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Die Kunst des Brotbackens – so gut schmeckt Selbstgebackenes


Frisches Brot ist ein Genuss, den wir uns viel zu selten gönnen. Stundenlanges Warten, bis Hefe oder Sauerteig ihre Triebkraft entfaltet haben und dem Teil Lockerheit und Volumen verleihen, ist im Alltag oftmals nicht möglich und hält uns vom Brotbacken ab. Doch wer sich am Wochenende etwas Zeit nimmt, kann mit etwas Übung aus einem sensiblen Hefeteig ein knuspriges und lockeres Brot backen oder aus einem Sauerteig, Vollkornmehl und Schrot ein kerniges Roggenbrot. Rezepte gibt es viele, doch welche sind sowohl für Anfänger geeignet als auch professionell genug, um allen in der Familie zu schmecken? Die größte Herausforderung besteht allerdings darin, bereits zum Frühstück frisches Brot aus dem Ofen zu holen.


Die Kunst des Brotbackens - so gut schmeckt Selbstgebackenes
© Marta Dzedyshko/pexels.de


Brotbacken mit Hefe: ein Übernacht-Abenteuer


Wer sich morgens nicht bereits zwei Stunden vor dem Frühstück aus dem Bett quälen möchte, um den Teig gehen zu lassen, kann auf Übernacht-Gare ausweichen. Statt also den Teig vor dem Backen in einem feuchtwarmen Klima aufgehen zu lassen, kommt der Kühlschrank ins Spiel. Hefe geht schnell auf, wenn es warm ist – wenn auch nicht schnell genug für müde Frühstücksbrötchen-Bäcker – und langsam, wenn die Temperatur unter zehn Grad beträgt. Zur Übernacht-Gare wird der Teig wie angegeben vermengt und geknetet, geschliffen und geformt, um anschließend gut abgedeckt in den Kühlschrank zu wandern. Am kommenden Morgen benötigen die Rohlinge einfach nur dreißig bis vierzig Minuten bei Zimmertemperatur, um sich zu akklimatisieren, bevor es dann in den vorgeheizten Backofen geht. Passionierte Bäcker legen sich am besten ein eigenes Rezeptbuch an, so können individuelle Abweichungen einfach notiert werden.

Brotbacken mit Hefe: ein Übernacht-Abenteuer
© Flo Maderebner/pexels.de


Die eigene Rezeptsammlung


Wer einen eigenen Drucker besitzt, kann sich im Laufe weniger Wochen ein eigenes Rezeptbuch für gelungene und beliebte Brot- und Brötchenrezepte ausdrucken. Wenn einen die Backleidenschaft erst einmal packt, sollten ausreichend Druckerpatronen im Haus sein. Am besten bestellen Hobbybäcker Toner oder Tintenpatronen online – günstige Angebote und nachhaltige Handhabung sind in hochwertigen Qualitäten für alle gängigen Modelle erhältlich. Weniger Plastik und Recycling von Originalprodukten zugunsten unserer Umwelt macht das Konzept so spannend – neben dem ausgezeichneten Druckbild ist auch ein gutes Gewissen in puncto Naturschutz in dem Paket enthalten. Wer große Mengen ausdruckt, ist mit einem Set Druckerpatronen oder Kartuschen gut gerüstet. Je nach Küchenhelfer existieren im Netz unterschiedliche Blogs passionierter Brotbäcker, z. B. auf justbread.de oder für den Thermomix. Je mehr Übung Brotbäcker haben, desto eher stellt sich ein Gefühl für den optimalen Teig und die Wartezeit ein.



Brotbacken mit Sauerteig


Ein Sauerteig ist ein langlebiger Begleiter, viele Kulturen sind bereits seit Jahren im Einsatz. Sie werden im Kühlschrank aufbewahrt und erst am Abend vor dem Brotbacken reaktiviert. Für die erste Starterkultur sollten Hobbybäcker etwa sieben bis zehn Tage einplanen, dann ist der Sauerteig fertig für den ersten Einsatz. Nach dem Backen wird ein Teil des Teiges in den Kühlschrank gestellt, um dort auf seinen nächsten Einsatz zu warten. Eine einfache und gute Anleitung für die Herstellung des eigenen Sauerteigs findet sich auf diesem Blog: Das Backstübchen. Am besten schmecken Sauerteigbrote mit Saaten, z. B. Sesam, Schwarzkümmel oder Kürbiskernen.

Wer sich die Zeit zum Backen eigener Brote nimmt, steigert damit die Lebensqualität. Nicht nur die Kontrolle über die Zutaten, auch zur Entschleunigung und Selbstverwirklichung gibt uns das Brotbacken einen positiven Impuls.