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Der Schlüssel zur Zufriedenheit


Wann sind wir zufrieden? Und wann sind wir glücklich? Kann man Zufriedenheit lernen, oder ist sie möglicherweise genetisch bedingt?

Mit unserer Zufriedenheit steigt die Lebensqualität, sie trägt maßgeblich zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Wer zufrieden ist, hat nachweislich mehr Erfolg im Leben. Das bedeutet keinesfalls, dass ein Mensch, der krank ist oder durch ein Tief geht, unzufrieden sein muss. Hier kommt die Psyche ins Spiel. Zufriedenheit oder Unzufriedenheit wird nicht ausschließlich von äußeren Umständen bestimmt, sondern ist vor allem von der Einstellung dem Leben und sich selbst gegenüber abhängig. Die gute Neuigkeit: Zufriedenheit ist erlernbar.


Glückshormone freisetzen


Ein Spaziergang an der frischen Luft, Sonnenlicht und Lachen regen das Gehirn an, Ihnen Glücksgefühle zu bescheren. Glückshormone sind Konkurrenten für Stresshormone – je mehr das Gehirn ausschüttet, umso weniger leiden Sie unter Stress! Das Glückshormon Serotonin ist außerdem die Voraussetzung für das Schlafhormon Melatonin. Schlafen Sie gut, fühlen Sie sich im Alltag einfach besser.

roter Mohn im Sonnenschein | Blätter & Blumen » Mohnblumen | Erika Hartmann / pixelio
© Erika Hartmann/PIXELIO
Schmetterlinge "sehen "


Achten Sie ganz bewusst auf die kleinen Dinge des Lebens, die Ihnen Freude bereiten und räumen Sie ihnen einen hohen Stellenwert ein. Dies betrifft Ereignisse im Außen und Vorgänge in Ihrem Inneren. Ein Mensch freut sich, einen Schmetterling zu sehen, oder durch ein Feld mit Mohnblumen zu streifen, ein anderer über nette Gesten der Mitmenschen.


Schätzen Sie dies ebenso wie sich selbst und all die vielen Facetten, die zu Ihrer Persönlichkeit gehören. Wer nur dem hinterhertrauert, was er nicht besitzt, stürzt sich selbst in Unzufriedenheit.


Zeit für sich selbst


Zufriedenheit lernen wir also, indem wir uns selber zu Neugier, Optimismus und Dankbarkeit anhalten. Betrachten Sie Ihr Glas als halb voll, nicht als halb leer. Die belgische Expertin für Positive Psychologie Dr. Ilona Bonivell betont in ihrem Buch „The World Book of Happiness" die Wichtigkeit, an jedem Tag genügend Zeit für sich selbst abzuzweigen. Zufriedenheit wird auch durch kleinste Erfolge unterstützt, und sei es nur das genüssliche Zusammenknüllen der erledigten Einkaufsliste.


Gesunde Lebensweise


Wer krank ist, fühlt sich meist unwohl – der Zufriedenheitsfaktor sinkt. Natürlich wird jeder Mensch mehrmals im Leben krank. Im Rahmen Ihrer Möglichkeiten können Sie eine gesunde Lebensweise anstreben, um Ihre Gesundheit nicht zusätzlich herauszufordern. Meiden Sie Stress oder schaffen Sie sich einen Ausgleich. Achten Sie auf regelmäßige Bewegung und überfordern Sie Ihren Körper und Ihre Seele nicht mit übermäßigem Alkohol- oder Nikotingenuss. Unternehmen Sie Dinge, von denen Sie wissen, dass Sie Ihnen gut tun. Pflegen Sie Ihren Körper und streicheln Sie Ihre Seele.


Gute Ernährung


Indem Sie sich ausgewogen ernähren, geben Sie Ihrem Körper, was er benötigt. Damit beugen Sie Krankheiten vor und schaffen eine Basis für Ihre Seele, sich wohlzufühlen. Sich ausgewogen zu ernähren ist keinesfalls mit Selbstkasteiung gleichzusetzen: Essen ist ein Genuss! Natürlich sollte das Essen nicht zu einer Ersatzbefriedigung werden, damit würde der Genuss in eine Zwangshandlung umschlagen. Achten Sie darauf, dass Ihr Körper mit der Ernährung zufrieden ist, und gönnen Sie sich zwischendurch etwas, wonach Ihnen gelüstet. In Maßen ist alles erlaubt.


Selbstliebe lernen


Gehen Sie liebevoll mit sich um, achten Sie auf Ihre Gesundheit und Ihre Ernährung, regen Sie Ihr Gehirn zur Ausschüttung von Glückshormonen ( vergl. Glück ) an und schätzen Sie das Leben, haben Sie die ideale Basis zur Zufriedenheit geschaffen. Nun gibt es keinen Grund mehr, sich nicht selbst zu vertrauen, denn Sie haben bereits wichtige Bereiche des Lebens selbst in die Hand genommen. Trauen Sie sich etwas zu, motivieren Sie sich selbst! Mit jedem kleinen Teilerfolg steigt Ihre Zufriedenheit und damit Ihr Selbstvertrauen.