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Effektive Behandlungsmöglichkeiten bei Inkontinenz


Niemand spricht gerne über eine schwache Blase… auch nicht beim Arzt. Doch eine Inkontinenz lässt sich heute in den meisten Fällen gut behandeln.

Inkontinenz ist ein klassisches Volksleiden, über das man aber kaum spricht. Rund sechs bis acht Millionen Bundesbürger leiden darunter, doch wie viele Menschen es tatsächlich sind, lässt sich nur schwer sagen, da viele Betroffene nach wie vor aus aus Scham schweigen.

Ärzte sprechen dann von einer klassischen Inkontinenz, wenn ein Patient nicht mehr eigenständig kontrollieren kann, wann sein Blasen- oder Darminhalt entleert wird. Eine zuverlässige Hilfe bietet eine Inkontinenzhose, die man auch ganz einfach online bestellen kann. Diese Unterwäsche gibt es übrigens für alle, jung wie alt.

Dieses Problem greift allerdings tief in den Alltag der Betroffenen ein: Sie fürchten, unterwegs oder auf Reisen in eine peinliche Situation zu geraten und sich vor ihren Mitmenschen bloßzustellen. Das führt häufig soweit, dass sie nur noch zu wenigen Unternehmungen, oder Veranstaltungen die Wohnung verlassen und ihr gesellschaftliches Leben stark einschränken.


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© werner22brigitte/pixabay

Dabei lässt sich eine Inkontinenz in vielen Fällen gut behandeln. Am besten sprechen Sie ein offenes Wort mit Ihrem Arzt.

Je nach Ausgangssituation unterscheiden Mediziner verschiedene Formen der Harninkontinenz. Die häufigsten sind:

  • Eine Belastungsinkontinenz: Hier sind die Schließmuskeln der Blase nicht stark genug. Vor allem bei erhöhtem Druck wie Schnupfen oder beim Tragetaschen schleppen kann es so zu spontanen Entleerungen kommen.
  • Eine Dranginkontinenz: Sie ist häufig die Folge einer Harnwegsentzündung, oder eines Nervenleidens. Hier ist ist die Blase zu "aktiv "und sendet das Signal zur Entleerung zu früh.

Behandlungsmöglichkeiten


Welche für Sie persönlich sinnvoll sind, hängt von den Ursachen für die Entleerungsstörung ab. Ihr Hausarzt kann Sie gegebenenfalls an ein Kontinenz- oder Beckenbodenzentrum weiterleiten.

  • Beckenbodentraining: Hier wird es für sie wichtig die Muskulatur am Beckenboden gezielt zu verbessern. Ein solches Training kann bei einer Belastunginkontinenz die Beschwerden bessern.
  • Blasentraining: Ihre überaktive Blase kann neu erlernen, den Harndrang besser zu kontrollieren und nicht gleich dem ersten Reiz nachzugeben.
  • Medikamente: Medikamente können Ihnen bei Ihrer schwachen Blase helfen, indem siw gezielt die Aktivität der Blasenmuskulatur dämpfen. Welches Mittel für sie perönlich angeraten ist, hängt wiederum von der Form Ihrer Inkontinenz ab. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt Ihres Vertrauens darüber.
  • Operationen: Erweisen sich für Sie persönlich die übrigen Behandlungsmöglichkeiten als nicht ausreichend, so kann Ihnen ein chirurgischer Eingriff helfen. Dabei kannn ein versiertes die Ärzteteam Ihnen zum Beispiel einen Blasenschrittmacher einsetzen.

Außerdem sollten auch die noch die möglichen Ursachen Ihres Problems mitbehandelt werden. zum beispiel dann wenn eine Darmentzündung hinter einer Stuhlinkontinenz stecken sollte. Neben diesen Behandlungsmethoden gibt es mittlerweile ein breitgefächerte Anzahl an Hilfsmittel wie Einlagen oder Inkontinenz-Unterwäsche, die Ihnen mit dem Leiden den Alltag erleichtern. Rat dazu gibt es zum Beispiel hier.

Zusätzlicher Tipp: Die großartige Initiative "Die nette Toilette" bietet Ihnen sogar online eine bundesweite Liste öffentlicher WCs an, damit Sie unterwegs direkt ihr stilles Örtchen finden können.
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