-Mold-Helmen. Diese sind besonders stabil, da der Hartschaum mit der Schale verschweißt wird. Wichtig sind ausreichende Belüftungslöcher. Häufig sind zusätzliche Sonnenblenden angebracht. Damit der Helm bei einem Sturz zuverlässig schützt, muss der Kinnriemen immer fest angezogen werden.


Gut zu Fuß


Ein sicherer Tritt ist beim Mountainbiken besonders wichtig. Spezielle Radschuhe sorgen für eine optimale Kraftübertragung. Diese wird durch das Klicksystem unterstützt. Die Schuhe rasten dabei in die Pedale ein. Radschuhe für Mountainbiker besitzen eine profilierte Gummisohle, welche das Handling auch beim Schieben oder Tragen des Mountainbikes erleichtert.


Schutz für Hände und Augen


Während des Mountainbikens sind sensible Körperbereiche besonders zu schützen. Um Schürfwunden an den Händen bei Stürze zu vermeiden, solltest du Handschuhe tragen. Dies erleichtert dir auch das Umfassen des Lenkers und sorgt immer für den richtigen Grip.

Eine Brille stellt nicht nur einen Schutz vor dem Sonnenlicht dar, sondern verhindert auch, dass Insekten oder andere Fremdkörper in das Auge gelangen. Eine gute Wahl sind phototrope Gläser. Diese sind in der Lage, sich an die wechselnden Lichtverhältnisse während der Tour anzupassen.


Nicht ohne Gepäck auf Tour


Bevor die Mountainbike-Tour startet, ist der Rucksack mit allen wichtigen Utensilien zu bestücken. Dazu zählen Regenkleidung, ein Erste-Hilfe-Set und notwendige Reparaturwerkzeuge. Immer griffbereit sein sollte das Mobiltelefon. Da oft die Länge der Tour nicht genau eingeschätzt werden kann, sind immer ausreichend Flüssigkeit und Proviant mitzuführen. Um die Orientierung auf der Strecke nicht zu verlieren, helfen Kartenmaterial oder GPS.