Gartengestaltung: Mit diesen Tipps verschönern Sie Ihren Garten
Wer einen Garten hat, will diesen ganz nach eigenem Geschmack gestalten und einrichten. Doch welche Möglichkeiten gibt es dabei eigentlich und wie lassen sich verschiedene gestalterische Elemente sinnvoll kombinieren? Ob englischer Rasen oder geheimnisvoll verwachsener Zaubergarten: Mit diesen Tipps zur Gartengestaltung machen Sie Ihr Gartengrundstück nicht nur schön, sondern schaffen eine echte Wohlfühloase.

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Vorhandene, natürliche Strukturen nutzen
Gerade bereits vorhandenen Bewuchs sollten Sie nicht unbedacht entfernen, sondern versuchen zu nutzen. Ein alter Baum kann im Sommer einem Outdoor-Loungesessel Schatten spenden, Büsche können als optische Akzentuierung dienen. Grundsätzlich gilt: Vorhandene Pflanzen sind meist widerstandsfähiger und pflegeleichter als solche, die ganz neu angepflanzt werden. Mittel- und langfristig bedeutet das weniger Arbeit.

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Hardscape-Elemente gezielt einsetzen
Einen besonderen Akzent setzen auch sogenannte Hardscape-Elemente. Das sind all jene Gestaltungselemente, die aus hartem, nicht organischem Material bestehen. Das können Bodenplatten, die als Gehweg dienen, sein, in Stein eingefasste Beete oder auch dekorative Elemente wie Wasserspiele und Statuen.
Versuchen Sie vor allem funktionale Hardscape-Elemente zielgerichtet in die natürliche Umgebung einzubinden. Durch sparsame Verwendung werden sie zu echten Eyecatchern. Auch reine Deko-Elemente sollten mit Augenmaß aufgestellt werden. Weniger ist dabei oftmals mehr.
Mit Gartenmöbeln arbeiten
Eine besondere Rolle kommt in modernen Gärten dem Mobiliar zu. Ob Gartentisch oder gemütlicher Loungesessel: Gartenmöbel gibt es in unterschiedlichsten Varianten. Vom einfachen (aber nicht besonders ansehnlichen) Monobloc-Stuhl über klassische Holzmöbel bis hin zum Loungesessel vom Designer: Sie haben die Wahl. Wer das eigene Gartengrundstück regelmäßig zum Entspannen nutzen möchte, sollte am Gartenmobiliar nicht sparen.
Gerade in besonders hübsch gestalteten Gärten werden unattraktive Spritzgussstühle schnell zum Dorn im Auge und stören das optische Gesamtbild. Wie bei den Hardscape-Gestaltungselementen sollten Gartenmöbel zudem mit Bedacht und Blick für die Funktion aufgestellt werden. Je mehr in der Gartenumgebung steht, desto weniger natürlich erscheint der Raum.

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Pflanzenwachstum einplanen
Wenn Sie im Rahmen der (Um)gestaltung Ihres Gartens neue Anpflanzungen vornehmen, sollten Sie das Wachstum der Pflanzen von Anfang an einpreisen. Gerade bei größeren Pflanzen wie zum Beispiel Bäumen, aber auch Sträuchern oder Hecken, ist das wichtig.
Visualisieren Sie sich, ehe Sie den Pflanzen Raum geben, wie groß diese in einem oder zehn Jahren sein werden. Entscheiden Sie dann, ob Sie tatsächlich den nötigen Platz dafür haben. Bedenken Sie auch, dass größere Pflanzen langfristig oft mehr und aufwendiger gepflegt werden müssen als kleinere. Vor allem das Zuschneiden von Ästen kann viel Arbeit bedeuten.
Die langfristige Pflege Ihres Gartens
Überhaupt sollten Sie bei der Gestaltung Ihres Gartens den langfristigen Arbeitsaufwand, der mit bestimmten Entscheidungen einhergeht, berücksichtigen. Denn eines sollte Ihnen klar sein, ein hübsch gestalteter Garten kann auch langfristig mit viel Mühe und Arbeit verbunden sein. Ob Pflege von Blumenbeeten und Möbeln, das Mähen des Rasens oder die Reinigung eines Gartenteichs: Das alles sind Aufgaben, die jedes Jahr aufs Neue anfallen. Je aufwendiger Sie Ihren Garten heute gestalten, desto anstrengender wird die spätere Pflege. Bedenken Sie das, wenn Sie jetzt gestalterische Entscheidungen treffen.