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Geistiges Heilen: Wahre Liebe


Würden wir eine Umfrage starten und Leute befragen, ob sie wissen, was Liebe sei, würde fast jeder spontan antworten mit „ja klar!“. Die Frage nach dem Was brächte zwar ein paar lahme Erklärungsversuche, doch dann käme nur noch Stottern und … Schweigen. Ein paar wären so ehrlich zu antworten, sie wüssten es auch nicht, würden es jedoch gern wissen.


Geistiges Heilen: Wahre Liebe
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„Liebe ist …“ war eine Zeitlang ein geflügeltes Wort. Da wurde allerlei eingesetzt, mal mit Sinn und mal ohne, Lustiges und Weises. Dabei endet der Satz eigentlich mit diesen zwei Worten. Wie soll man etwas erklären, das einfach so ist wie es ist? Liebe können wir nicht benennen, einerseits, weil sie unsichtbar ist. Unsichtbares kann man je nach Denkart in unterschiedliche Schubladen stecken und wird ihm doch nie gerecht. Andererseits ist eben Liebe schlicht und einfach nicht das, wofür wir sie halten. Erleben wir sie tatsächlich, erkennen wir sie nicht. Jeder weiß zwar, dass sie die ultimative Heilkraft ist, die alles ins Lot bringt, Balsam für verletzte Herzen. In diesem Punkt sind sich alle einig. Sind Singles und unglücklich Liierte wirklich benachteiligt, da sie an dieses Heilmittel nicht herankommen, obwohl sie sich so bemühen, ein geeignetes Liebeshasi an Land zu ziehen? Nein! Für sie ist es …


Eine gute Nachricht


dass wir kein Liebeshasi brauchen, um ans Allheilmittel „Liebe“ zu kommen. Jeder kann die wahre Liebe haben, sie erfahren, leben und erleben und tut es auch. Sie zeigt ständig ihr Gesicht, nicht nur im Alltag, auch sonst überall und übrigens ebenso in meinen Büchern und Artikeln. Nanu? So ist es! Um ihr wahres Gesicht identifizieren zu können, vergessen wir am besten alles, was wir über Liebe zu wissen glauben und begegnen dem Thema neu und neutral. Worum geht es?

Eine gute Nachricht, dass wir kein Liebeshasi brauchen, um ans Allheilmittel Liebe zu kommen
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Um ihr wahres Gesicht identifizieren zu können, vergessen wir am besten alles, was wir über Liebe zu wissen glauben
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Liebe ist stärker als unsere Urtriebe


Sie muss stärker sein als unser Urtrieb des Wegrennens und Angreifens, ja überhaupt des Abwendens und Niederknüppelns. Das klingt nicht nach lieb und nett, stimmt’s? Astrologisch-energetisch betrachtet drängt sich eine Zuordnung auf zum hypothetischen Planet Isis, der bis heute nicht physisch entdeckt wurde und doch am äußersten Rande unseres Sonnensystems, nach Pluto (!), berechenbar ihr „Unwesen“ treibt. Einlass in die Horoskopberechnungen, oft eben als „wahre Liebe“ bezeichnet, hat Isis längst gefunden, auch wenn nicht viele sie in die Deutung einbeziehen. Die symbolische Zuordnung zum Zeichen Waage erscheint stimmig, geht es doch um etwas Geistiges, nicht Materielles, das auf dieser Ebene umso wirkungsvoller ist. Wie gesagt, sie ist die ultimative Heilkraft. Wir waren (und sind?) offenbar noch nicht ganz reif für dieses Thema, wir üben den Sprung noch von materiell zu geistig. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass man energetisch erst an Pluto vorbeikommen muss, um zu Isis zu gelangen. Es verlangt von uns, über unsere Schatten zu springen. Das ist nun die schlechte, jedoch hilfreiche Nachricht.


Liebe ist stärker als unsere Urtriebe
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Dabei verlangt sie von uns gar nicht viel, ja sogar nur eine einzige Veränderung im Verhalten, die so weit entfernt ist, wie der geheimnisvolle Planet. Das Gegenteil von dem, was wir sonst tun. Auch das ist bezeichnend für diesen Wechsel von materiell zu geistig. Lösungen und Erlösungen sind erstaunlich leicht und klein und zeigen eine starke Wirkung. Als würden wir Pyramiden bauen mit einem Fingerschnippen. Auf der materiellen Ebene müssen wir Himmel und Hölle bewegen, um etwas zu bewegen und zu bewirken. Es lohnt sich also, über den Schatten zu springen, um zur „wahren“ Liebe zu kommen.



Tina Peel: Ohne Beipackzettel fürs Leben Roman
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Tina Peel (Autor)

Ohne Beipackzettel fürs Leben Roman

Es ist schon verrückt, wenn man soeben geboren wurde und feststellt, dass die eigene „Festplatte“ aus unerfindlichen Gründen nicht formatiert wurde und man sich deshalb an seine Vorleben erinnert. Auch wenn es weitere Irrwege nicht verhindert, wir haben schließlich viel Fantasie und machen immer neue Fehler, so erkennt man wenigstens, dass man es sich oft unnötig schwer macht und Karma auch witzig sein kann. Und so erzählt die Protagonistin denn auch mit viel Witz, Farbe und Leichtigkeit von ihren Eskapaden, vergangener wie neuer, und wie sie zusammenhängen. Der Leser fiebert mit, während sie sich durchs Abenteuer Leben schlägt, auf die Nase fällt, wieder aufsteht, weiterzieht und immer besser versteht, wie die Sache funktioniert. Unterwegs erhält sie Unterstützung in unterschiedlicher, ja sogar magischer Form, und natürlich gehört auch eine Portion Romantik mit hinein.


Liebe das Unliebsame


… ist ihr Motto. Das beinhaltet auch den „Teufel“, den wir so farbenprächtig und mächtig an die Wand zu malen pflegen, ein Synonym für etwas, was wir dauernd tun, instinktiv, da wir, respektive unsere Körperfahrzeuge, aufs Überleben getrimmt sind. Wir sind mythologisch gesehen Seth (Pluto?), der alles zerhackt und zerstückelt, am liebsten uns selbst. Nicht absichtlich, es liegt in unserer Natur.

Wir sind Osiris, den wir zerhacken, die Sonne, unser Licht, das Selbstbewusstsein. Und wir sind Isis, die uns aus dem Hades holt, der oft selbst erschaffenen Hölle und uns Stück für Stück wieder ganz macht und in neuem, man könnte sagen im wahren Glanz erscheinen lässt. Und wie macht „sie“ das? Mit Zuwendung, ganz einfach. Wenn die Triebe und Instinkte (Seth) uns die Hölle heiß machen und alles niedermähen, was ihnen quer kommt, kann Isis nur die Zuwendung sein. Sie wendet sich zu statt ab, sie kommt näher, statt davonzulaufen. Sie stellt sich der „Unterwelt“, wo die ganzen Teile landen, die wir verurteilen und verdrängen, also im Unterbewusstsein. Und nicht nur das, sie nimmt sich quasi den „Teufel“ zur Brust, den wir an die Wand malen und hält ihn so lange am Herzen, bis er sich in Tränen auflöst und endlich wieder fühlt. Sie weiß, dass das, wogegen wir kämpfen, erstarkt, und das, was wir annehmen, sich verwandelt und heil wird. Seth ist schließlich ein Teil Osiris’, sein Bruder. Wir können ihn nicht „töten“.


Liebe das Unliebsame
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Zuwenden und kommunizieren, damit interagieren, sei es mit Symptomen, Organen, seelischen Zuständen, äußeren Umständen, selbstzerstörerischen Anteilen, Bäumen, Insekten, Menschen. Ja, Menschen. Ein Isis-Thema verbindet immerhin drei Generationen, die sich austauschen und miteinander interagieren im Laufe ihres Lebens, ein ganzes Netzwerk. Wir leben unter der gleichen Sonne, teilen gewissermaßen denselben Zeitgeist, wenn auch je nach Altersstufe in unterschiedlicher Weise. Seit Oktober 2011 steht sie in der Jungfrau und es ist anzunehmen, dass unter anderem das Thema Geistiges Heilen in diesen fast acht Jahrzehnten Fahrt aufnimmt.


Zuwenden und kommunizieren
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Wahre Liebe ist … eine komplett andere geistige Einstellung
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Wahre Liebe ist … eine komplett andere geistige Einstellung, zum Leben, zu anderen, zu sich selbst. Sie befreit uns vom Leistungsdruck, der uns zerstückelt und aufreibt, weil wir Herkuleskräfte mobilisieren müssen, um uns Ungeliebtes vom Hals zu halten. Die Einstellung macht den Unterschied, und wir erfahren, dass alles, wovon wir meinen, es heilen zu müssen – Menschen, Situationen, Körpersymptome – in Wahrheit uns heilt. Okay, sagen wir mal, die Heilung findet an beiden Enden statt. Ja, sogar der Teufel an der Wand kann und tut das. Isis verbindet uns also auch auf besondere, man könnte fast sagen fiese Art mit all dem, was wir nur zu gern außen vor lassen. DAS ist wahre Liebe! Daraus folgt:

Liebe ist Zuwendung. Und siehe da, allein durch Zuwendung erhält das ganz banale Alltägliche, ja einfach alles einen besonderen Glanz.

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Tina Peel über Tina Peel


Tina Peel Horoskope
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…seit 1989 (inoffiziell um einiges länger) inspiriere ich Leute beruflich auf ihrem Entwicklungsweg in Form von Kursen, Beratungen, Büchern und Artikeln, sei es astrologisch, spirituell, philosophisch oder was auch immer nötig ist, um sie zu mehr Lebensfreude und Freiheit, zur persönlichen Entfaltung, oder auch nur einen Schritt näher zu sich selbst zu bringen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man das Licht manchmal aus den Augen verliert, nicht selten auch das eigene unter den Scheffel stellt und es ein wenig Hilfe zur Selbsthilfe braucht, um es im Dunkeln wiederzufinden. Würden wir es nicht ab und zu aus den Augen verlieren, gäbe es auch keine Entwicklung. Wir hätten keinen Grund, uns auf die Suche nach Lösungen, Auflösung von Leid und Schmerz zu machen.

Da uns Krisen und Probleme glücklicherweise nie ausgehen, finden wir es immer wieder und jedes Mal strahlt es noch ein wenig heller. Je mehr Einblick wir ins Leben erhalten, je bewusster wir werden, umso weniger be- und verurteilen wir, was wir erleben und umso beglückender empfinden wir unser Dasein!

Ich bin Mutter zweier erwachsener Kinder, zum zweiten Mal und mit Vergnügen verheiratet und trotz, oder gerade wegen, der alltäglichen Turbulenzen ständig unterwegs zu neuen Einsichten und Erkenntnissen, Ansichten und Aussichten, was nicht nur mein persönliches Leben bereichert, sondern auch in meine Arbeit als Autorin, Ratgeber-Kolumnistin, Lebensberaterin und Astrologin einfließt.

Mehr von und über Tina Peel finden Sie unter: www.astro-lebensberatung.ch