Mit Bilderrahmen dekorieren: Alles Wissenswerte
Um Fotos und Kunstwerke an der Wand wirkungsvoll in Szene zu setzen, kann auf die richtigen Bilderrahmen nicht verzichtet werden.
Dabei ist die Auswahl an schönen Bilderrahmen überaus groß, ob maßgefertigt, in der digitalen Variante, klassisch aus Holz oder selbst gemacht. Welche Dinge bei der Dekoration mit Bilderrahmen in den heimischen vier Wänden beachtet werden sollten, um besonders tolle Effekte zu erzielen, erklärt der folgende Beitrag.

© Mikhail Nilov/pexels.de
Wanddekoration mit hohem Nutzen: Bilderrahmen
Mit einem Bilderrahmen können Fotografien und Kunstwerke nicht nur eindrucksvoll in Szene gesetzt werden – er erfüllt darüber hinaus auch einen äußerst praktischen Nutzen.
Der Inhalt des Bilderrahmens wird durch ihn nämlich stets vor Feuchtigkeit, Kratzern und Staub bewahrt. Daneben wird das Aufhängen des Motives an der Wand durch den Bilderrahmen natürlich maßgeblich erleichtert und die Bilder können im Rahmen stets sicher transportiert werden.
Die richtige Positionierung der Bilderrahmen
Oft neigen die Menschen dazu, ihre Bilderrahmen in zu großer Höhe aufzuhängen. Besser ist es jedoch, die Bilder auf Augenhöhe zu positionieren. Dabei ist zu berücksichtigen, ob die Bilder vorrangig im Sitzen oder im Stehen betrachtet werden.
Unabhängig davon, ob es sich um einen kleinen Schnappschuss oder ein großes Kunstwerk handelt – befinden sich diese in besonders ausgefallenen, schönen oder lieb gewonnenen Bilderrahmen, sollten diese an einem Ehrenplatz aufgehängt werden. Dieser wird geschaffen, indem dem Bild eine komplette Wand gewidmet wird.
Beliebt ist auch die klassische Petersburger Hängung, bei der eine ganze Wand von vielen unterschiedlichen Bilderrahmen geschmückt wird, die dicht an dicht positioniert sind. Grundsätzlich kann der eigenen Kreativität aber natürlich auch bei der Aufhängung freien Lauf gelassen werden.
Die passenden Rahmen zum individuellen Motiv
In der Vergangenheit wurde oft die traditionelle Regel befolgt, dass moderne Motive in einen modernen Rahmen gehören und Bilder aus vergangenen Zeiten in einen zeittypischen Bilderrahmen eingefasst werden müssen. Diese starren Richtlinien müssen heutzutage jedoch keinesfalls mehr beachtet werden. Vielmehr gilt, dass alles erlaubt ist, was dem Geschmack des Betrachters entspricht.
Wird ein passender Bilderrahmen für zeitgenössische Kunst gesucht, kann durch die Entscheidung für einen klassischen Rahmen beispielsweise ein äußerst spannender Kontrast geschaffen werden. Daneben passen verschnörkelte und aufwendige Bilderrahmen ideal zu verspielten Bildmotiven.
Falls das jeweilige Motiv einem sachlichen Aufbau folgt, ist es empfehlenswert, dieses in einen schlichten Bilderrahmen einzufassen, um die charakteristische Gradlinigkeit des Bildes zusätzlich zu unterstreichen. Einfach gehaltene Bilderrahmen sorgen außerdem stets dafür, dass nichts von dem eigentlichen Kunstwerk ablenkt.
Wird jedoch beabsichtigt, mit Kontrasten zu spielen, sind auffällige und kunstvoll gestaltete Bilderrahmen durchaus zu empfehlen. Jedoch steht das Motiv selbst dann nicht mehr allein im Fokus, sondern vielmehr die Gesamtkomposition aus Rahmen und Bild.

© Mister Mister/pexels.de
Bei allen künstlerischen und geschmacklichen Freiheiten sollte allerdings die Faustregel beachtet werden, dass der Bilderrahmen umso wertvoller sein sollte, desto höher der Wert des jeweiligen Bildes ist.
Passepartout für den Bilderrahmen – Wann ist es nötig?
Unter dem Begriff Passepartout wird eine Umrahmung aus Karton verstanden, welche ebenfalls in den Bilderrahmen eingelegt wird. Ob ein Passepartout notwendig ist, kommt natürlich auch immer auf den persönlichen Geschmack an.
Jedoch ist die Nutzung von Passepartouts besonders bei Arbeiten auf Papier, Zeichnungen und Grafiken durchaus sinnvoll. Es wirkt nämlich als wichtiger Schutz für das Kunstwerk, da dieses durch die Karton-Umrahmung nicht direkt mit dem Glas des Rahmens in Kontakt kommt. Daneben wird der Blick des Betrachters durch das Passepartout gelenkt, sodass auch kleine Motive im Bilderrahmen nicht untergehen.
Grundsätzlich gilt, dass Bilderrahmen, Motiv und Passepartout immer so ausgewählt werden sollten, dass diese farblich gut miteinander harmonieren, um keine störende Unruhe in der Gesamtkomposition zu schaffen.