IM GARTEN DER KLÄNGE: ein berührender Film über die Welt der Töne
Dem italienische Regisseur Nicola Belucci gelingt ein ergreifendes Portrait des blinden Musik- und Physiotherapeuten Wolfgang Fasser und seiner auditiven Arbeit mit behinderten Kindern. Nie war Hörenswertes sehenswerter, als "Im Garten der Klänge".
„Ich habe nicht den Eindruck, nicht zu sehen,
ich höre ja.“
Wolfgang Fasser
IM GARTEN DER KLÄNGE ist eine poetische Entdeckungsreise in die Grenzgebiete der Kommunikation, ein leiser und berührender Film über die Welt der Töne, Klänge und Geräusche.
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IM GARTEN DER KLÄNGE ist das charismatische Porträt des Musikers, Therapeuten und Klangforschers Wolfgang Fasser. Durch eine Erbkrankheit als Jugendlicher erblindet. erfuhr Wolfgang Fasser früh, was es bedeutet, anders zu sein. Auf dem Weg durch die Dunkelheit entdeckte er die Kraft der Klänge von Natur und Instrument.

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Heute lebt Fasser in der abgelegenen wunderschönen Landschaft des Casentino (Toskana).
Dort arbeitet er mit schwer behinderten Kindern und nutzt die eigene Lebenserfahrung als Blinder, um den Kindern zu helfen, sich auf die Welt einzulassen und ihre individuellen Möglichkeiten auszuschöpfen.
Dabei zeigt er, dass Verlust unbegrenzten Gewinn bedeuten kann und Nichtverstehen häufig faszinierender ist als Verstehen.
Nicola Bellucci hat über einen Zeitraum von zwei Jahren beobachtet, wie Fasser einen Dialog mit seinen Schützlingen aufbaut und ihn auf seinen nächtlichen Streifzügen durch die Toskana begleitet, wenn er, ausgestattet mit Blindenstock und Tonbandgerät, aufbricht, um neue «Klanglandschaften» zu entdecken. „«Für mich sind die Tonaufnahmen wie Postkarten», sagt Wolfgang Fasser. «Ich habe nicht das Gefühl, ich sehe nicht, denn ich höre ja.»
Ein Muss für alle „Grenzgänger“ und solche, die es werden wollen.
Wolfgang Fassers jetzige professionellen Tätigkeiten wurden durch vielfältige Erfahrungen und reiche Begegnungen geprägt. Sowohl in seinem beruflichen wie in seinen privaten Aktivitäten stellt er stets den Dialog in den Mittelpunkt.

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Um die in der therapeutischen Begegnung am besten geeignete Therapieform zu finden, befasst er sich dialogisch mit den Wertvorstellungen und den kulturellen Eigenheiten seines Gegenübers.
Erfolg versprechende Therapieformen- und Ansätze werden integriert - mit der aktiven Partizipation des Patienten. Pädagogisches und rezeptives Arbeiten sieht Fasser als Einheit. Nicht nur Lehren und Lernen, auch Leben und Arbeiten gehören für ihn zusammen.
PREISE
PRIX DE SOLEURE
Solothurn Film Festival 2010
Vision du Réel Nyon 2010, Schweiz
Margaret Mead Film Festival 2010, New York, USA
Docaviv Festival 2011, Tel Aviv, Israel
u.a.
Bester Dokumentarfilm
Mostra Internacional de Cinema 2010, Brasilien
Grand Prix der Jury
Taiwan Internat. Documentary Film Festival 2010
Publikumspreis
Festival dei Popoli 2010, Florenz, Italien
Mention Spéciale
Basler Filmpreis, 2009 (Kurzfassung)
u.a.
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