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Die Lebensqualität mit Diabetes


Jeder Mensch möchte glücklich sein, das Leben genießen und sich nach Möglichkeit von allen Sorgen und Nöten losmachen. Erschwert wird das durch eine permanente Erkrankung wie Diabetes. Warum die Lebensqualität nicht zwangsläufig unter der Stoffwechselerkrankung leiden muss und wie man mit schwierigen Lebenssituationen am besten umgeht, versuchen wir an dieser Stelle zu erörtern.

Die Lebensqualität mit Diabetes
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Eigentlich ist es ja nur logisch, dass auch bei der Behandlung von und dem Umgang mitDiabetes mellitus die Lebensqualität immer weiter in den Fokus rückt. Aber was bedeutet Lebensqualität in diesem Zusammenhang überhaupt? Mit dem Begriff werden im üblichen Kontext ja eigentlich jene Faktoren zusammengefasst, die die Lebensbedingungen in einer Gesellschaft beziehungsweise für deren Individuen ausmachen.

In diesem Fall und im alltäglichen Sprachgebrauch ist aber eher das Wohlbefinden eines einzelnen Menschen oder einer Gruppe von Menschen gemeint, das Auskunft über die Lebensqualität gibt. Obwohl der Begriff komplex und die persönliche Definition des Einzelnen variabel ist, kann man die Gesundheit (auch die geistige) neben materiellen Aspekten und einer Reihe weiterer Faktoren als hauptsächlichen Indikator für das persönliche Wohlbefinden betrachten.


Wie geht man mit Diabetes im Alltag am besten um?


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Typ-2-Diabetes (die häufigste Variante) und die damit einhergehenden Risiken und Folgen sind zunächst einmal eine ernste, allerdings keine hoffnungslose Angelegenheit. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden unsere Leser beispielsweise auf zuckerkrank.de. Dort erfährt man unter anderem, dass der Diabetiker mit einer guten Blutzuckereinstellung und -kontrolle (von einigen wenigen Ausnahmen einmal abgesehen) jeden beliebigen Beruf ausüben kann und auch in seiner Freizeit mittlerweile nur noch bedingt eingeschränkt ist.

Selbstredend ist Diabetes als chronische, lebenslange Erkrankung kein einfaches Los. In Bezug auf die Lebensqualität ist jedoch entscheidend, wie jemand damit umgeht. Einschränkungen zu akzeptieren, ist für das persönliche Glück dabei elementar. Als Diabetiker muss man zum Beispiel sehr viel akribischer darauf achten, was und wie viel man isst. Bei einer rundum gesunden Ernährung und ausreichender Bewegung sind aber auch gelegentliche Süßigkeiten als Belohnung durchaus erlaubt. Solche Kleinigkeiten sollten zelebriert und ganz bewusst genossen werden. Auch der regelmäßige Austausch mit Leidensgenossen kann dabei helfen, die Krankheit als etwas Alltägliches zu betrachten. Allein in Deutschland leben derzeit etwa sechs Millionen erwachsene Menschen, bei denen Diabetes diagnostiziert wurde.