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Neue Kraft sammeln – wandern an einem Ort der Kraft


Neue Kraft sammeln – wandern an einem Ort der Kraft
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Abbildung 1: In der Region um die Drei Zinnen in den Dolomiten gibt es auch einige Kraftorte, beispielsweise den Fabel- und Märchenweg.


Es gibt besondere Ort, von denen schon immer ein gewisser Zauber ausgeht, die eine ganz besondere Ausstrahlung haben: Kraftorte. Menschen kommen schon seit jeher gerne an solche Orte, weil sie eine belebende Atmosphäre haben, beruhigend auf den Geist wirken, das Bewusstsein erweitern und stärkend wirken. Sie haben eine positive Wirkung auf die Psyche. Esoterischen Anschauungen zufolge, sind besondere Energieschwingungen oder Erdstrahlung für diesen Effekt verantwortlich.

Diese feinstoffliche Energie, die dort zu spüren ist, wird in Bovis-Einheiten angegeben. Das sind intuitive, nicht falsifizierbare Messwerte auf der Grundlage einer wissenschaftlich nicht belegten Messmethode. Es gibt auch wissenschaftliche Methoden, um die Biofelder an diesen besonderen Kraftorten zu messen: Messmethoden der Biosensorik. Die Messungen sind sehr präzise und geben an, wie stark sich ein Kraftfeld auf das vegetative Nervensystem auswirkt.


Viele Kraftorte liegen in Berggebieten
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Viele Kraftorte liegen in Berggebieten


Es gibt überall auf der Welt Kraftorte. Allerdings haben Berggebiete eine höhere Dichte als das flache Land. Viele Kraftorte liegen mitten in magischen Bergmassiven, beispielsweise in den Dolomiten. Auch wer nichts von Bovis-Einheiten und wissenschaftlichen Messmethoden weiß, spürt an diesen Orten die besondere Energie, die Stille, hört die Naturgeräusche und sieht die atemberaubende Aussicht. An einem Kraftort sind die Energien im Einklang und können daher ganz besondere Impulse weitergeben. Der Berg Schlern ist so ein Kraftort, der zu unzähligen Wanderungen und einem schönen, erholsamen und stärkenden Urlaub einlädt. Das Artnatur Dolomites eignet sich sehr gut für ein Wanderhotel in Südtirol. Es ist direkt am Schlern gelegen.



Der Schlern – Kraftort und Symbolberg


Der Schlern ist mit 2564 Metern Höhe ein imposanter Berg. Er ist eines der Wahrzeichen von Südtirol, eine symbolträchtige Kultstätte und ein beliebtes Wanderziel. Er öffnet nicht nur den Blick, sondern auch die Seele. An uralten Kultstätten haben einst heidnische Rituale stattgefunden. Die Schlernhexen haben auf dem Berg getanzt. Um diesen Kraftort ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden, die vom Schlern bestimmt sind. Der Berg mit seinen imposanten Gebirgsformationen verzaubert die Menschen und zieht sie in seinen Bann.



Welche Kraftorte gibt es am Schlern?


Das Schlernmassiv zeichnet sich durch markante Felsformationen aus. Ihm werden schon seit Jahrtausenden mystische Kräfte zugeschrieben. Entlang der Schattenlinie des Berges sind in früheren Zeiten wichtige Kultstätten entstanden. Jeder kann die Kraftorte am Schlern erleben und eine Wanderung rund um die Santnerspitze machen. Der markante Berg hat viele Titel. Er ist Symbolberg, Kultstätte, Wahrzeichen. Oft ist sogar vom „Vater aller Kraftorte“ die Rede.

Der Laranzer Wald ist ein Waldgebiet am Schlern, das schon vor mehr als 10000 Jahren besiedelt war. Der mystische Märchenwald war allerdings nicht nur Siedlungsgebiet. Dort fanden auch Opferungen statt. Am Rungger Egg befindet sich eine jahrtausendealte vorchristliche Opferstätte. Zeugnis geben auch die Wallburgen auf Gschlier. Dort kann jeder einfach der Natur lauschen oder sich vom stillen Wald inspirieren lassen.

Tief im Wald verborgen befinden sich Burgruinen, die auf das 12. Jahrhundert zurückgehen. Am Fuß des Santners mit seinen schroffen Felswänden stehen die Ruine der Burg Hauenstein und der Burg Salegg. Der Ort strahlt eine mystische Energie aus. Einer der bekanntesten Dichter und Minnesänger aus Südtirol war Oswald von Wolkenstein. Er residierte einst auf der Burg Hauenstein. Legenden zufolge sind die beiden Burgen über unterirdische Geheimgänge miteinander verbunden. Sie waren schon immer die Inspiration für abenteuerliche Geschichten.

Die kleine Kirche St. Vigil ist eine der ältesten christlichen Kultstätten und wurde um 1260 erstmals erwähnt. Immer pünktlich, wenn Frühling und Herbst beginnen, zeigt sich ein besonderes Naturschauspiel. Zum Frühlingsanfang fällt der Schatten des Schlern ein letztes Mal auf die kleine Kirche. Er kehrt erst wieder zum Herbstanfang zurück. Ebenfalls kurios ist, dass direkt an der Kirche eine kleine Quelle entspringt, die nur im Mai und Juni Wasser führt. Bis heute ist nicht klar, wo das Wasser herkommt.


Weitere Kraftorte in den Dolomiten
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Weitere Kraftorte in den Dolomiten


Ob es in den Dolomiten wirklich mystische Kräfte gibt oder ob einfach die markanten und imposanten Bergmassive faszinierend sind, sei dahingestellt. Auf jeden Fall gibt es reichlich Kraftorte und inspirierende Plätze in Südtirol. Neben schönen Fleckchen Erde gibt es einzigartige Naturlandschaften, uralte Kultstätten, historische und auch kulturelle Schätze, die die Seele schmeicheln und wieder Kraft verleihen. Dazu gehört beispielsweise das Almendorf Fane in Vals, die Hügel von Castelfeder in Auer, in Mals das Kloster Marienberg, der Mitterstieler See am Ritten oder der Partschinser Wasserfall, der ein Naturdenkmal in Partschins ist. Auch die Erdpyramiden am Ritten zählen zu den mystischen Orten, genau wie das Kloster Säben in Klausen oder Freienbühel in St. Andrä in Brixen.

Besonders bekannt und beliebt sind als Kraftort sind:


  • der Besinnungsweg, der zur Waldkapelle führt, die sich in den Sextner Dolomiten befindet
  • der Fabel- und Märchenweg, der durch die Dolomitenregion Drei Zinnen führt
  • der Karlotten Kofel auf der Seiser Alm, der ein Plätzchen der Stille in der Region ist und den Blick freigibt auf sieben Kirchtürme
  • die Wallfahrtsbasilika Maria Weißenstein, die in der Dolomitenregion Eggental gelegen ist und zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten in Südtirol gehört
  • der Heidensteig Troi Paian ist ein historischer Höhenweg, der die Menschheitsgeschichte zeigt und sich in der Dolomitenregion Gröden befindet.