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Fünf Tipps für mehr Nachhaltigkeit in der Küche



Das Thema Nachhaltigkeit ist ständig präsent und oft gar nicht schwer in den Alltag zu integrieren. Jeder von uns kann seinen ökologischen Fußabdruck verringern, indem er Ressourcen und Umwelt schont. So kann jeder Einzelne einen Beitrag leisten - zum Beispiel in der Küche.


Fünf Tipps für mehr Nachhaltigkeit in der Küche
© OpenClipart-Vectors/pixabay


1. Spülen und Kühlen


Auch wenn immer noch viele Menschen fälschlicherweise davon ausgehen, dass Spülmaschinen viel Strom und Wasser verbrauchen: Geschirrspüler haben nachweislich eine bessere Energiebilanz als das Spülen per Hand. Ein paar Grundregeln sollte man allerdings beachten, um Energie und Wasser einzusparen. Zum einen sollte die Spülmaschine immer ganz voll sein, bevor sie angestellt wird. Zum anderen sollte man auf Vorspülen verzichten, und auch der "11-Minuten-Partyspülmodus" ist bei den meisten Geräten nicht gerade umweltfreundlich. Doch nicht nur beim Spülen, auch beim Kühlen kann man Energie sparen. Kühlschränke mit NoFrost-Technologie reduzieren kontinuierlich die Luftfeuchtigkeit im Kühlraum, sodass sich weder Reif noch Eis im Kühl- und Gefrierraum bildet. Wer noch kein energieeffizientes Neugerät besitzt, sollte Kühl- und Gefriergerät regelmäßig abtauen, damit der Stromverbrauch nicht ansteigt.


2. Bewusst einkaufen und selbst kochen


Saisonal und regional einzukaufen ist ein sehr wichtiger Aspekt, um der Umwelt etwas Gutes zu tun. Es ist daher eine gute Idee, sich einen Saisonkalender zurechtzulegen und sich darüber zu informieren, welche Obst- und Gemüsesorten zu welcher Jahreszeit natürlich bei uns wachsen. Viele Lebensmittel werden aus fernen Ländern importiert, obwohl es regionale Alternativen gibt. Zudem sollte man sich einen Einkaufszettel schreiben, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Außerdem sollte man nach Möglichkeit unverpackte Lebensmittel kaufen und keine Plastiktüten benutzen. Wer selbst frisch kocht, ernährt sich nicht nur deutlich gesünder, sondern spart meist auch viel Verpackungsmüll ein. Isst man zudem an einem hübsch gedeckten Tisch, schmeckt das Essen sogar noch besser. Essensreste kann man in Edelstahlboxen oder Einmachgläsern aufbewahren, dann braucht man weder Frischhalte- noch Alufolie.


3. Hochwertige Utensilien nutzen


Was das Küchenzubehör angeht lohnt es sich, Geld für Qualitätsware auszugeben, statt fortlaufend neue 1-Euro-Plastik-Kochlöffel und Billig-Kochtöpfe zu kaufen. Bei hochwertigen Küchenutensilien ist zum einen die Gefahr geringer, dass sich gesundheitsschädliche Chemikalien aus den Materialien herauslösen, zum anderen halten sie deutlich länger. Zum Beispiel überstehen Kochgefäße aus Edelstahl durchaus einen Sturz, sind spülmaschinengeeignet und unempfindlich gegen stark färbende Gewürze und Zutaten.


4. Ökologisch und günstig putzen


Im Idealfall wird die Küche mit ökologischen Reinigungsmitteln oder Hausmitteln wie Zitronensäure, Backpulver, Essig und Soda gereinigt. Zudem sollte man auf die Dosierempfehlungen der Hersteller achten - etwa beim Geschirrspülpulver, um die Abwasserbelastung zu verringern. Zur Beseitigung von Verschmutzungen tun waschbare, wiederverwendbare Lappen genauso gute Dienste wie Küchenpapier.


5. Weniger Müll produzieren und richtig trennen


Wer auf dem Wochenmarkt und in plastikfreien Läden einkauft oder zu Großpackungen greift, reduziert Lebensmittelverpackungen und damit Müll. Zudem sollte man Müll konsequent trennen. Altglas und Pfandflaschen sammelt man am besten in gut transportierbaren Behältnissen wie großen Taschen oder Körben. Die Behälter für Papier-, Plastik-, Bio- und Restmüll sollten immer schnell erreichbar sein. Dann fällt es leichter, den Müll richtig zu trennen.