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Eckhart Tolle live in Deutschland


Verbringen Sie einen Nachmittag der besonderen Art mit Eckhart Tolle in Karlsruhe oder Hamburg!

Seine tiefgreifende und doch so einfache Lehre hat bereits unzähligen Menschen aus aller Welt dabei geholfen, inneren Frieden und mehr Erfüllung im Leben zu finden. Der Kern seiner Lehre besteht in einer Transformation des Bewusstseins, ein spirituelles Erwachen, das er als den nächsten Schritt in der menschlichen Evolutionsgeschichte betrachtet. Wesentlich für dieses Erwachen ist das Transzendieren unseres auf dem Ego basierenden Bewusstseins. Dies ist nicht nur für unser persönliches Glück eine Grundvoraussetzung, sondern auch für das Ende der Gewalt, die unseren Planeten beherrscht.

„Eckhart Tolle doziert nicht, er meditiert laut.“

DIE ZEIT


In seinem Bestseller „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“ gelang Tolle eine Beschreibung des Erwachens, die so modern und bar jeder Ideologie daherkam, dass Millionen Leserinnen und Leser durch sie ein Gespür für den stillen Raum gewinnen konnten, der stets gegenwärtig ist – sofern wir uns erlauben, von der Außenwahrnehmung in das zurückzukehren, was Tolle als „inneren Körper“ bezeichnet.


Eckhart Tolle - Jetzt: sein Leben, seine Lehre
Empfohlen von Lebe-Liebe-Lache.com
Im Herbst 2015 wird Tolle nach 5 Jahren für zwei Vorträge in sein Geburtsland Deutschland zurückkehren.

Der Autor Evert van de Ven, der Tolles Lehren seit 14 Jahren als Bewusstseinstrainer und Berater einsetzt, ergründet in seinem Portrait Eckhart Tolle JETZT – sein Leben, seine Lehre das Mysterium eines spirituellen Lehrers, der bei allem Erfolg bescheiden geblieben ist – und es liebt, in aller Stille einen Kaffee zu trinken und dabei Menschen zu beobachten.

Manche Veränderungen vollziehen sich in sehr kurzer Zeit: Eckhart Tolle erhielt nach seinem Studium ein Forschungsstipendium an der Universität Cambridge – er war 29 Jahre alt und schwer depressiv, als eines Nachts der Satz in ihm aufstieg: „Ich halte es mit mir selbst nicht mehr aus.“ „Was für ein Ich ist das, das sich vom Selbst distanzieren kann?“, fragte er sich. Für ihn der Moment, indem er das Anhaften an Vergangenem und die Angst vor der Zukunft als Strategien eines ewig Sorgen ausbrütenden Egos durchschaute, das sich selbst durch eine erfundene Identität am Leben halten möchte.

Für viele ist Eckhart Tolle heute Kult: Ein Mann in erdfarbenem Sakko, meist in leicht gebückter Haltung, dessen Augen verschmitzt funkeln, wenn er mit dezentem Humor die Kapriolen unseres umtriebigen Verstandesaufdeckt – das gelingt ihm so bodenständig, dass er bereits vor Google-Mitarbeitern seine Ideen vorstellen konnte. Tolle kennt die versteckten Hintertürchen und gewieften Kniffe des Egos, die dazu führen, dass die Suche nach dem Glück häufig auf der Strecke bleibt und man sich schleichend mit einem Leben anfreundet, bei dem die Erfüllung des eigentlichen Sinns fortlaufend auf „später“ verschoben wird.

Wie viel freudvoller ist da die Fülle des gegenwärtigen Moments, der so voller Inspiration sein kann! Frei vom sogenannten Schmerzkörper, der Tolle zufolge den modernen Menschen knechtet – all der äußerlichen Freiheiten zum Trotz. In ihm findet sich eine Ansammlung von Vorstellungen und Abstraktionen, wie wir zu sein haben, um geliebt zu werden. Werden wir dem Ideal nicht gerecht oder erfüllen sich unsere Hoffnungen nicht, ein anderer möge uns doch endlich vom ewigen Druck befreien, entsteht Leid.

„Stille spricht“ – so beschreibt van de Ven die paradoxe Gabe des gebürtigen Deutschen, dessen Worte in ihrer puren Vergnügtheit einer Quelle zu entspringen scheinen, in die sie die Menschen geradewegs zurückführen. Kompakt führt van de Ven in Tolles Lehre ein. Dabei wird deutlich, wie Tolles Lebensweg seine Ansichten prägte – darunter die Auseinandersetzung mit spirituellen Lehrern wie Jiddu Krishnamurti, Ramana Maharshi und Bô Yin Râ – und wie es gelingt, ein Ankommen im Jetzt im täglichen Leben umzusetzen, indem wir uns immer wieder mit dem inneren Körper verbinden. Im Kontakt mit dieser Quelle ist es, als würde jemand einen

Scheinwerfer auf das Denken richten: Im Alltag ein selbstverständlicher Begleiter, wird auf einmal offensichtlich, wie die Stimme des Verstandes den gesamten Geist in Besitz genommen hat. „Du benutzt dein Denken nicht mehr, sondern dein Denken benutzt dich“, benennt Tolle die Ursache der Selbstentfremdung. Das Denken überzieht den Geist mit einem Schleier aus Konzepten und Konditionierungen, der uns wie die Gefangenen in Platons Höhlengleichnis – vom eigentlichen Leben trennt.

Erobern wir uns den Geist zurück, stellt sich Inspiration ein. „Es geht darum, das zu entdecken, was dich begeistert. Das Leben ist nicht etwas, was dir geschieht; es ist das Kernstück deiner Aufmerksamkeit, die bis zum Tag deines Todes geübt werden will. Es ist eine bewusste Entscheidung, die du Tag für Tag immer wieder triffst“, fasst van de Ven zusammen. Hier zeichnet sich Tolles gesellschaftliche Vision ab: „Eine neue Erde“ – eine neue Welt, in der Menschen aus ihrem inneren Körper heraus agieren. Und deshalb aufhören, festgeklopften Vorstellungen aus der fiktiven Welt des Intellekts gerecht werden zu wollen. „Im Zustand der Hingabe fließt eine völlig andere Energie, eine ganz andere Qualität in dein Tun. Hingabe verbindet dich wieder mit der Seins-Energie an der Quelle, und wenn dein Tun mit Sein erfüllt ist, dann bringt diese Feier deiner Lebensenergie dich tiefer in das Jetzt.“