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Inhalt
- Gemeinsam in einem Bett - oft sehr schön, manchmal eine Herausforderung
- Wenn der Schlafrhythmus nicht gleich ist und der eine den anderen stört
- Lösungsansätze für entsprechende Probleme
- Was kann man verändern, um gemeinsam gut schlafen zu können
- Getrennte Betten können auch für die Beziehung förderlich sein
Gemeinsam in einem Bett - oft sehr schön, manchmal eine Herausforderung
Für sehr viele Paare ist es eine Selbstverständlichkeit, gemeinsam in einem Bett zu schlafen. Und wenn ein Partner einmal später oder auch für längere Zeit nicht nachhause kommt, fällt es dem anderen sehr schwer - oder er kann es überhaupt nicht - alleine einzuschlafen. Die Nähe, die Wärme des anderen Körpers fehlen dann. Das gemeinsame Schlafzimmer bedeutet auch für viele die Bestätigung einer liebenden und innigen Beziehung.
Doch manchmal passiert es, dass der andere den eigenen Schlaf stört oder man aus diversen Gründen keinen guten Schlaf in der Nacht findet. Einige fragen sich dann, ob nur getrennte Betten und getrennte Schlafzimmer die Lösung sind und ob es vielleicht sogar dann das Ende von Romantik und Zweisamkeit bedeutet. Die Vorstellung, dass man als Paar gemeinsam lebt und wohnt, aber dann jeweils allein in getrennten Betten schlafen soll, ist dann doch sehr befremdlich und sogar für eine große Zahl von Paaren immer noch unvorstellbar. Sozusagen ein Zeichen einer beginnenden Beziehungskrise. Man kann sicherlich sagen, dass das gemeinsame Schlafzimmer in unserer Gesellschaft ein recht emotionales Thema ist und viele glauben, dass es zu einem gesunden Paar- oder Eheleben einfach dazugehört.

© Andrea Piacquadio/pexels.de
Wenn der Schlafrhythmus nicht gleich ist und der eine den anderen stört
Paare stellen immer wieder fest, dass der jeweilige Schlafrhythmus recht unterschiedlich ist oder ein Partner durch sein Handeln (nächtliches herum wälzen, im Schlaf reden oder laut schnarchen) stört. Dann wird die positive Gemeinsamkeit durch den negativen Schlaf und Ruhelosigkeit überschattet. Draus folgt, dass mindestens ein Partner schlecht ein- oder sogar durchschläft. Wer solche Nächte ständig verbringt, ist am nächsten Morgen genervt und gestresst, was sich meist auch auf die Beziehung negativ auswirkt.
Lösungsansätze für entsprechende Probleme
Da die Menschen alle unterschiedlich sind (wie auch jede Paarbeziehung), können ebenso Lösungen unterschiedlich ausfallen. So kann man nicht pauschal zu Alternativen Nein oder Ja sagen. Es sollte nur ein erholsamer Schlaf für beide Partner gewährleistet sein und beide sollten sich wohlfühlen.
Was kann man verändern, um gemeinsam gut schlafen zu können?
Man hat festgestellt, dass Paare besser schlafen, umso größer das Platzangebot ist. So wacht man seltener auf und fühlt sich am nächsten Morgen spürbar besser. Ein großes Bett, wo jeder viel Platz für sich haben kann, ist also sinnvoll. Wenn jeder Partner eine getrennte Matratze hat (kann auch gesundheitliche Gründe haben), stört häufig im Doppelbett die sogenannte "Gästeritze". Diese kann man aber wunderbar mit der sogenannten Liebesbrücke wegbekommen. Die Liebesbrücke eignet sich besonders gut dafür, die unliebsame Lücke in einem Doppelbett zwischen den Matratzen so abzudecken, dass man sie nicht mehr spürt. Das kann auch ein Vorteil sein, wenn nachts der Nachwuchs sich zusätzlich ins Bett schleicht.
Getrennte Betten können auch für die Beziehung förderlich sein
Wenn man aber nur nun feststellt, dass nur getrennte Betten in getrennten Schlafzimmern die beste Lösung wäre, dann kann das für eine Beziehung sogar sehr gut sein. Wer entspannt und gut schlafen kann, ist dafür auch ausgeglichener und zufriedener. Außerdem kann es durchaus sehr reizvoll sein und Spaß machen, sich abends und nachts gegenseitig zu "besuchen". Es spricht ja auch überhaupt nichts dagegen, dann hin und wieder - wenn es sich so ergibt - auch gemeinsam eine Nacht zu verbringen.