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Mit einem Guten-Morgen-Ritual startet jeder besser in den Tag


Egal ob es sich um Menschen auf Film, Fernsehen, Politik oder Wirtschaft handelt, oder schlichtweg um die ganz "normalen" Menschen unter uns. An einem ganz bestimmten morgendlichen Ritual, sich selbst für den neuen Tag neu zu motivieren, halten die meisten Menschen bewusst oder manchmal sogar ganz unbewusst fest. Dabei kann es nur die Einfachheit einer simplen Tasse Kaffee sein, ohne die viele Menschen überhaupt erst nicht aus dem Haus gehen wollen und keinen klaren Gedanken fassen können. Oder auch, dass man sich einfach die Zeit nimmt, die Zeitung in Ruhe durchlesen zu können und dabei frühstückt.

Ob es Angela Merkel ist oder Sebastian Vettel, Barack Obama oder Arnold Schwarzenegger. Den Luxus dieser und anderer Riten gönnen sich viele Menschen weltweit, aber dennoch nicht alle. Wir verraten Ihnen, warum diese Morgenrituale so wertvoll und wichtig für einen guten Start in den Tag sind und warum automatisierte Tätigkeiten und Abläufe helfen können, entspannter und leistungsfähiger durchs Leben zu gehen.

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© jonathanpielmayer/unsplash


Tipps für den Start in den Tag


Automatismus hilft über unzählige Hürden, Schwierigkeiten und schwere Situationen im Leben hinweg. Ein gewisser Ablauf immer gleich bleibender Handlungen sorgt in unserem Unterbewusstsein für Ruhe, Ausgeglichenheit und Entspannung. Nicht umsonst fällt es vielen Menschen sehr schwer, sich an Neues und neue Umstände im Leben zu gewöhnen. Da reicht manchmal schon aus, dass die gewohnte Tasse Tee am Morgen fehlt, die Zeitung nicht vor der Türe liegt, der Hund nicht mehr im Haus ist, mit dem man noch am Vortag jahrelang immer um die gleiche Zeit, die gleichen Wege ging. Oder auch, dass neue Lebensumstände dazu führen, dass alles aus dem Lot geraten ist.

Morgendliche Rituale sind wichtig und man sollte sich schon eine kleine Abfolge immer gleicher Handlungen zugute führen, ums sich selbst ins Gleichgewicht bringen zu können, bevor der Tag beginnen sollte. Tipps und reichlich Lektüre zu morgendlichen Ritualen und Riten, gibt es jede Menge, doch das Passende zu finden, dass vielleicht mit einigen wenigen Punkten schon zum Ziel führen könnte, ist nicht ganz einfach. In aller Munde als hilfreiche Lektüre zum Thema ist hier momentan der Bestseller Miracle Morning aus den USA. Der Autor und Schriftsteller Hal Elrod erklärt in einer sehr einfachen und leicht nachvollziehbaren Art und Weise, wie man mit sechs einfachen Schritten absolut positiv und gut gelaunt in den Tag starten kann. Was eben nur dann zur Folge hat, dass man wesentlich glücklicher und vor allem erfolgreicher durchs Leben gehen kann.


Nicht mit dem falschen Bein aufstehen?


An diesem Spruch ist tatsächlich etwas Wahres. Denn schon allein, dass womöglich bereits am frühen Morgen, bevor die geliebte Tasse Kaffee geschlürft wird, das Telefon klingelt, oder die Heizung nicht funktioniert, die Katze verschwunden ist, oder noch schlimmer: die Kaffeedose mit dem Kaffeepulver einfach leer ist! Alles gerät völlig durcheinander, der Ablauf aller morgendlichen Dinge, die man bisher jahrelang immer gleich vollzog, wird über den Haufen geworfen und durcheinandergewirbelt. Dann auch noch hektisch und in äußerster Eile losziehen zur Arbeit, die Hälfte dabei vergessen zu haben und die Tasche womöglich auf dem Küchentisch stehen gelassen. Ein Albtraum - und dann spricht man tatsächlich davon, einfach mit dem falschen Bein aufgestanden zu sein. Am liebsten würde man dann alles noch einmal von vorne beginnen wollen, um fit und gut gelaunt in den Tag starten zu können. Es ist aber nicht das falsche Bein, sondern einfach die Unterbrechung der Morgenrituale, die das Chaos tatsächlich verursacht.